Emmas Reisen

Spanien und Frankreich 2017Urlaub 2016/2017

Posted by Christiane Tue, April 03, 2018 17:11:31

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Spanien und Frankreich 2017





Wir über uns...Wir über uns

Posted by Christiane Wed, February 28, 2018 18:18:11

Von Goslar in den Osten!

Länder, die wir besucht haben:
Albanien, Andorra, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Frankreich, Georgien, Italien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Moldawien, Montenegro, Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn.

Im Osten was Neues...(im Westen auch)

Die unterschiedlichsten Gründe waren es, die uns Anfang 2005 darüber nachdenken ließen, in welche Richtung uns zukünftige Urlaubsreisen führen sollten. Erlebnisse aus der eigenen Familie einerseits, in Vergessenheit geratene Jugendträume andererseits, ließen den Wunsch aufkeimen, unbekannte Gegenden hinter dem ehemaligen "eisernen Vorhang" aufzusuchen. Unser erster Weg in den Osten sollte uns nach Polen führen.

Ein Pauschaltourismusangebot kam für uns nicht in Frage. Lieber wollten wir unabhängig von irgendwelchen Zeitplänen unsere Tage selbst bestimmen, mit dem Auto, eine grob gesteckte Route im Kopf.

Doch wie stellt man es an, in ein Land zu reisen, dessen Sprache man nicht kennt und von dem man ansonsten auch recht wenig weiß. Wir beschafften uns Reiseliteratur und Kartenmaterial und fuhren dann "einfach" los.

Wer wir sind?

Wir, das sind Christiane und Hartmut vom nördlichen Harzrand, beide mittlerweile über 50 und mit viel Spaß am Reisen.

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Blavand Fyr

Waren wir am Anfang mit einem PKW gestartet und hatten das eine ums andere Mal die Nacht auf einem Campingplatz im Zelt verbracht, so wuchs in uns die Idee, dass Auto mehr und mehr als "Lebensraum" während der Urlaube zu nutzen. Nachdem wir die ersten beiden Ausfahrten noch mit unserem roten Seat IBIZA.

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Karpaten Rumänien

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Ukraine Transkarpatien

unterwegs gewesen waren, folgte nun die Anschaffung eines VW T4 Multivan. In diesem Wagen konnte die Rücksitzbank so umgelegt werden, dass eine zwar wellige, aber doch große Liegefläche entstand. Zur Aufwertung des Küchenbereichs wurde ein "Multifunktionsschrank" selbst gebaut. Der passte dann in die Sitzaufnahme am Boden und erfüllte eine ganze Zeit gut seine Dienste. Doch wie ist der Mensch von Natur aus beschaffen, er ist faul....

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Ukraine in der Nähe von Ushgorod

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Polen am Solina Stausee

Was im Wagen fehlte, war Stehhöhe, zumindest vorübergehend sollte diese vorhanden sein. So dauerte es auch nicht lange, bis uns der Gedanke überkam, uns nach einem Nachfolgemodell für den T 4 umzusehen. Heraus kam dabei wieder ein Modell von VW, diesmal allerdings ein jüngeres Fahrzeug mit Aufstelldach. Ein T 5 mit "vollständigem" Innenausbau sollte zukünftig unser Wohnheim sein. Es kamen noch einige Ergänzungen, wie eine Kompressor- Kühlbox, dazu und derart ausgestattet begleitete er uns ungefähr drei Jahre. Aber irgendwann dann stand Veränderung an.

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Kroatien bei Osijek

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Sarajevo Hinterhof-Camping

Jetzt fahren wir einen Citroen Jumper mit einem La Strada-Ausbau. Natürlich ist auch dieses Fahrzeug keine "eierlegende Wollmilchsau", auch hier haben wir einiges ergänzt und erstmal wird uns unsere "EMMA" eine Weile begleiten. Blog image

Asureti Georgien

Blog imageGrenze Georgien -Türkei





Dänemark 2017Urlaub 2016/2017

Posted by Christiane Sat, February 24, 2018 16:22:43

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Dänemark, die Erste (jedenfalls für Chrissi), 26.08.-03.09.2017

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Route: Goslar- Friedrichstadt- Römö- Ribe- Blavand- Holmsland Klit- Hanstholm-Lokken- Hirtshals- Skagen- Saeby- Aalborg- Ebeltoft- Aarhus- Goslar

Samstag, 26.08.2017

Start mit Hindernissen: Die erste Retoure machen wir beim Cineplex, weil ich meine Jacke (!) vergessen habe, die zweite – kurz hinter Hannover (IKEA) – weil Hartmut keinen Perso (!!) dabei hat (und z.Z. wird bei der Einreise in Dänemark wieder kontrolliert), das Risiko, nicht über die Grenze zu kommen, wollen wir nicht eingehen – 200 km plus. :-(

Gegen 18.30 Uhr erreichen wir ohne weitere Zwischenfälle das Holländerstädtchen Friedrichstadt. Der Stellplatz ist blitzblank und ein freies Plätzchen gibt es auch noch für uns. Allerdings ist die selbsterklärende Technik für uns nicht ganz verständlich, mit Nachbars Hilfe klappt dann aber auch der Stromanschluss.

Blog imageStellplatz

Kurz vor dem Ort hatten wir ein Hinweisschild auf einen "Geschlechterfriedhof" gesehen... ???

Der Geschlechterfriedhof Lunden – Ruhestätte der Regenten

Der Lundener Geschlechterfriedhof ist ein einzigartiges Zeugnis der Landesgeschichte. An keinem anderen Ort ist die berühmte „Dithmarscher Bauernrepublik“ (1447-1559) noch heute so deutlich sichtbar wie auf diesem alten Kirchhof.

Wir machen uns auf, das Zentrum zu erkunden und erfahren, dass heute Kulturnacht ist, viel Betrieb in den Straßen und den teilnehmenden Häusern, da es warm ist, sind auch die Straßen und Plätze gut besucht. Wir entschließen uns, das örtliche Fischlokal aufzusuchen, um unseren Hunger zu stillen. Wir werden nicht enttäuscht; grüne Heringe, Rotbarschfilet und Bratkartoffeln, reichlich und gut!

Sonntag, 27.08.2017

Da es recht kühl ist, bleiben wir zum Frühstück drinnen, zum Glück, denn plötzlich gibt es einen ordentlichen Regenschauer...

Bei der Einreise nach DK werden wir nicht (!) kontrolliert, es ist auch nur ein kleiner Übergang.

Auf dem Damm nach Römö kommt uns ein Mähdrescher entgegen, der sich ein wenig zu nah an die Betonleitplanke "schmiegt", rums !?

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Römö

Der Strand ist voll von Fahrzeugen, ich bin begeistert, alle fahren kreuz und quer, parken, sonnen sich, Tisch und Stühle neben den Autos, Drachen steigen...

Bei strahlenden Sonnenschein und frischer Brise laufen wir am Strand entlang, Hartmut geht mit den Füssen ins Wasserr (das seh ich zum ersten Mal, die zahlreichen Urlaube haben Spuren in der Erinnerung hinterlassen). Auf dem Rückweg gibt es erstmal Poelser am Wagen, einmal Danske, einmal Franske.

Der Mähdrescher steht immer noch auf dem Damm – der Schaden schein etwas größer zu sein, die Leitplanken sind leicht nach außen gedrückt.

Unser nächster Halt ist Ribe, die älteste Stadt Dänemarks, sie ist klein und – so sagt man – der Inbegriff dänischer "Hyggeligkeit". Fachwerkhäuser in leuchtenden Farben reihen sich aneinander, Rosensträucher und Hortensien wuchern an den Wänden und in den Vorgärten, schmale, krumme Gassen schlängeln sich durch den Ort; am kleinen Wehr kann man dem Rauschen des Wassers lauschen, auf die schaukelnden Boote schauen und dabei die Zeit vergessen.

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Ribe

Blog imageRibe Dom

Am Hafen von Esbjerg vorbei, an den "mennesket ved havet" vorbei fahren wir um die Ho-Bucht und kommen durch Hjerting. Hier sieht man die eine oder andere Villa an der Uferstraße stehen.

Blog imageHafen Esbjerg

Blog imageMennesket ved havet

Der geplante CP in Ho existiert nicht mehr, deshalb fahren wir zurück nach Blavand zum Hvidbergstrand. Mit dem Rad machen wir noch eine Tour nach Blavand und Blavands Huk zum Leuchtturm. Das Wetter ist top und die Landschaft gefällt mir sehr gut.

Blog imageSU Blavand

Abends ist es frisch und wir essen drinnen – Nudelsuppe – anschließend spielen wir noch ein paar Runden Kniffel.

Montag, 28.08.2017

Harti holt Rundstykker – hier kennt er sich aus ;-)) ... Duschen, Frühstück draußen, dann mit dem Rad nach Ho und Skallingen. Das Schäferhaus ist jetzt ein Museum (erst vor kurzem Minenräumung). Wir vertäuen die Fahrräder und laufen zur Spitze der Halbinsel. Harti watet durch die Ebbeseen und fotografiert die sichtbaren Überreste der "Esperanza", die Spanten. Wildgänse fliegen im Schwarm zu Hunderten von Esbjerg in Richtung Norden.

Blog imageSkallingen Strand

Auf dem Rückweg, etwas entfernt von der Wasserlinie, finden wir zahlreiches Strandgut: Schuhe, Handschuhe, Holz und Muscheln.

Blog imageSkallingen Land

Zurück nach Blavand sind es ca. 15 km, hier gönnen wir uns erstmal ein Eis (gut für die kommende Aufregung!). In der Rogeri kaufen wir zunächst geräucherten Fisch (die Preise sind gesalzen). Im Supermarkt brauchen wir T-Papier, nehmen noch Schweppes und Ginger Ale mit und Hartmut zeigt mir alle Köstlichkeiten, die die Familie früher immer geliebt hat. An der Kasse ist Panik, weil Chrissis Portemonnaie weg ist smileyWir laufen noch 2x durch den Markt, fragen in der Rogeri nach und sagen an der Kasse, am Kiosk und auch in der Touristinformation Bescheid.

Kein schöner Abschluß! Zurück am CP wollen wir die EC-Karte sperren. Die allseits bekannte Nummer 116 116 funktioniert nicht!?!?! Just in diesem Moment ruft Julia vom Supermarkt an: Das ist Portemonnaie ist da!!!smiley

Chrissi kippt schnell ihren Drink und radelt dann wie der Blitz zurück in den Ort. 10 € Finderlohn ist Minimum, selbst das wollen die Mädels nicht annehmen. Das Portemonnaie lag übrigens unter dem Warenband an der Kasse, Chrissi hatte es beim Einkauf unter den Arm geklemmt und wahrscheinlich ist es beim Ablegen der Schweppes-Flaschen heruntergefallen – so wie der Stein von ihrem Herzen, als der Anruf vom Supermarkt kam.

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Der Abend ist sonnig und einem kalten Abendessen mit Räucherfisch und Remoulade gehen wir nochmal an den Strand. Hier ist ein neuer Steg gebaut worden. Wie viele andere auch, schauen wir uns den schönen Sonnenuntergang an, schlendern zurück zu unserer "Emma" und schauen noch einen Film ("Die Vergessenen").

Dienstag, 29.08.2017

Die Sonne meint es wieder gut mit uns. Wir fahren heute durch die Kallesmaersk Hede, ein Truppenübungsgebiet, das manchmal auch gesperrt ist. In Vejers fahren wir über den Strand (das findet Chrissi toll) und durch das Ferienhausgebiet und kaufen Bolcher in der Drops Kogeri. - Dann geht es weiter, vorbei an Graerup und Borsmose, nach Henne Strand – kurze Durchfahrt -, am Blaabjerg halten wir, steigen die Treppen hoch und haben einen schönen Rundblick.

Blog imageVejers Autostrand

Blog imageHenne Strand

Blog imageBlaabjerg

In Norre Nebel kaufen wir beim Slagter ein und genehmigen uns einen Kaffee mit Wiener Stang, dann weiter nach Hvide Sande, wo wir am Hafen entlang gehen und in der Rogeri einen Sild Burger verspeisen.

Weiterfahrt über Holmsland Klit bis Ringkobing – Endstation für heute – Stadtrundgang, Bernsteinanhänger und Käseschneider gekauft. Stellplatz am Yachthafen, hinter dem Rädhus. Das Fischlokal hat leider geschlossen, also gibt es "Flaeskesteg" mit Rotkohl im Burgerbrötchen – ganz lecker! Später spielen wir noch ein paar Runden St-La-Fl.

Blog imageNymindegab Museum

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Blog imageHvide Sande "Rad Reparateur"

Mittwoch, 30.08.2017

Heute ist Hanstholm unser Ziel. Vorher halten wir am Bovbjerg Fyr und wandern über eine Treppe die Lehmklippen hinunter - die sind hier 40 m hoch und schön anzusehen - , am Strand entlang bis zum kleinen Ort Ferring. Es gibt hier ein winziges Museum*, dass wir uns anschauen und dann oberhalb der Klippen auf dem neu angelegten Weg wieder zurück wandern. Der Leuchtturm leuchtet burgunderrot bevor die Sonne ganz hinter den Wolken verschwindet.

*Jens Søndergaards Museum in Bovbjerg.

The Jens Søndergaard Museum is placed on the outermost edge of the cliff, at the village of Ferring, in a magnificent setting, the museum with its fine small collection of seascapes and other motifs from the area offers you the possibility of combining the experience of art and nature.

Das Bunkermuseum in Hanstholm ist zwar ausgeschildert, aber trotzdem nicht leicht zu finden, noch weniger das Zentrum, es gibt wohl auch kein richtiges, nur ein Shopping Center, dem wir nach dem Bunkermuseum noch einen kurzen Besuch abstatten (wegen Appetit auf Eis).

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Blog imageBovbjerg oben und unten

Das Museum zeigt die Geschichte der deutschen Besatzung in Hanstholm, ihre Auswirkungen und Folgen auf die Einwohner sowie das Leben und die Aktivitäten der deutschen Besatzer – interessant und sehenswert. Zum Abschluss machen wir noch eine Fahrt mit der historischen Mun-Bahn durch das Gelände – es scheppert ordentlich.

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Stellung Hanstholm

Von hier aus geht es nun noch ca. 100 km bis nach Lokken, Strandcamping. Obwohl das Wetter nicht optimal ist, müssen wir heute unsere gestrige "Beute" vom Slagter aus Norre Nebel verarbeiten, sprich: grillen ist angesagt. Nach dem Essen kommen wir noch kurz mit 2 Cottbussern (eigentlich Sprembergern) ins Gespräch, die sich in geringer Entfernung von uns aufgestellt haben.

Nachts muss Harti die Markise einfahren – heftiger Wind ist aufgekommen.

Donnerstag, 31.08.2017

Wir frühstücken wieder draußen – allerdings unter der Markise. Nochmals gibt es ein paar kurze Wortwechsel mit den Nachbarn, bevor es zum Rubjerg Knude geht. Es ist der höchste Punkt der Steilküste von Lonstrup, eine etwa 70 m hoch Wanderdüne – beeindruckend! Wir machen eine schöne Wanderung.

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In Hirtshals wollen wir ein Fischbrötchen essen oder wenigstens Brötchen und Fisch kaufen, jedoch, kein Fischladen, keine Bageri (die scheinen auszusterben???) zu finden; also begnügen wir uns mit einem Eis und fahren weiter nach Grenen, ans dänische Nordkap wo sich Skagerrak (wild) und Kattegat (sanft) küssen. Hartmut steht mit je einem Bein in der Nord- und in der Ostsee ;-)

In Skagen schaffen wir es mit Googles Hilfe den Fischladen am Hafen zu finden, die Brötchen holen wir beim Super Brugsen und für unser kleines Picknick kommt sogar die Sonne heraus.

Einen Stellplatz finden wir heute am Hafen von Saeby, ein wirklich niedliches Örtchen, allerdings mit wenig Infrastruktur. Nach einem Rundgang wird heute in der Emma gekocht, abgewaschen und noch ein bisschen aufs Meer geschaut.

Blog imageHafen Saeby

Freitag, 01.09.2017

Einen Bäcker oder Supermarkt suchen wir wieder mal vergeblich;aber nach ca. 30 km Fahrt endlich ein Super Brugsen mit Bageri, in der wir leckere Brötchen erstehen. Nach weiteren 10 km erreichen wir einen ruhigen Stellplatz auf einer Wiese bei Flauenskjold.

Gestärkt steuern wir später Aalborg an, am Limfjord gelegen ca. 160.000 Einwohner und die viertgrößte Stadt Dänemarks. Die Akvavit-Fabrik in der Nähe des Hafens, wo wir parken, ist seit 2015 nicht mehr in Betrieb, selbst das Museum scheint dauerhaft geschlossen.

Blog imageAalborg alt

Wir schlendern an der Hafenpromenade entlang bis zum Konservatorium und sehen viel interessante Architektur.

In der FGZ ist reichlich Getümmel, das Angebot vielfältig und zum Teil speziell skandinavisch. Eine Eisbar finden wir leider nicht und weichen daher auf Espresso aus.

Nach ca. 2 h Fahrt landen wir in Ebeltoft, bekommen einen Stellplatz direkt am Ufer des Ebeltoft Vig, einer Meeresbucht im Kattegat und beschließen, den restlichen Abend mit der schönen Aussicht auf die Bucht und den Sonnenuntergang hier zu verbringen. Das Abendessen besteht heute aus Penne mit Pesto und Parmesan.

Blog imageBlog imageEbeltoft

Auf dem Weg hierher hatten wir ein Schild mit der Aufschrift "Hamlets Grav" gesehen und bei Wikipedia folgendes herausgefunden:

Unter dem Namen Hamlets Grab firmieren zwei dänische Grabhügel, darunter der bronzezeitliche abgeplattete Rundhügel auf Djursland.

Samstag, 02.09.2017

Heute morgen nur 10°C, Frühstück also drinnen, obwohl die Sonne herrlich scheint. Beim späteren Spaziergang durch Ebeltoft wird es dann langsam etwas wärmer. Wir sehen viele Touris, eine Datsun-Oldtimer-Ausstellung auf dem zentralen Platz und eine Hochzeit, viele Geschäfte und Kunsthandwerker (vor allem Glasbläser). Wir kaufen einige Souvenirs (Bilder, Butterdose, T-Shirt) und reisen dann weiter nach Aarhus, um „Den Gamle By“ (Die alte Stadt) zu besichtigen. Eintritt für Chrissi 18,61, Hartmut nix, wie auch schon im Bunkermuseum.

Blog imageBlog imageDen Gamle By

Es handelt sich hier um ein lebendiges Museum mit Wohnvierteln, Gärten, Geschäften und Werkstätten aus verschiedenen Epochen. Man kann auch Personen begegnen, die wie damals gekleidet sind, sich wie damals benehmen und man kann mit ihnen sprechen. Im ältesten Teil gibt es eine echte“ Pfarrerswitwe“ im Pfarrhaus aus dem 17. Jh., in den 1920 Jahren kommen Autos hinzu und ein Postbote in Uniform geht durch die Straßen und unterhält sich mit den Besuchern. Das dänische Wirtschaftswunder ist im modernen Viertel der 1970 Jahre zu sehen.

Beim Bäcker kaufen wir Vanillekringel und im Eisenwarenladen einen Salzlöffel. Zum Abschluss hören wir noch ein paar schöne Klänge von den „Spielleuten“ - ziemlich rockig.

Unser Platz für die Nacht ist der Strandcamping am Hafen Horsens, sehr idyllisch, direkt am Wasser gelegen. Vorher haben wir uns in der Stadt mit Burger und Fish'n Chips gestärkt (plus 1 Bier und 1 Wein für 60 €)

Sonntag, 03.09.2017

Heimfahrt. Hier an dem großen Grenzübergang sehen wir jetzt auch die Kontrollhäuschen allerdings nur für "Reinfahrer".

Fazit: Wir hatten definitiv großes Glück mit dem Wetter und natürlich auch mit dem verlorenen Portemonnaie. Chrissi hat ihr erster Dänemarkurlaub sehr gut gefallen und Harti sein wohl 23. (nach gut 10 Jahren Pause) auch. Restaurantbesuche sind teuer und auch die zahlreichen Loppemarkeds (Trödelläden) haben im Gegensatz zu Deutschland gepfefferte Preise. Die Landschaft ist wunderschön, vor allem die Küstenlinie. Naja, das Wetter, das kann eben so oder so sein.....

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SizilienUrlaub 2016/2017

Posted by Christiane Sun, February 11, 2018 14:41:03

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Sizilien - 22.-29.10.2016

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Samstag, 22.10.16

Ankunft nachmittags am Flughafen von Catania, Auto abgeholt, ca. 1,5 h Fahrt bis zum Hotel hoch über dem Meer in Taormina.

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Für heute ergattern wir einen Parkplatz direkt vor dem Hotel.

Zu Fuß sind es nur wenige Minuten bis zur FGZ den "Corso Umberto". Das Wetter ist angenehm warm. Als erstes gönnen wir uns ein leckeres italienisches Eis, wie es die Einheimischen am späten Nachmittag auch oft tun. Die FGZ ist gut besucht, das Städtchen ist hübsch anzusehen, hier und da eine Piazza, enge und auch steile Gassenund Gäßchen, zahlreiche Geschäfte, Bars und Restaurants. Zum Aperitif gibt es reichlich zu Knabbern, sodass wir beim späteren Abendessen gar nicht so hungrig sind und mehr von der Aussicht auf die Piazza IX Aprile, als vom Geschmack unserer Gerichte angetan sind. Die Bedienung trägt ein wenig zur Erbauung bei, denn der ziemlich betagte Kellner bemerkt, dass wir die kunstvoll gefalteten Servietten bewundern und gestaltet uns gleich noch einige weitere Modelle.

Auch der Blick über die Brüstung am Rande der Piazza auf die Küste, die Bucht von Giardini Naxos und den Umriss des Ätna in der Ferne ist bemerkenswert.

Sonntag, 23.10.16

Nach einem passablen Frühstück erklimmen wir die Anhöhe zum Teatro Amphitro (auf einem Plateau des Monte Tauro gelegen), dem griechischen Theater (es ist das zweitgrößte auf Sizilien nach dem Theater in Syrakus) und wohl großartigsten Denkmal von Taormina.

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Auch hier ist die Aussicht auf die Küste und den Ätna zusammen mit der Kulisse des Theaters faszinierend (wie übrigens auch von unserem Hotelzimmerbalkon!). Im "Orchester", der flache Bereich in der Mitte unterhalb des Zuschauerraumes, versucht junge Mutter ihrem 5jährigen Sohn einen kleinen Eindruck vom Theaterspiel zu vermitteln... Eine Aufführung unterm Sternenhimmel in dieser Kulisse (finden im Sommer statt) ist sicher faszinierend.

Der Abstieg führt uns vorbei (und auch hindurch) an Taorminas Stadtgarten, auch Parco Duchi di Cesarò genannt, ein englischer Garten (angelegt gegen Ende des 19. Jh.) in mediterraner Umgebung und mit herrlicher Aussicht aufs Meer. Auffallend sind die Vogelhäuser, bizarre Bauwerke aus Ziegelstein, die zur Beobachtung von Vögeln angelegt wurden, des weiteren gibt es kleine Tempel und Skulpturen, Baumarten aus aller Welt sowie ein Kriegerdenkmal und eine Allee aus Ölbäumen zu Ehren der gefallenen Soldaten.

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Unten am Strand liegt die Isola Bella, durch eine Sandbank mit dem Strand verbunden und seit 1998 vom WWF zum Naturschutzgebiet erklärt, da hier einige seltene Tier- und Pflanzenarten zu finden sind. Gegen eine Gebühr kann der nördlich Teil der Insel besichtigt werden.

Leider setzt Regen ein und so nehmen wir die Seilbahn, um wieder in das hochgelegene Zentrum von Taormina zu gelangen. Kurz vor unserem Hotel stoßen wir auf die Pizzeria Etna, in der wir vorzüglich speisen (und nicht zum letzten Mal!).

Montag, 24.10.16

Heute starten wir mit dem Mietauto Richtung Norden, der Fahrstil der Einheimischen bringt Hartmut leicht an den Rand der Verzweiflung, nach kurzer Zeit passt er sich jedoch den sizilianischen Verhältnissen an.

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Kilometer machen wir nicht so viele, aber es dauert bis wir Messina erreichen und einen Parkplatz finden. Am Hafen liegt eine deutsche Fregatte, auf deren Decks sich eine große Zahl Geflüchteter – wahrscheinlich aus Afrika – aufhält. Einige stehen auch in einer Schlange vor einem Zelt auf dem Hafengelände vor dem Schiff, einige Männer sitzen in kleinen Grüppchen entlang des Zaunes. Ein bedrückendes Gefühl macht sich beim Anblick dieser Suchenden, Vertriebenen, hoffenden Menschen in uns breit.

Wir laufen noch ein wenig durchs Zentrum, welches einen etwas heruntergekommenen Eindruck macht und so fahren wir nach einem kleinen Imbiss an der Hauptstraße weiter Richtung Nordostspitze der Insel (https://de.wikipedia.org/wiki/Capo_Peloro). Nahe der Spitze liegt Torre Faro, ein Ortsteil von Messina, mit einem Leuchtturm, von dem der Ort und die alternative Bezeichnung des Kaps ihren Namen haben. In unmittelbarer Nähe des Kaps steht der sizilianische Mast der Stromleitungskreuzung der Straße von Messina. Hier laufen wir bei kräftigen Wind noch ein Stück durch den Ort bis zum Leuchtturm.

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Zurück in Taormina entdecken wir beim abendlichen Spaziergang durch den Ort ein kleines Haushaltswarengeschäft, welches im Schaufenster mittels eines Videos Werbung für eine kleine Espressomaschine namens "Kamira" macht. Das Prinzip gefällt uns und wir beschließen, uns den Apparat näher anzuschauen, sobald der Laden geöffnet hat.

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Zum Abendessen lädt uns die Karte in der Enoteca ein... eher die Weinkarte, das Speisenangebot ist nicht sehr umfangreich, trotzdem, die Antipastiplatte und den Burger, für die wir uns entscheiden, sind schmackhaft.

Dienstag, 25.10.16

Unser Ziel ist Siracusa (Syrakus), an der südöstlichen Küste der Insel gelegen; Weltkulturerbe mit zahlreichen antiken Bauwerken und archäologischen Stätten und ein bedutendes Zeugnis der Entwicklung der Zvilisation des Mittelmeerraumes über mehr als drei Jahrtausende; in der Antike eine der schönsten und größten Städte, zeigt sich hier eine Architektur, die von verschiedenen Kulturen (griechisch, römisch, Barock) geprägt ist.

Sieben Kilometer nordwestlich der Stadt erreichen wir zunächst im Stadtteile Belvedere das Castello Eurialo, eine antike Befestigungsanlage. Hier streifen gerade mehrere Studenten umher, die anscheinend Daten für eine Projektarbeit sammeln.

Unsere nächste Station ist der Parco Archeologico della Napoli, eine recht große Anlage mit antiken Bauwerken, wie das Teatro Greco, eines der größten griechischen Theater, in dem im Sommer regelmäßig Konzerte und Theateraufführungen stattfinden. Weitere Bauwerke sind der Opferaltar, das römische Amphitheater. In über zehn großen Steinbrüchen wurden Kalksteine zum Aufbau der antiken Stadt gewonnen. Interessant war die Begehung des "Ohr des Dionysios", eine künstliche, in den Fels gehauene Höhle, in deren Inneren tiefste Dunkelheit und eine beachtliche Akustik beeindrucken.

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Griechisches Theater

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Römisches Amphitheater

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„Ohr des Dionysios“

Der letzte Halt für heute ist Ortigia, das historische Zentrum von Syrakus. Wir parken an der Bus-Station und gehen dann über die Ponte Umbertino auf die Piazza Emanuele Pancali, lassen uns durch die Gassen treiben, essen eine Caponata a la siciliana in einer schattigen Seitengasse der Hauptstraße, eine weitere Spezialität sind die Cannoli (Cremerollen), die es gleich neben der Eisbar gibt. In der Nähe des Domes entdeckt Chrissi eine wunderschöne italienische Bar mit einer bombastischen Espressomaschine, natürlich muss sie hier erstmal einen Espresso a l banca (am Tresen) zu sich nehmen.

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Köstlich! Und der Preis erst, gerade mal 0,90 €...

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Zurück im Hotel machen wir erstmal eine kleine "Siesta" (geht auch in Italien), später kehren wir noch bei der nahegelegenen Pizzeria "Etna" ein, wo wir schon am Sonntag gegessen hatten. Eine Entdeckung, die wir später zu Hause öfter nachmachen, ist eine Insalata di Arancia mit Orangen, Fenchel, Kapern und Oliven – kann auch gut mit gehackten Walnüssen, Pistazien oder gerösteten Pinienkernen verfeinert werden).



Mittwoch, 26.10.16

Nachdem wir dem Etna auf der Insel schon in vielfachen Namensgebungen begegnet sind, müssen wir uns nun auch mal dem echten nähern, erklimmen werden wir ihn sicherlich nicht, aber vielleicht umrunden.

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Wir fahren gen Westen, um den Vulkan von der Nordseite zu sehen, biegen dann aber vorher wieder nach Süden ab, bis zum Parkplatz Piano Provenzana – Ausgangspunkt für die Wanderungen – wir steigen kurz aus, wollen aber nicht rauflaufen und fahren weiter nach Zafferana Etnea.

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Unterwegs halten wir nochmal an einem Aussichtspunkt an; bedrückend sind die Reste von Häusern, die zwischen den Lavaspuren noch zu erkennen sind. In Z.E. essen wir auf dem Hauptplatz der von Restaurants gesäumt ist und von dem man eine gute Aussicht in die Landschaft Richtung Küste hat.

Über Giarre, Riposto bis geht es bis Naxos, kurzer Gang bis zur Isola Bella, hier ist viel Betrieb und wir machen uns langsam auf den Heimweg.

Abends in der Stadt haben wir Karten für die Aufführung "Italian Opera" im Teatro San Giorgio reserviert. Von einem Pianisten und 2 Sängern (1 Mann, 1 Frau) werden diverse Arien aus bekannten italienischen Opern vorgetragen. In der Pause gibt es 1 Gläschen Prosecco und Knabbereien auf der Terrasse, die oberhalb des Zentrums liegt.

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Zum Schluß gibt es noch etwas leichtere Musik: Funiculì, Funiculà (Ein volkstümlich gehaltenes Lied in Neapolitanisch aus dem Jahr 1880, das aus Anlass der Eröffnung der Standseilbahn auf den Vesuv komponiert wurde.). Als Zugabe hören wir das Hochzeitslied aus "The godfather", Brucia la terra.

Den Abend beschließen wir in einer kleinen Bar "Re" und kommen dabei mit einer jungen Familie aus Paderborn ins Gespräch.

Donnerstag, 27.10.16

Über die Berge nach Tindari (es regnet), als wir ankommen scheint die Sonne. Der Ort liegt auf dem Gebirge Capo Tindari am Thyrrenischen Meer.

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Sehenswert sind die riesige Wallfahrtskirche mit der schwarzen Madonna sowie die Ausgrabungen des antiken Tyndaris. Von der großen Terrasse vor der Kirche genießen wir jedoch erstmal den Blick auf die Lagune von Tíndari.

Freitag, 28.10.16

Ganz in der Nähe von Taormina liegt Giardini Naxos, eine maritime griechische Ausgrabungsstätte, die wir uns anschauen.

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Danach gehen wir ein gutes Stück am Strand entlang, der Wind bläst kräftig, trotzdem können wir draußen sitzen und unseren Aperitif mit Blick auf das Meer genießen.

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Zum Abschluss genießen wir noch einmal die gute Küche der Pizzeria Etna. Das Restaurant ist gut besucht und aufgrund der Kühle, sitzen alle drinnen.

Samstag, 29.10.16

Heimflug über den StromboliBlog image



Frankreich 2011Urlaub 2009-2011

Posted by Christiane Sat, September 02, 2017 09:31:29

Frankreich 2011

Unsere erste Fahrt gen Westen sollte nach Frankreich in die Bretagne führen. Das Wetter brachte uns jedoch dazu, nach Süden abzubiegen. Wir folgten dann dem Lauf der Meuse und Rhône bis in die Provence.

– Von Verdun bis Verdon –


Erste Woche

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Heute in Verdun

Zweite Woche

Blog image Später am Abgrund: Gorges du Verdon



Bretagne September 2016Urlaub 2016/2017

Posted by Christiane Mon, March 13, 2017 11:11:46

>>>Sizilien


>>>Balkan

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Schon seit längerem hatten wir vor, mal in die Bretagne zu fahren. Leider kamen wir bei diesem Urlaub nicht bis zur westlichsten Spitze Frankreichs, aber
"Heute ist nicht alle Tage,..."


Galerie
Blog imageHin und ...

Freitag, 02.09.2016

In Wetzlar/Lahn ist Brückenfest und der Stellplatz auf der Lahninsel besetzt. 3,5 außerhalb finden wir auf dem CP an der Dill noch ein Plätzchen, dass uns freundlicherweise 2 schwedische Pärchen überlassen, weil die lieber enger zusammenstellen wollen . Auch am Strom dürfen wir uns bei Ihnen anschließen. Eine der beiden Frauen ist gebürtige Berlinerin und in Schweden verheiratet. - Wir gehen später in das griechische Restaurant und essen dort ganz lecker Omelett, Zaziki, Lukullus-Platte plus 2 Bier und 1/2 l Wein für 35,-- €.

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Samstag, 03.09.2016

Stadtbummel in Wetzlar´s historischer Altstadt. Hier gibt es ein "Klaa Frankreich", das kommt von Einwanderern aus der Wallonie im 16. Jh. - Goethe lebte hier (1772) und fand sein Vorbild für "Die Leiden des...", seine Angebetete Charlotte Buff ist hier geboren. - Am gotischen Südportal des Doms finden sich unter der Maria die Figur des Jesus und des Teufels. - In der FZG spielt ein junger Mann Akkordeon (in nicht mehr so gutem Zustand), eine Musikerin bleibt stehen und lobt sein Talent. Eine Frau verkauft selbst gemachte Macarons und andere "Snacks", die wir uns nicht entgehen lassen.. Am Stadtrand liegt das Leica-Werk, nicht zu übersehen.
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Weiter geht es nach Daun; Touristen gibt es nur wenig, dafür ein Burghotel mit toller Aussicht. Kurzer Einkauf, dann zum Schalkenmehrener Maar. Hier ist es uns zu voll und so fahren wir zum Pulvermaar. Der CP liegt auf der Kuppe in einem Wäldchen. Hier ist es ruhig und die Aussicht bestens! Der Rundgang um das Pulvermaar dauert ca. 1 h. Dann kochen wir und genießen den Blick auf die Eifellandschaft.


Sonntag, 04.09.2016

Heute schauen wir uns das Vulkanhaus in Strohn an - sehr interessant und lehrreich . Am Ortsrand liegt die "Strohner Bombe", eine geologische Besonderheit und wirklich eindrucksvoll. Die "Lavabömbchen" im Café gibt es z.Z. leider nicht. Im Steinbruch ist Familienfest, hier können "Glückspilze" eine Rallyefahrt durch den Tagebau gewinnen und wir erleben eine Greifvogelschau.
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Als wir in Manderscheid ankommen regnet es und so wird unser Spaziergang nur kurz. Beim Silberschmied kaufe ich noch eine Lava-Anhänger, bevor wir in der "Alten Molkerei" frische polnische Piroggen verspeisen. - Am späten Nachmittag landen wir auf dem Stellplatz in Trier, der recht gut besucht ist. Das Wetter ist wieder bestens, warm und trocken und so machen wir uns noch auf den Weg in die Stadt (ca. 4 km). (Wir waren vor ein paar Jahren schonmal kurz hier). Wir umrunden die Porta Nigra, gehen in den Dom (auch durch die "Heilige Pforte") und landen dann auf dem Marktplatz, wo wir uns an einem gut besuchten Weinstand ebenfalls einen Aperitif gönnen. Hier bietet im Sommer alle paar Tage ein anderer Winzer seine Weine zum Verkauf an. Der Rückweg führt uns noch durch die Kaiserthermen und als wir am Auto ankommen, sind wir ziemlich geschafft für heute.
Blog imageMontag, 05.09.2016

Heute fahren wir durch ein schönes Tal in Luxemburg, bevor wir Arlon in Belgien erreichen. Hier umrunden wir den Burgberg und kaufen einige Pralinen. Die meisten Geschäfte sind allerdings Montags geschlossen, wie wir dies schon in den Niederlanden gesehen hatten. -
In Sedan platzieren wir uns auf dem CP direkt an der Meuse; nebenan werden gerade große Zelte aufgebaut, da am Wochenende ein großes Stadtfest und wahrscheinlich auch ein Viehmarkt stattfindet. In der Touristinformation besorgen wir uns einen Stadtplan und laufen dann zur ehemals größten Festungsanlage Europas (jetzt z. Teil als Hotel genutzt) am Rande des Zentrums – ein mächtiges Zeugnis der Geschichte.
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Nach dem Abstieg nehmen wir Pastis und Weißwein (Bourgogne Aligot) am Place d'Armes, bevor wir noch ein paar Amuse gueules für das Abendessen besorgen. Das genießen wir dann vor unserer Emma mit Blick auf die Meuse...

Dienstag, 06.09.2016

Die Uelzener Nachbarn, mit den wir gestern schon geschwatzt hatten, kommen heute nochmal vorbei. Außerdem ein älteres Ehepaar von einem Hausboot (Heidi + ?), dass die Richtung nach Verdun auf dem Fluss nicht mehr bestimmen kann... Hoffentlich kommen sie am Ende wieder heil nach Hause!

Im Leclerc Supermarché finden wir endlich einen neuen Autoatlas von Michelin, France 2016, 1:200.000.
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Wieder stehen wir vor dem Beinhaus (Ossuaire) von Douaumont und diesmal gehen wir auch hinein. Im Anschluss laufen wir dann durch das ehemalige und damals zerstörte Dorf Douaumont und besichtigen auch das nahegelegene Fort Douaumont. Alles inmitten von Schlachtfeldern des 1. WK. - Ohne Erinnerung keine Zukunft!

Am späten Nachmittag „stranden“ wir auf dem CP Les Breuils in Verdun, fahren noch eine Runde mit dem Fahrrad durch die Stadt, hübsche Promenade an der Maas, und kaufen noch Fleisch zum Grillen (die neue Pfanne will endlich eingeweiht werden).

Mittwoch, 07.09.2016

Heute fahren wir durch Reims und bewundern die großen Champagnerkellereien aus der Ferne. Unser erster Halt in Compiègne, bekannt durch die Unterzeichnung zweier Waffenstillstände zwischen Deutschland und Frankreich in einem Eisenbahnwagen (am 11.11.1918 und 22.06.1940). Das kleine Museum liegt mítten im Wald und nach einer kurzen Besichtigung laufen wir noch ein wenig durch denselben, bis wir an einer zerstörten Brücke über die Aisne umkehren müssen. Im Fluss scheinen zwei deutsche Damen zu baden, zumindest hören wir ihre
Stimmen...
Blog imageWir wollen weiter Richtung Bretagne und machen noch ein paar Kilometer. In Bresles gibt es einen kleinen CP, der vorwiegend von „Wanderarbeitern“ aller Couleur bewohnt wird. Heute gibt es frische Pizza, aber wir gehen nochmal in das kleine Städtchen, auf der Suche nach einem Bäcker. Der hat leider heute zu und so nehmen wir nur einen Aperitif (kleines Bier und Pastis für 5,70 €.. ganz schöne Preise für diesen kleinen Ort. Beim Schlachter gegenüber kaufen wir noch den berühmten Jambon de Paris (feiner Kochschinken) und Würstchen. Zum Abendessen gibt es Nudelpfanne mit Schinken und Pilzen.

Donnerstag, 8.09. 2016

Von Bresles geht es nach Gisors. Die Festung hier kann man leider nicht besichtigen. Auf dem Gelände hat eine Schülergruppe Sportunterricht (1000-m-Lauf). In der Stadt gibt es noch eine schöne Kirche und viele Friseure (seltsame Kombi), nach 2 Café noir kaufen wir noch Macarons und eine Spezialität der Stadt, Pralinen, die wie kleine Erdäpfel aussehen.

Blog imageIn der Nähe von Les Andelys sind Kreidefelsen am Seine-Ufer zu bewundern – schöne Landschaft!

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Am Nachmittag erreichen wir Argentan, ein schmuckes Städtchen mit einem kleinen, sehr gepflegten CP Municipal (La Noé), der von Serge mit der Harke ständig auf Vordermann gebracht wird ;-).

Mit dem Rad fahren wir die schön angelegten Wege der Orne entlang und umrunden die Stadt dabei. Es gibt viele Grünflächen zum Entspannen und Spazieren und sogar eine kleine Weidefläche (La Pâture) am Ortsrand. Zur Stärkung genehmigen wir uns einen Café Gourmand (Milchkaffee mit einer Waffel und Sahne) auf der Place St. Germain (vor der gleichnamigen Kirche).


Freitag, 9.09. 2016

Der CP Municipal in Argentan ist wirklich schön, klein, etwas nostalgisch und super sauber (es gibt sogar Papierauflagen für die WC-Brillen). Serge, der Platzwart, hat alles im Griff, vor allem den Rechen, und das alles für 12,30 €.

Heute ist Markt auf der Place St. Germain, das lassen wir uns natürlich nicht entgehen. - Ein kleines Fest!

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Über Caen – Schnellstraße – gelangen wir nach Tinténiac, am Canal d'Ille-et-Rance (Teil eines Schifffahrtsweges, der die Städte Rennes und Saint-Malo, in der französischen Region Bretagne, miteinander verbindet) gelegen und starten gleich zu einer Radtour am Kanal. (Besonders markant ist hier die von Hédé, wo elf Schleusen auf einer Gesamtlänge von rund zwei Kilometern unmittelbar aufeinander folgen.) Die Menschen sind hier sehr freundlich, ob alt oder jung, Fußgänger oder Radfahrer, alle grüßen „Bonjour“. In Montreuil, einem Dörfchen am Kanal, nehmen wir einen Aperitif, dann retour. Ein leckeres Abendessen mit gegrillten Würstchen und Fleisch haben wir uns heute verdient!

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Samstag, 10.09. 2016

Heute radeln wir wieder am Kanal, jedoch in die andere Richtung. Um nach Comburg zu gelangen, müssen wir vom Kanal weg und ein Stück auf der Landstraße (nicht so schön). Dafür ist Comburg um so schöner – echt bretonisch. Der obligatorische Aperitif ist diesmal ein Pastis und „une boulée de Cidre“ (für 4,50 €). Im Feinkostladen kaufen wir Paté und andere Köstlichkeiten sowie „une Baguette pour le diner“.
Blog imageWährend der Rückfahrt (wieder auf der Straße bis Tinténiac) ist es ziemlich windig. An einer Schleuse mit WoMo-Stellplatz legen wir ein kurze Pause ein und beobachten das Treiben, an der nächsten, No. 32, wird gerade ein Boot geschleust, wieder gibt es was zum Schauen. Rechtzeitig bevor der Regen einsetzt erreichen wir unsere „Emma“

Eines der Symbole der Bretagne

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Sonntag, 11.09.2016

Der Himmel ist trüb, aber es ist warm. In Dinan besteigen wir die Stadtmauer, umrunden den Uhrturm und schlendern durch die gut besuchte Altstadt aus dem 15./16. Jh. und eine moderne Markthalle. Vom Drehleierspieler kaufen wir eine CD für unsere Freunde, die allerdings mehr das magische Flair dieser Region, als die Musik mögen ;-) …
Blog imageHer

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Der nächste Stopp ist am Gezeitenkraftwerk (Usine marémotrice, erbaut 1966) bei St. Malo (Cote Emeraude) an der Mündung der Rance in La Manche (Ärmelkanal). Der Besuch der Ausstellung ist frei, allerdings nur in französisch und englisch.

Blog imageDas Highlight der Woche ist die Altstadt von St. Malo (Ville close – Intra muros), die alte Korsarenstadt. Das wussten auch viele andere Leute... Die Stadtmauer ist viel größer als in Dinan und bietet eine schöne Aussicht auf den Atlantik, den Hafen und die Forts. Die Gassen wirken teilweise erdrückend, da sie sehr schmal und die Gebäude hoch sind (alles nach 1944 neu aufgebaut).
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Abends genießen wir ein typisch französisches Abendessen im Restaurant nahe dem CP in St. Colomb, mit Meerblick, „Assiette de Mer“ und ein etwas weniger „exotisches“ Menü für Hartmut.

Delicieux!

Montag, 12.09.2016

Erster Stopp in Rothéneuf: Nachdem der Gemeindepfarrer, Abbé Fouré (1839–1910), im Alter von 30 Jahren einen Schlaganfall erlitten hatte, der ihn halbseitig lähmte, zog er sich auf die Klippen von Rothéneuf zurück, wo er dann 25 Jahre als Einsiedler lebte. Seine in den Fels gehauenen Skulpturen von Dämonen, Piraten und Fantasiewesen sind heute eine beliebte Touristenattraktion. Die Skulpturen sind viel kleiner als erwartet. Trotzdem schön, und nur 2,50 € Eintritt.

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Weiterfahrt nach Cancale, hier gibt es eine schöne Promenade und die berühmten Austern. Wir nehmen lieber ein Eis, bretonisches Bier aus Buchweizen (hier wird alles aus Buchweizen gemacht ;-)), Cidre und eine Galette mit Buttermilch (hier hat mein französisch leider versagt, Buttermilch ist zwar nicht gerade meine Lieblingsspeise), aber mit etwas Zucker gar nicht so schlecht.

Wir sind gestärkt für die Wanderung zum Menhir du Champ Dolent (hinter Dôl-de-Bretagne).

Blog imageEin Stein in der Landschaft...

Der Menhir vom Champ-Dolent ist zusammen mit dem etwa gleichhohen Menhir von Kerloas das größte aus der Jungsteinzeit stammende, aufrechtstehende Steinmonument Frankreichs. Der Menhir ist seit dem Jahr 1889 als Monument historique anerkannt.

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Beim Gang durch das Städtchen entdecken wir die ehemalige Markthalle mit diversen Kunstwerkern einheimischer Künstler.

Nachdem wir uns auf dem CP in Pontorson installiert haben, fahren wir ca. 14 km mit dem Rad am Canal / Fluss Couesnon bis kurz vor den Mont St. Michel. Dann geht es nur noch zu Fuss weiter, ca. 4 km. Es ist schon nach 17 Uhr, aber immer noch sind viele Menschen zum Mont unterwegs..

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Nach dem anstrengenden Tagespensum muss das Abendessen heute nicht mehr so aufwendig sein...


Dienstag, 13.09.2016

Heute fahren wir ein paar mehr km nach Westen bis Bayeux; ein schönes Städtchen (ca. 14.000 Einwohner), schöne Kathedrale (in gleicher Linie mit Chartres, Nantes, Paris... alles Notre-Dames).

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Hartmut geht den berühmten Teppich von Bayeux anschauen (in Bild und Text auf 68 Metern in 58 Einzelszenen dargestellte Eroberung Englands durch den Normannherzog Wilhelm den Eroberer).
Ich will den Klöpplerinnen zuschauen, aber die sind ausgerechnet heute nicht aktiv.

Nachher gönnen wir uns ein Eis, das Vergnügen ist hier ziemlich hochpreisig, eine kleine Kugel kostet zwischen 2,00 und 2,50 €.

In Luc/s. Mer hat der CP einen Strandzugang und so versenken unsere Füsse noch einmal im Atlantik; die frische Brise ist nach der Schwüle im Landesinneren sehr angenehm.

Heute wird mal wieder gegrillt!



Mittwoch, 14.09.2016

Zum Frühstück kaufen wir Baguette im Ort und stellen uns an die Promenade mit Blick aufs Meer,

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dann noch ein kleiner Gang am Strand und weiter geht es nach Cabourg: ein schmuckes Seebad mit Casino, Pferderennbahn, Grand Hotel und einer wunderbaren Belle-Epoque-Atmosphäre, vielen Touristen und Geschäften (das wird gleich ausgenutzt und Chrissi kauft ein Portemonnaie und Schuhe).

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Marcel Proust (* 10. Juli 1871 in Auteuil; † 18. November 1922 in Paris) setzte mit seinem Roman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ der Stadt Cabourg und dem Grand Hôtel ein literarisches Denkmal.

Wir fahren weiter an der Küste entlang, wieder durch Deauville, Honfleur, über die Pont de Normandie, durch Le Havre, bis Etretat. Hier bestaunen wir die Falaises d'Aval und d'Amont. Das gleiche gibt es nochmal in St.-Valéry-en-Caux, wo wir übernachten, nur nicht ganz so spektakulär.



Donnerstag, 15.09.2016

Erster Halt in Eu/Le Tréport; in Mers-les-Bains, zwischen diesen beiden Orten gelegen, hat eine außergewöhnliche Architektur von Villen aus dem 19. Jh., die unter Denkmalschutz stehen (vor allem die Meeresfront).

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Leider beginnt es bald zu regnen.. wir kaufen noch Kuchen - Riesenstücke - 2 Apfeltaschen und ein Macaron von 8 cm Durchmesser für 5,30 €.

Nach ca. 400 km landen wir in Dinant/B, dessen Brücke über die Meuse viele Saxofonspieler zieren, im Gedenken an Adolphe Sax, hier geboren wurde.

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Einen CP finden wir im Tal der Maas, mitten im Grünen, leider den ganzen Abend heftiger Regen. Eine Jugendgruppe hat trotzdem ihren Spaß.



Freitag, 16.09.2016

Frühstück heute im Bäckercafé in Dinant, dann noch ein Rundgang ohne Regen. Wir sehen eine Statue von Charles de Gaulle, der 1914 hier verwundet wurde und die berühmte Kathedrale mit der darüber liegenden Festung.



Dann geht es entlang der Meuse, durch Namur (ansprechendes Stadtbild), danach viel chemische Industrie am Fluss, bei Tihange 3 Atommeiler.

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Wieder in Deutschland, genauer gesagt in der Eifel: In Monschau - im engen Rurtal zwischen Schiefergebirgen gelegen - gibt es Kunsthandwerk en gros, Eisenbahn, Oldtimer-Modelle, Glas, Leder, Holz etc... Im Ort schöne alte Häuser, viele Touristen, Krippenfiguren aus dem Erzgebirge (gekauft).

Besuch Vogelsang ip: Eine ehemalige "Ordensburg" der Nationalsozialisten (NAPOLA); 1950 von den Briten an die Belgier übergeben; erst 2006 an die BRD zurückgegeben, jetzt Teil des Nationalpark Eifel. Das "Cinema" steht unter Denkmalschutz, da es eines der letzten Beispiele der Filmtheaterarchitektur der 1950er Jahre ist. Das Forum "Vogelsang ip" wurde am 11.09.2016 eröffnet.

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Einen Stellplatz finden wir in Bad Münstereifel am Eifelbad. Schöne Altstadt mit über 20 Outlet-Markenshops..

Wir gönnen uns nur das Kosterbier in der"Wolfsschlucht" und einen Flammkuchen.

Am nächsten Morgen kaufe ich noch ein paar Flaschen Wein, von denen je 1 € für die Erhaltung der Stiftskirche ist.



Der Balkan ruft... 2016Urlaub 2016/2017

Posted by Christiane Mon, March 13, 2017 11:07:39

>>>Sizilien


>>>Bretagne

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Neues zu erkunden macht riesigen Spass, doch gelegentlich auch auf alten Wegen unterwegs zu sein, hat seinen Reiz...

Galerie

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Dienstag, 10.05.2016

Eine neue Reise beginnt. Mal wieder steht der Balkan auf unserem Urlaubsplan..

Blog imageSaalefähre Brachwitz
Wir starten am Nachmittag gegen 15.00 und gelangen über die B 6n nach Bernburg, biegen auf die A 14 nach Süden ab. Aus der Karte haben wir den Geiseltalsee, ein ehemaliger Tagebau, ausgemacht und steuern diesen für die erste Übernachtung an, denn da soll es einen netten kleinen CP geben. Am Stausee finden wir gegenüber der Marina von Mücheln einen schönen Stellplatz mit Blick auf den See für die erste Nacht. Wir richten uns her und unternehmen einen ausgedehnten Spaziergang am See entlang.

Neben uns stehen drei junge Männer mit VW-Bus und Wohnwagen (Holm& the hardliner)aus dem Weimarer Land. Mit ihren Instrumenten und ihrem Gesang „versüßen“ sie uns das Abendessen. Wirklich gut, denn auch am nächsten Morgen meldet sich ein Wohnwagen-Nachbar und bedankt sich für die abendliche Unterhaltung.

Mi, 11.05.2016

Am Morgen fahren wir über Mücheln, Braunsbedra, um den Großkaynaer See zur A 9, später dann biegen wir auf die A 93 ab, kommen an Hof vorbei und queren die „Brücke der Einheit“, bis wir am Nachmittag die Stadt Regensburg erreichen. Leider suchen wir vergeblich einen Parkplatz in der Innenstadt und so steuern wir ein Wohngebiet in der Nähe an. Von dort starten wir unsere Stadterkundung. Wir passieren die „Steinerne Brücke“ und gelangen ins Altstadtzentrum. Dom, Rathaus...Ein kleiner Einkauf im Hause Birken...
Blog imageDom Reensburch
Da jetzt langsam eine kleines Hüngerchen aufkommt, gibt es für Chrissi Millirahmstrudel (Strudelei) und danach ein Stopp an der historischen Wurstküche, denn auch mein Hunger will gestillt werden, bevor wir zur „Emma“ zurückkehren.

Einen Übernachtungsplatz finden wir in Herrnsaal, auf einem Bauernhof, direkt an der Donau, auch hier noch ein kleiner Spaziergang und bei der Rückkehr zum CP lernen wir einen Bremer Motorradfahrer kennen, der schon etliche Male allein mit dem Bike unterwegs ist, schon urig...


Do, 12.05.2016

Als wir nach dem Frühstück mit frischen Brötchen zahlen wollen, bekommen wir noch eine kurze Einführung in die miese Agrarpolitik der EU verabreicht, aber, wir können es nicht ändern, doch Einblicke sind immer gut...

Wenn wir schon in der Gegend sind, dann wollen wir uns den deutschen Donaudurchbruch bei Kehlheim ansehen und so gelangen wir zum Kloster Weltenburg. Hier der erste Stopp am Parkplatz, der von einem „ausgewanderten“ Hannoveraner bewacht wird. Der Weg führt an der Donau entlang bis zum Kloster, dort herrscht allerfeinste Biergartenatmosphäre... Schön zu sehen ist ein Donaudampfer, der mit seinen Gästen gerade die Doanuenge passiert.

Blog imageBei Kehlheim
Der nächste Halt ist dann erst wieder im österreichischem Rottenmann in der Steiermark. Hier dann ein Rundgang im historischen Stadtzentrum, naja, ein wenig in die Jahre gekommen ist es schon... und weiter geht’s. Leider ist das Wetter nicht mehr wirklich gut, teilweise regnet es Bindfäden, doch als wir in Deutschfeistritz ankommen und auf dem CP „Union Camp“ unterziehen, hört es allmählich auf. Wir gehen noch ins Vereinsheim wo einige ältere Mitglieder sich dem Kartenspiel widmen und trinken ein „Feierabendbier“.

Fr.13.05.2016

Wir starten spät, um halb elf fahren wir in den Ort und kaufen beim regional „berühmten“ Viertler- Bäcker ein, bevor es dann über Landstraßen- durchs südsteirische Weinland- nach Slowenien geht. Halt und Rundgang in der Stadt Maribor, lecker Eis, Brücke über die Drava(Drau) hin zur Altstadt,zurück am Drava-Ufer von wo aus in früheren Zeiten Holz bis nach Belgrad geflößt worden sein soll. Heute noch gibt es die Floß- Taufe, eine touristische Attraktion.
Blog imageMaribor
Wir fahren weiter und gelangen schließlich nach Ptuj, zum CP an den Thermen. Nach dem Einrichten, nehmen wir unsere Fahrräder vom Träger und da die Sonnen vom Himmel lacht fahren wir die wenigen Kilometer in die Stadt. Wir überfahren die Fußgängerbrücke und kommen in den Altstadtbereich, schauen uns mal hier mal dort um und erfahren schlussendlich die „Grad“ Ptuj, von wo wir eine super Aussicht auf die Stadt und die Umgebung genießen. Auf dem Rückweg zum CP legen wir noch einen Stopp an der Straße ein, genehmigen uns eine Pizza und das FA-Bier.

Leider fängt es später wieder an zu regnen, als wir von unserem kleinen Drau-Spaziergang zurückkehren und einen Blick auf die beleuchtete „Grad“ genommen hatten. Aber, alles ist gut, Chrissi hört ihr Hörspiel von Bruno, dem Kommissar aus dem Perigord...


Sa. 14.05.2016

Heute von Ptuj in Richtung Zagreb. Auf dem Weg kommen wir am Märchenschloss Trakoscan vorbei, einem der meistbesuchten Schlösser in Kroatien. Ein kurzer Halt und ein Fußmarsch zum Schloss, bevor wie die Reise fortsetzen.

Auf Serpentinen befahren wir den Sljeme-Pass (1032m), oben befindet sich ein Skizentrum und ein Sendemast, ein kurzer Rundgang, ein Blick auf Zagreb und wir setzen unsere Fahrt fort. Bei der Abfahrt in Richtung Zagreb gibt der Wald ab und zu den Blick frei und wir können das eine um das andere Mal die Annäherung an die Stadt ausmachen. Als wir aus dem bewaldeten Gebiet in die Stadt fahren können wir sogleich den“sozialen“ Stellenwert des Viertels ablesen, wir befinden uns in der gehobenen Wohnklasse. Zum Teil Botschaften in Hanglage und tollem Ausblick...

Blog imageZagreb
Das Zentrum, wo wir einen Parkplatz in einer kleinen Nebenstraße finden, ist angenehm ruhig. Eine Straßenbahn führt durch den Kern und wir finden ein nettes Steh-Cafe wo es Kaffee und Kuchen(echt lecker!)gibt.

Beim weiteren Gang durch die Stadt gelangen wir zum Zentralplatz wo gerade eine Bühne für die Abendveranstaltung zu Gunsten des zerstörten Wasserturm von Vukovar aufgebaut wird.

Kapitolplatz, Laden- und Kneipenzeile in der Altstadt, dann kommt der große Regen mit teilweise Hagel und wir werden ziemlich nass, bis wir wieder beim Auto sind. Zum Glück gibt es in der Nähe einen guten Stellplatz, der schon ordentlich besucht ist. Camp Zagreb, sehr zu empfehlen, liegt am See Rakitje. Nun gut für heute, es regnet weiter und wir kochen uns unser Abendessen. Gute Nacht...

So, 15.05.2016

Von Zagreb starten wir im Regen und fahren zunächst bis Sisak, wo Kupa und Save zusammenfließen. Eine Ortsdurchfahrt, wollen eigentlich aussteigen, aber der Regen hält uns davon ab. An der Uferpromenade sitzen die Angler aufgereiht und warten auf den ersten Fang, beinahe fahren wir über die alte und sehenswerte Brücke und im letzten Moment erkennen wir, dass die nur für maximal 2 to. ausgelegt ist, also noch kurz einen Abbieger und weiter.
Blog imageSisak
Bald erreichen wir die Grenze zu Bosnien (BiH), diesseits Hrvatska Kostajnica, jenseits das „nur“ Kostajnica. Der Fluss Una trennt die beiden Städte und wir folgen jetzt dem Flusslauf bis nach Novi Grad. Dort biegen wir in Richtung Osten ab und folgen dann der Sana. Teilweise ist der Regen so heftig gewesen, dass Straßen überspült waren, doch langsam scheint es aufzuklaren. So fahren wir durch Bosnien und passieren Städte wie Prijedor, Sanski Most und Kljuc, bevor wir am späten Nachmittag nach Jaice gelangen. Hier finden wir einen CP am Plivsko Jezero. Nachdem wir eingeparkt haben, machen wir uns auf auf die „Beinevertretentour“ und gehen am unteren See auf einer kleinen Straße Richtung Stadtzentrum. Ein wenig in der Zeit verschätzt beschließen wir, umzudrehen, da der Weg von einigen „Heizern“ befahren wird und wir nicht wissen auf welcher Seite das beste Gehen ist...

Zurück bei der Emma, gibt’s noch was zu beißen und ein Schlummer-Trunk beendet den Regentag.

Mo, 16.05.2016

Als wir am Morgen aus dem Fenster schauen, steht ein Jeep neben uns. Ein Ösi wie am Kennzeichen zu erkennen ist. Wir kommen ins Gespräch und schon bald wird politisiert...

Jetzt aber los, unser Weg führt über Travnik, Kakanj und Visoko und am frühen Nachmittag erreichen wir Sarajevo, wir passieren das Olympiastadion und finden einen Parkplatz nahe der Bibliothek (4 KM für 2 Stunden = 2Euro) Die Stadt ist sehr angenehm, „klein“, die Altstadt und überschaubar. Lassen uns ein wenig treiben, kaufen Karten.
Blog imageBibliothek Sarajevo
Für die Übernachtung wählen wir den CP Rimski Most an der Bosna, klein und neben einer Sportanlage gelegen, in der die Kleinen gerade ihr Sportprogramm absolvieren. Ein Restaurant grenzt an den CP, wir genehmigen uns das Doppelgulasch, den Doppelsalat und die Doppelcola (10 Euro). Platz okay, zwar aufgeweicht vom Regen, nur Toiletten und Duschen sind...

Neben uns ein älteres Ehepaar aus Österreich, kaum zu glauben.... sie sehen nicht nach typischen Campern aus, aber so kann man sich irren.

Di, 17.05.2016

Was wir bisher nicht gesehen hatten, war der „Tunnel des Lebens“, er verband damals im Jugoslawienkrieg das belagerte Sarajevo mit der Außenwelt. In dem Tunnelmuseum lernen wir eine junge Frau aus Österreich kennen, die zur Hochzeit des Sohnes ihrer bosnischen Putzfrau eingeladen ist.
Blog imageTunnelmuseum
Angereist ist sie mit dem Omnibus. Nach der „Zeitverschiebung“zurück in der Gegenwart, führt uns unser Weg weiter nach Osten, zunächst nach Foca an der Drina. Wir bleiben aber auf der Westseite des Flusses und fahren in Richtung Süden. Inder Nähe des Denkmals bei Tjentiste Spomenik soll es einen schönen CP geben, doch als wir ankommen, war das vielleicht mal ein schöner CP gewesen. Zwar ist die Gegend wunderschön, aber auch sehr abgelegen... Da wir weiter nach Montenegro wollen, fahren wir zurück und queren dann die Drina, denn, wir wissen ja um das Rafting Camp, bei dem wir schon mal übernachtet hatten. Nach endlosen Kurven auf schmaler Straße gelangen wir zu „unserem“ Camp. Zurzeit werden alle Vorbereitungen für die beginnende Saison getätigt, denn, so sehen wir, ist hier nicht nur eine Rafting- Station, sondern gleich mehrere untergebracht. Auf unserem speziellen Areal sind gerade die „Gärtner“ am werkeln und mit Händen und Füssen erfragen wir, ob wir denn die Nacht hier verbringen können. Hatten wir erst die beide Hunde gleich als Freunde gewonnen, sind es jetzt die Arbeiter auf dem Anwesen. Die verlassen aber bald den Platz und wir sind mit den Vierbeinern allein, widmen uns der Zubereitung des Abendessens, sitzen vor der Emma und lassen den Tag ausklingen. Leider ist diesmal die Nacht nicht sternenklar....

Mi, 18.05.2016

Es begrüßt uns ein wundervoller Morgen, noch liegt Nebel über dem Tal, doch mit der aufsteigenden Sonne löst sich dieser schnell auf. Nicht mehr weit ist Weg bis zur Grenze nach Montenegro. Die Grenzformalitäten sind schnell erledigt und schon bald gelangen wir zum Pivsko Jezero und biegen dann nach Osten ab, um durch das Durmitor zu touren. In diesem Jahr sind wir recht früh dran, die wenigsten Häuser sind schon bewohnt und nur an einigen Anwesen wird der karge Acker gepflügt.
Blog imageIm Durmitor
Nachdem wir uns durch den „Schnee“ gewühlt haben erreichen wir bald Zabljak. Hier kaufen wir einiges ein und machen Station am besten Fast-Food Imbiss im Ort. Alles hausgemacht, so gibt es gefüllten Hackburger+ Omelette mit Käse im Brötchen.(Super lecker!!!)

Da es noch „früh“ ist entscheiden wir uns, nach Gusinje weiter zu fahren(hatten wir sowieso vor).

Dort treffen wir gegen 17.30 Uhr ein. Als wir an den Ali Pasha Quellen ankommen, wirkt alles so vertraut, als wären wir erst gestern von dort aufgebrochen.

Als wir den Gastraum betreten, tritt uns die Wirtin(Hale) entgegen. Einen Moment sieht sie uns an und dann: Ihr wart doch schon mal hier... und schon ist alles wie damals.

Es wird ein langer Abend, denn die Geschehnisse aus der Zwischenzeit nehmen uns in Anspruch. Über Familie, Politik, speziell die serbische, Mobbing ,Korruption und Spionage...

Do, 19.05.2016

Kurz nach dem Frühstück gegen neun Uhr starten wir zusammen mit Hale in den Ort(Gusinje). Heute ist Markttag. Sie macht ein paar Besorgungen und wir schauen uns im Getümmel um. Da Hale um elf Uhr wieder zurück in ihrem Restaurant sein muss, beschließen wir hier zu bleiben und später zu Fuß zurück zu gehen. Ein Rundgang über den Markt, wo es neben F...und Feuerstein, auch alles das gibt was wahrscheinlich niemand benötigt.
Blog imageMarkt in Gusinje
An der Schule ist heute noch Schulentlassung und zur Feier des Tages werden durch die Schüler Tänze aufgeführt zur Musik aus der Konserve. Die kleineren haben kleine Geschenke mit dem Montenegro-“Spirit“ gebastelt und bieten diese nun zum Verkauf an.

Wir spazieren noch ein wenig in Richtung Ortseingang und wollen noch einen Espresso nehmen. Dort kehren am Hotel Rosi ein und lernen dabei Greni kennen. Er ist Cousin ,von Hale, Hotel und Ladenbesitzer und dazu gehört ihm auch noch ein Hotel für Wanderer in Vusanje, einem Ort in Richtung Prokletje.

Gegen 16.00 Uhr sind wir zurück bei Hale. Essen, Trinken und Reden.... Ein schöner Tag nähert sich dem Ende.

Fr, 20.05.2016

Abschied....

Eigentlich wollten wir über die gleich um die Ecke liegende Grenze nach Albanien gen Süden fahren, aber Hale hatte uns abgeraten, da die Strecke zwar von Süden schon gut ausgebaut sei, doch ist der nördliche Bereich noch Baustelle, naja, aber Chrissi sagt auch nein, und dann „Nein“.

Blog imageIm Moraca Tal
Also von Gusinje wieder gen Norden bis nach Andrijevica und biegen nach Westen ab, überqueren den Tresnjevik- Pass und fahren bis Matesevo, wo wir uns nach Norden wenden um nach Kolasin zu gelangen. Ab da geht es dann im Tal der Moraca auf überfluteten Straßen bis nach Podgorica, der Landeshauptstadt.

Durch die Stadt und dann weiter nach Süden ans Meer. Wir überfahren den Damm am Skutarisee und biegen bald Richtung Nordwest ab, um zum Camping Maslina zu gelangen. Nachdem wir in der Einfahrt stehen, um uns anzumelden und einen Platz auszusuchen, kommen wir zur Emma zurück. Doch als ich starten will, NIX, kein Ton, kein Mucks, naaaa, was ist jetzt los?. Also aussteigen, Haube auf, kann eigentlich nur an der Batterie liegen. Mal dran gewackelt und schon springt sie wieder an, die Emma...

Stürmisch ist es und nachdem wir unseren Platz bezogen haben, gehen wir noch auf einen kleinen Ausflug ans Meer, dort stehen auf einem vorgelagerten Parkplatz einige Surfermobile. Bisschen Trostlos eben, das Wetter wie gesagt stürmisch, regenerisch und trübe.

Erst später kommt noch einmal die Sonne heraus und lässt uns für morgen hoffen.

Sa, 21.05.2016

Heute Morgen, Sonne satt und wir beschließen nach dem Frühstück nach Bar, bzw. Stari Bar zu fahren. Doch zunächst Bar. Nicht besonders attraktiv, aber es gibt hier neben der eindrucksvollen Hram Svetog Jovana Vladimira(Kirche) auch noch das Robna Kuca Isbor (Einkaufszentrum), einem Bau, der an ein Raumschiff erinnert.

Danach Stari Bar, eine ehemalige Römische Gründung und bis 1979 das „Bar“, doch dann kam das Erdbeben und die Stadt wurde aufgegeben und als Bar neu gebaut...Wir wandern in der Mittagshitze durch die Festungsanlage und sind beeindruckt.

Blog imageStari Bar
Weiter geht es über die Grenze nach Albanien und nicht lang bis wir Skodra erreichen. Wir parken unsere Emma an der Zufahrtsstraße zur Rosafa, der Festung über der Stadt(2. Festung). Die Kassiererin spricht deutsch und lebt eigentlich die meiste Zeit in Deutschland und macht gerade „Ferienvertretung“. Also rauf auf die Festung und die Aussicht genießen, danach ein Gang durch die Stadt. Wir sind erstaunt, denn beim letzten Besuch hatten wir nur die Kehrseite der Stadt wahrgenommen, jetzt kommt sie quirlig rüber. Wir schlendern durch die F-Zone, kommen an der Moschee und dem Theater vorbei, ja sogar Fahrradwege gibt es hier und, sie werden auch benutzt. Wir besuchen die Marubi- Ausstellung, bedeutende albanische Fotografen. Weiter zum Kämpfer-Denkmal am Rondell-Platz, Bürgerhäuser und die Kathedrale.
Blog imageBlick von der Rozafa
Nachdem wir uns ausreichend ergangen haben, brechen wir auf, ein Platz für die Nacht soll her. So fahren wir in Richtung Norden und schon bald weist uns ein Schild auf das Lake Shkodra Resort hin. Wunderschön am See gelegen, ein super Platz mit allem Komfort, zum Glück nicht so viel los.
Blog image"Hawaii"
Nach einem kleinen Spaziergang am See, kehren wir in das Restaurant am Strand ein. Nebenan feiern Englisch sprechende Kinder einen Geburtstag!

So, 22.05.2016

Schon früh heizt uns die Sonne ein und wir starten nach Montenegro. Die Grenzangelegenheiten sind schnell erledigt und so rollen wir gen Podgorica, um uns dort ein wenig umzuschauen. Ein bisschen Stadtlauferei, bevor wir uns von dannen machen, genießen den kühlenden Fahrtwind. Auf in die Berge, aber, leider, nehmen wir irgendwo am Lovcen den falschen Abzweig und so kurven wir ca. 60km durch die „Steinwüste“ nach Norden auf enger Straße. Wenden ist kaum möglich und dann sind wir auch am Punkt of no Return.
Blog image"Einöde"
Zum Glück kommen uns auf der ganzen Strecke nur einige wenige Autos entgegen. Eigentlich sollte es nur ein kurzer Abstecher in die Berge werden und so cruisen wir jetzt wieder an die Küste zurück. Mittlerweile schon in Kroatien, steuern wir den uns bekannten CP Prapatno in den Nähe von Ston an, den wir gegen 18.00 Uhr erreichen. Wir richten uns ein, spazieren noch ans Wasser, doch mehr als Fußbad ist nicht drin. Da der kleine Hunger sich meldet, suchen wir das zum CP gehörige Restaurant auf und verwöhnen uns mit Muschelrisotto und einem Mixed Grillteller.

Mo, 23.05.2016

Hier bleiben wir für eine weitere Nacht und nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir zu einer kleinen Wanderung auf. Zunächst geht es zum Fähranleger in dem Glauben, dass ein Weg am Ufer weiterführt, doch weit gefehlt. Am Anleger ist Schluss, so genehmigen wir uns einen kleinen kühlen Drink und versuchen es in der anderen Richtung. Aber auch das ist nicht von Erfolg gekrönt, also zurück zum CP und dann auf die Fahrräder und über den Berg nach Ston. Am Ortseingang liegt eine Meerwassersaline und wir haben Blick auf die am Hang liegende Festungsmauer, an der restauriert wird. Der Ort an sich wie Dubrovnik in klein, enge Gassen. So kreuzen wir ein wenig durch den kleinen Ort, bevor wir uns in einem Straßenrestaurant niederlassen und den frischen Fisch genießen können. Eine kleine Weinprobe mit eingeschlossen, so dass wir am nächsten Morgen noch in einen kleinen Nachbarort fahren, um dort noch ein Kartönchen Wein einzuladen.
Zurück geht es dann nicht an der Straße entlang sondern über den immerhin ausgeschilderten Radweg, uff, bei der Wärme!!!. Es folgt Entspannung am Wasser aber da sich Wind auf.macht, kehren wir zur Emma zurück. Nun heißt es, Fahrräder verstauen und Markise einfahren. Nach dem Essen am Abend schließt sich eine kleine Klippenwanderung an, bevor wir in unsere Federn sinken. Gute Nacht.

Di,24.05.2016

Jjetzt immer an der Küste lang und den ersten Stopp legen wir in Omis ein. Einem schmucken Städtchen, durch das wir schon einmal gekommen waren. Wir nutzen nun die Gelegenheit zu einer kleinen Stadtbesichtigung und gehen bis zur Festungsanlage hinauf. Es folgen einige Gaumenfreuden direkt am kleinen Hafen bevor wir die Fahrt fortsetzen.

Das nächste Ziel, Split.. Die Stadt ist nun mal ein bisschen größer als Omis. Auf dem Weg zum Stellplatz verfransen wir uns zunächst wegen einer Großbaustelle, nur einmal falsch abgebogen und noch mal um den Pudding. Wir finden dann einen Parkplatz zwischen Fähranleger und Bahnstation und machen uns auf, die Stadt zu erkunden. Also hinein in das Vergnügen. Gut besucht ist die Altstadt, und nachdem wir einige der Würdigkeiten gesehen haben und Chrissi sich noch etwas für den Hals beschafft hat(Schal/Tuch, nicht aus China) besteigen wir unsere Emma und verlassen die Stadt, um ein Plätzchen für die Nacht zu finden.
Blog imageDiokletian
Trogir bietet sich an, westlich des Flughafen von Split gelegen. Auch hier ein schönes kleines historisches Zentrum und der CP Rozac liegt zwar etwas entfernt vom eigentlichen Kern, aber die Lage, einfach toll. Wir stehen mit unserer Emma unter Pinien im Schatten in der ersten Reihe und blicken auf die Bucht. Neben uns ein junges Pärchen aus Berlin mit kleiner Tochter in einem Mietmobil. Wir kommen ins Reden...

Mi,25.05.2016

Der Abend war richtig angenehm mit den beiden, so dass wir beim Frühstück beschließen, noch einen weiteren Tag hier zu bleiben. Doch jetzt wollen wir noch ein wenig mehr von Trogir sehen. Unsere Nachbarn empfehlen uns den „kurzen“ Weg über den Hügel zu nehmen. Später dann beim“Abstieg“ genießen wir den Blick über Stadt und Küste. Als wir den Ort erreichen, sehen wir uns bald im Getümmel untergehen. Schlendernd kommen wir zur Festung Camerlengo und laufen die Straßen ab, erreichen den Markt, Alles wird feil geboten, zum größten Teil allerdings Tand und Trödel. Später dann auf dem Rückweg, nicht wieder über den Hügel, kehren wir an einem Restaurant an der Marina ein und genehmigen uns Fischsuppe. Der Weg an der Straße ist nicht wirklich gut, denn Fußwege gibt es nur selten, und das eine um´s andere Mal müssen wir uns sputen, um nicht unter die Räder zu kommen.
Blog imageTrogir
Später dann wird mit der jungen Familie gegrillt und der Abend klingt gemütlich aus...

Do, 26.05.2016

Frühstück, Goodbye auf ein Wiedersehen... weiter auf der Reise. Es sollen die Krker Wasserfälle sein. Dazu muss es wieder ins Landesinnere gehen. Am ersten Halt stehen haufenweise Busse, die scharenweise ihre Reisegruppen ausspeien und so fahren wir weiter nach Norden zur Roski Slap in der Hoffnung, dass es da ruhiger zugehen möge. Wir haben Glück und finden den Zugang müssen über eine schmale Zufahrtsbrücke zum Parkplatz. Glück gehabt, gerade verlässt ein größeres Fahrzeug seinen Platz und wir stellen unsere Emma in der Nähe des Wassers ab. Also zu Fuß erst mal in Richtung des allgemeinen „Stromes“. Dort steht die Mühlen-Anlage aus alter Zeit zur Besichtigung, angenehm kühl ist es im Innern und es gibt sogar einen „Echtlauf“. Später dann nehmen wir auch noch die Flussaufwärtsseite in Augenschein. Ein schöner schattiger Weg führt uns bis zum Anleger, allerdings mit dem Boot wollen wir nicht fahren und so genießen wir die Natur und machen uns später auf den Rückweg zur Emma.
Blog imageRoski Slap
In der Zeit ein wenig verkalkuliert, fahren wir über die Hochebene, landschaftlich sehr schön, bis kurz vor Donji Karin, am Novigradsko More entlang und überqueren später die Maslenicki Most. Von da ab sind wir wieder auf der Küstenstraße und kommen durch das Nationalparkgebiet von Paktenica. CP, leider Fehlanzeige und so fahren wir, und fahren und fahren. Einen Platz sehen wir zwischendurch, doch der entspricht weiß Gott nicht unsrem Empfinden. So geht es weiter bis kurz vor Senji. Gegen halb acht laufen wir auf dem Platz ein und bekommen ein Plätzchen direkt am Wasser mit toller Aussicht auf die „Schafsinsel“.
Blog imageCP dierekt an der Adria
Wir wundern uns ein wenig über einen Traktor(John Deere) und halten es zunächst für das Rangier-Modell, bis wir dann sehen, dass es ein Deutscher, der mit Trecker und Wohnwagen auf Erinnerungsfahrt ist. Wir kommen mit ihm ins Gespräch und er erzählt von seiner Tour. Später lernen wir noch ein junges Paar aus Ulm kennen, die sich vor ein paar Tagen einen Wohnwagen zugelegt hatten und nun auf Kroatienreise sind.

Fr, 27.05.2016

Heute soll uns der Weg noch bis Österreich führen, ein letzter Blick auf die Adria und schon bald sind wir auf dem „Highway“ und machen einen ersten Stopp in Sevnica/Slowenien an der Save. Ein Rundgang durch den Ort, es gibt eine schöne „Grad“, doch ist es uns für den Aufstieg zu heiß und wir „cruisen“ weiter in Richtung Grenze. Am Nachmittag erreichen wir Leibnitz und nachdem wir uns eingerichtet haben, machen wir uns ins Städtchen auf und krönen das Ganze mit einem Abendessen in der „Alten Post“. Bei Backhendl und hausgemachten Bandnudeln lassen wir den Abend ausklingen und schlafen satt und zufrieden ein.

Sa, 28.05.2016


Bevor es weiter in die Heimat geht legen wir noch einen Zwischenstopp beim Weingut „Schneeberger“ in Heinschuh ein und kaufen von dem Wein, den wir am Vorabend getrunken hatten.

Blog image
Wels

Ein weiterer Halt in Wels, das wir bei einem Spaziergang erkunden, leider sind viele Geschäfte schon geschlossen, so muss ein Dönerladen für einen Imbiss herhalten... Später entdeckt Chrissi noch eine "Sonnentor"-Geschäft und kann noch ein wenig in Kräutern, Gewürzen und Tees stöbern...

Gegen neunzehn Uhr erreichen wir einen kleinen Ort bei Landshut, um Freunde zu besuchen. Ein schöner Ausklang für einen Urlaub...



Eifel, Saar und Frankreich Sep. 2015Urlaub 2014/2015

Posted by Christiane Sun, March 12, 2017 17:01:03

>>>Türkei 2015

>>>Belgien Frankreich 2014

>>>Türkei Georgien 2014


Eifel, Saar – Frankreich

Galerie
Blog imageRoute hin
Blog imageRoute retour

Freitag, 18.09.15

Wir starten um 15.30 Uhr, tanken noch in Rhüden am Autohof und gönnen uns noch einen Kaffee von Mac Don. Nun auf die Bahn und nach Möglichkeit die Emma nur noch laufen lassen. Leider gibt es diverse Staus und so schaffen wir die anvisierte Strecke nicht, landen stattdessen in Alsfeld, einem schmucken Städtchen gleich neben der Autobahn.

Den Stellplatz finden wir nicht gleich auf Anhieb aber nach kurzer Weile sehen wir ihn auf der anderen Seite der Schwalm liegen und, obwohl schon gut gefüllt, kriegen wir noch ein kleines Plätzchen sogar mit Strom.
Blog imageAlsfeld
Nachdem wir „eingerichtet“ sind, geht es in den Ort, nur 500 m entfernt der Kern. Uns erwartet ein schmuckes Städtchen, mal offenes Fachwerk, mal mit Holzschindeln beschlagen. An der Walpurgis Kirche angelangt sehen wir den schönen Innenraum, außen lauschen wir dem Glockenspiel.

Hunger überfällt uns und wir steuern den Thai an, lecker und günstig.

Später dann noch eine Moschee im Ort und ein Schild am Weg weist daraufhin, dass die Stadt als Modellstadt für den Denkmalschutz gilt.

Samstag, 19.09.15

Leider kommt der Bäckerwagen nicht wie versprochen und Chris kauft beim Bäcker Rahn wunderbar knusprige Brötchen...

Nach opulentem Frühstück und einigen Kilometern auf der Bahn, erreichen wir gegen Mittag dann, die Stadt Mayen, das Tor zur Eifel. Der Stellplatz liegt gleich am Ortseingang. So stellen wir die Emma ab und schon beginnt die Erkundung des Ortes.
Blog imageSt. Veit- Kirche Mayen
Wir betreten durch eines der vielen Stadttore die Altstadt und überqueren hierbei das kleine Flüsschen Nette. Am Markt herrscht noch buntes Treiben und ein Saxophonist erfreut die Passanten mit seinem Spiel. Zur Genoveva-Burg aufsteigend sehen wir ein Schild, dem zu entnehmen ist, dass Mario Adorf ein Sohn der Stadt ist. Auch die St. Clemens-Kirche mit ihrem gedrehten Turm lassen wir uns nicht entgehen.
Gerade mal drei Stunden waren wir im Ort unterwegs und so verzichten wir auf die Übernachtung hier und es geht auf Serpentinen, Steigungen und Gefällestrecken durch die Eifel an Trier vorbei bis nach Saarburg zum CP am Leukbachtal. Noch ein kleiner Abendspaziergang, Brötchenbestellen und dann ab in die „Falle“.

Sonntag, 20.09.15

Nach einem leckeren Frühstück machen wir uns auf, die Stadt zu erforschen: Rathaus, „klein Venedig“, „Schleif“, Kunohofturm, Kautenturm, Pfarrkirche St. Laurentius, Pferde/Buttermarkt, Wasserfall, Amüseum, Schlossberg und Kirche, Landratsamt, Burgruine, alter Markt, Kulturgießerei, Saarufer und, und, und..
Blog imageSaarburg
Beim Vinicole von Markus gibt es zur Probe einen Saar-Riesling und auch Elbling.

Da die Emma schon am Parkplatz auf uns wartet setzen wir die Fahrt nach Orscholz zur Saarschleife fort. Hier ist gerade Erntedank und der Ort wird von einem nicht enden wollenden Zug von Wagen und Menschen durchzogen. Nach einiger Suche finden wir einen Parkplatz und schon bald auch den Zugang zur Saarschleife. Hinab bis zum Grund der Saar steigen wir allerdings nicht, sondern genießen die Aussicht von oben eine Weile.

Als wir zum Wagen zurückkehren, hat sich der Umzug aufgelöst, nur hier und da wird erzählt und im Kleinen weiter gefeiert.

Merzig soll es als nächstes sein mit einem CP in der Nähe des kleinen Tierparks.Schon ein bisschen in die Jahre gekommen, das Waschhaus so lala!. Noch ´n Spaziergang durch die kleine FZ und anschließend landen wir beim „Halfen“ bei Pizza und Zwiebelkuchen.

Montag, 21.09.15

Die Fahrräder runter und jetzt geht es an der Saar entlang nach Süden. Noch ist es kühl und wir freuen uns auf sonnige Abschnitte am Fluss. Nach 20 km erst mal geschafft, Saarlouis ist erreicht, vorbei an der alten Festungsanlage vom alten Vauban gelangen wir zum Markt mit neuer Kirche, altem Vorbau( St. Ludwig) und dem ehemaligen Exerzierplatz und Rathaus. Dann ins Kartoffelrestaurant....

Auf dem Radweg zurück legen wir noch einen Stopp im Kaufland Merzig ein und fahren zur Emma von wo aus es dann später noch mal zu Fuß ins Städtchen geht.

Dienstag; 22.09.15

Nach Frankreich hinein und auf direktem Weg nach Dijon, hier liegt der CP leider etwas außerhalb. Doch schon nach 20 Minuten haben wir auch hier das Stadtzentrum erreicht: Notre Dame und die Markthallen, das Palais de Duc...
Blog imageHerzogspalast (Internet)
Gouter Formule, Crepe et cafe. Bald ist´s genug der Lauferei, wir bestaunen noch die zahlreichen Fachwerkhäuser, den Place de la republique und und den Place de la liberte. Dann geht es zurück zur Emma und noch ein Abendessen vorbereitet: heut! soupe du chef.

Mittwoch, 23.09.15

Heute mal wieder mehr Rad fahren als laufen und, so haben wir aus der Karte entnommen, dass man am Canal de Bourgogne gut einige Kilometer abspulen kann. Wir starten von Gissey-sur-Ouche und fahren teilweise zwischen Kanal und dem Flüsschen Ouche. Zwar ist es kühl, aber trocken und einige Male schaut auch die Sonne heraus. So geht es weiter bis nach Le Pont dÓuche und wir sind voller Vorfreude auf ein saftiges Steak. Aber, zu früh gefreut, denn nach 14.00 Uhr geht hier nichts mehr. Also zügig mit den Rädern zum Auto zurück, denn es wartet lecker Schinkenbaguette und Getränke auf uns.
Blog imageAm Canal de Bourgogne
Für die Nacht suchen wir einen CP in Auxonne, einer ehemaligen Regiments-Stadt. Und? Richtig, da wo ein Regiment, gibt´s auch meistens eine Festung. Also schlendern wir durch den Ort, beobachten Jugendliche beim Skaten auf dem Markt und gehen später zurück zum CP, um dort noch im Restaurant einzukehren. Noch ein letzter Blick auf die Saone und: Schlaf gut.

Donnerstag, 24.09.15

Unser Weg führt uns weiter in Richtung Lyon/ Vienne, doch bis dahin sind es noch einige Kilometer und auf der Route findet sich ein kleines Städtchen, das sehr ansehnlich sein soll. Also auf nach Perouges, ein kleiner mittelalterlicher Ort, liebevoll zurecht gemacht. Im alten Ortskern sollen hier noch ca. 80 Personen fest leben. Natürlich auch hier Kunst und Kultur, aber sehr angenehm...

Blog imagePerouges
Nach der Erkundung des Ortes fahren wir weiter zu unserem heutigen Nachtlager in Sault -Brenaz, direkt an der Rhone/Rotten(walliserdeutsch) gelegen. Der CP liegt auf einer Flussinsel und ist eigentlich mehr ein Kanu-Camp und entsprechend gibt es hier auch ein Übungsstrecke. Diese wurde künstlich angelegt und wird mal mit mehr oder weniger Wasser aus der Rhone gespeist. Also für alle Schwierigkeitsstufen einstellbar.

Blog imageSault Brenaz
Nachdem wir uns „platziert“ haben erfolgt noch ein Gang über die Ile de la Serre und dann über die Brücke ins Städtchen.

Freitag, 25.09.15

Die nächste Etappe führt uns nach Vienne, ebenfalls an der Rhone gelegen. Wir waren schon mal da vor einiger Zeit und hatten uns damals vorgenommen, die Stadt noch einmal intensiver zu ergehen. Die Emma stellen wir auf der Westseite der Rhone ab, denn im Zentrum von Vienne herrscht Verkehrschaos. Wir kommen an der Schule vorbei wo in der Pause reges Treiben herrscht überqueren die Rhone-Brücke und sind im Ostteil. Allerhand gibt’s hier noch aus römischer Zeit, wie Tempel und Theater(das Museum hatten wir vorher schon mal, sehr imposant!).
Blog imageVienne
Aber auch neuere Bauwerke sind stattlich so z.B. die gotische Kathedrale St. Maurice. Nach so viel Kultur jetzt noch ein wenig Ruhe und Entspannung und wir steuern unsere Emma zum 15 km weiter südlich gelegen CP in St. Clair du Rhone. Nachdem sich nun unsere Beine ausgelaufen hatten, beschließen wir noch eine Runde auf dem Fahrrad zu drehen. So fahren wir zunächst in den Ort, überqueren die Rhone und biegen dann nach Süden ab bis wir bei Luzin wieder zurückwechseln. Reicht für heute, jetzt noch ein selbst bereitetes Abendessen, ein bisschen vor der Emma sitzen und dann...Sleep well

Samstag, 26.09.15

Heute Morgen wollen wir noch ein wenig die Räder bemühen und
fahren mit der Emma auf die Westseite der Rhone, stoppen am Sperrwerk und schwingen uns auf unsere Drahtesel. Die Strecke beginnt sehr gut, asphaltierter Radweg, doch nach einer Weile wird deutlich, dass hier wohl am Bitumen gespart wurde. Durch die Wurzeln wurde alles hoch gedrückt und es entstand eine Buckelpiste. Zum Glück jedoch auch nur stellenweise. In Sablons wechseln wir die Rhoneseite, fahren etwas vom Ufer entfernt und bemerken schnell, dass wir bei einigen „dauer-campenden Damen“ mit ihren Mobilen gelandet sind. Wenig später wechseln wir über und fahren auf dem Damm der Rhoneinsel nach Norden., allerdings nicht, ohne in Serriers eine Kaffeepause eingelegt zu haben.

Die Räder wieder auf der Emma, führt uns unsere Reise in den kleinen Ort Malleval. Wir stellen den Wagen ab und erkunden zu Fuß den Ort. Die alten Häuser schmiegen sich an die Felsen und lassen kaum Platz für kleine Gärten. Schön...

Weiter...

Da wir in nördlicher Richtung fahren, gelangen wir nach einer schönen Pause an einem noch schöneren Stausee in die Ortschaft Nantua, die wiederum am gleichnamigen See liegt. So ziemlich am Ende des Ortes liegt der Stellplatz. Von hier hat man eine wundervolle Aussicht auf den See und den Ort.
Blog imageLac de Nantua
Am gegenüberliegenden Ufer, das hatten wir schon bei der Ankunft gesehen, findet ein Schützenfest statt. Als wir später zum Besuch des Festes aufbrechen stellen wir doch Unterschiede zu unseren Schützenfesten fest. Anders als bei uns, sehen wir nicht viele „Fressbuden“. Lange noch klingt die „Musik“ vom Ufer und irgendwann sind wir dann doch eingeschlafen.


Sonntag, 27.09.15

Weiter geht es gen Norden und wir legen einen ersten Stopp in Lons-le-Saunier ein und nach einem Rundgang durch die Stadt sitzen wir bereits wieder in der Emma und nehmen Kurs auf Besancon. Wunderschön ist die Innenstadt, doch erst ein mal nehmen wir die Zitadelle in Angriff. Wie wir am Eingang hören bleibt uns nur noch einen Stunde für die Erkundung und so geht es schon, mit Audioguide ausgestattet ins Innere. Viel erfährt man über die Entstehung und das Leben. Die Aussicht vom „Monument de la Liberation“ ist hervorragend.
Blog imageBlick auf Besancon

Da wir im Ort nicht über Nacht bleiben wollen , machen wir uns auf Platzsuche. Leider gestaltet sich das nicht wie erhofft und so fahren wir am Doubs entlang und es fängt schon an dunkel zu werden, als wir in Clerval auf dem CP ankommen. Der „Wächter“ ist noch anwesend, er weist uns schnell ein Plätzchen zu und schon wird das Abendessen zubereitet. Aber, wir sind nicht die letzten, als nach einer guten halben Stunde noch ein weiterer Camper auf den Platz rollt.

Montag, 28.09.15

Heute kommen wir irgendwie nicht so schnell vom Platz, hier noch ein Plausch und da... aber dann geht es noch einWeilchen weiter am Doubs entlang bis wir nach Norden abbiegen und schließlich in Belfort einfahren. Auch hier thront die Zitadelle über der Stadt. Die Sonne strahlt vom Himmel aber der Wind weht frisch.. Der Löwe, der am Eingang zur Zitadelle wacht, ist Vogesen-Sandstein und wurde von Herrn Bartholdy entworfen, dem, der auch schon die N.Y. Freiheitsstatue geplant hatte.
Blog image


Um die Zeit bis zum Öffnen der Geschäfte zu überbrücken, gibt es heute ein opulentes Mal im Restaurant. Danach ein wenig Einkauf und schon bald sind wir wieder auf Tour, denn wir wollen noch einen Abstecher ins angrenzende Elsass unternehmen.

Hier hatten wir uns die Gegend um Ville auserkoren. Leider kommt es dann doch anders, da wir vor verschlossenen Türen des CP stehen. Also suchen wir einen Platz in der Nähe und landen im Wald von Barr. Der CP liegt mitten im Wald, zwar sehr schön ruhig aber uns dann doch ein wenig zu weit weg vom Schuss. So bleiben wir nur eine Nacht und am nächsten Morgen gibt es mal wieder einen Teil dunkelster deutscher Geschichte. Wir fahren ins KZ Natzweiler.

Dienstag, 29.09.15

Was berichtet man über einen Besuch eines ehemaligen KZ....

Immer wieder darüber erstaunt, in welche so landschaftlich schöne Gegenden sie ihre Lager bauten und aufs neue unvorstellbar welche Grauen in dieser Umgebung geschahen.

Nach einem Spaziergang durch den Ort Schirmeck gönnen wir uns ein Mittagsmahl im „Dorfkrug“.

Wenig später schon wieder auf der Straße gen Norden. Wir machen noch einen kleinen Schlenker ins Saarland. Also Elsass, dann ein Wenig Lothringen und ab über die Grenze nach Deutschland. Aus dem Stellplatzführer hatten wir einen CP am Saarufer ausgemacht, der zugleich Kanu-Station ist. Er liegt in dem nahe bei Saarbrücken gelegenen Burbach. Ein schönes Plätzchen, vor allen Dingen beheizte und saubere Sanitärräume. Muss auch sein, denn die Wirtin ist auch sehr „Gerade“. Noch ein kleiner Spaziergang in den Ort, der sich im 70/80 iger Jahre Charme darstellt, aber, wir wollen hier ja auch nicht wohnen...

Mittwoch, 30.09.15

Früh aus den Federn, denn wir haben noch eine Weile zu radeln, bevor wir in der Völklinger Hütte eintreffen. Sie wurde 1986 still gelegt und ist seit 1994 zum Weltkulturerbe ernannt, eines der ersten Industrie-Denkmale, welche in die Unesco-Welterbestätten aufgenommen wurde. Fast fünf Stunden verbringen wir in diesem Freilichtmuseum(noch nie dagewesen, wir solange im Museum!!)
Blog imageHütte
Insgesamt sind 6 km zurückzulegen, es könnten aber auch mehr werden...Zusätzlich können noch Sonderausstellung bestaunt werden, aber die streifen wir nur am Rande.

Sehr eindrucksvoll wird die Geschichte der Hütte dargestellt und man mag nicht daran zurück denken wie die Umwelt zu jener Zeit auch in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Als wir am säten Nachmittag CP ankommen, starten schon die ersten Rudergruppen der Drachenboote und wir sehen ihnen eine ganze Weile zu. Später dann noch ein Abschlussbierchen im Vereinsheim...

Donnerstag, 01.10.15

Heute ist noch einiges an Strecke bis in die Heimat zu schaffen, aber wir starten mal gleich mit einem „Vergesser“. Als ich an der Tanke aus dem Auto steige, bemerke ich einen fehlenden Schuh. Nur gut, dass wir gleich getankt haben und so ist es nur ein Kilometer bis zum CP retour.

Schon bald ist der erste Stau auf der Bahn und bei Bad Homburg, also beschließen wir, bei Alsfeld die Autobahn zu verlassen und fahren so teilweise entlang der dt. Märchenstraße, treffen auf einen Bahnradweg im Rotkäppchenland, ein tolle Gegend.

Kurz nach 17.00 Uhr erreichen wir Melsungen. Dort steuern wir den Stellplatz an und suchen uns ein Plätzchen am Rande. Es sind noch ein Menge Leute am Park und wir widmen uns einem Spaziergang in den Fachwerkort und sind angenehm überrascht. Einige historische Momente, wie den Bartenwetzer bestaunen wir an „seiner“ Brücke.
Blog imageBartenwetzer am Rathaus Melsungen
Es wird eine ruhige Nacht, liegt doch schräg gegenüber die Polizeistation.

Freitag, 02.10.15

Der Morgen ist recht kühl und nach kurzem Frühstück sind wir dann auch schon wieder auf dem Highway, es steht Hamburg auf dem Plan. Aber das ist eine andere Geschichte...


Mal wieder nicht alles gesehen, noch so viel vor...