Emmas Reisen

Emmas Reisen

Eifel, Saar und Frankreich Sep. 2015

Urlaub 2012 - 2015Posted by Christiane Sun, March 12, 2017 17:01:03
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PL-UA-MD 2013

Frankreich 2012

Georgien 2012

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Eifel, Saar – Frankreich

Galerie
Route hin
Route retour

Freitag, 18.09.15

Wir starten um 15.30 Uhr, tanken noch in Rhüden am Autohof und gönnen uns noch einen Kaffee von Mac Don. Nun auf die Bahn und nach Möglichkeit die Emma nur noch laufen lassen. Leider gibt es diverse Staus und so schaffen wir die anvisierte Strecke nicht, landen stattdessen in Alsfeld, einem schmucken Städtchen gleich neben der Autobahn.

Den Stellplatz finden wir nicht gleich auf Anhieb aber nach kurzer Weile sehen wir ihn auf der anderen Seite der Schwalm liegen und, obwohl schon gut gefüllt, kriegen wir noch ein kleines Plätzchen sogar mit Strom.
Alsfeld
Nachdem wir „eingerichtet“ sind, geht es in den Ort, nur 500 m entfernt der Kern. Uns erwartet ein schmuckes Städtchen, mal offenes Fachwerk, mal mit Holzschindeln beschlagen. An der Walpurgis Kirche angelangt sehen wir den schönen Innenraum, außen lauschen wir dem Glockenspiel.

Hunger überfällt uns und wir steuern den Thai an, lecker und günstig.

Später dann noch eine Moschee im Ort und ein Schild am Weg weist daraufhin, dass die Stadt als Modellstadt für den Denkmalschutz gilt.

Samstag, 19.09.15

Leider kommt der Bäckerwagen nicht wie versprochen und Chris kauft beim Bäcker Rahn wunderbar knusprige Brötchen...

Nach opulentem Frühstück und einigen Kilometern auf der Bahn, erreichen wir gegen Mittag dann, die Stadt Mayen, das Tor zur Eifel. Der Stellplatz liegt gleich am Ortseingang. So stellen wir die Emma ab und schon beginnt die Erkundung des Ortes.
St. Veit- Kirche Mayen
Wir betreten durch eines der vielen Stadttore die Altstadt und überqueren hierbei das kleine Flüsschen Nette. Am Markt herrscht noch buntes Treiben und ein Saxophonist erfreut die Passanten mit seinem Spiel. Zur Genoveva-Burg aufsteigend sehen wir ein Schild, dem zu entnehmen ist, dass Mario Adorf ein Sohn der Stadt ist. Auch die St. Clemens-Kirche mit ihrem gedrehten Turm lassen wir uns nicht entgehen.
Gerade mal drei Stunden waren wir im Ort unterwegs und so verzichten wir auf die Übernachtung hier und es geht auf Serpentinen, Steigungen und Gefällestrecken durch die Eifel an Trier vorbei bis nach Saarburg zum CP am Leukbachtal. Noch ein kleiner Abendspaziergang, Brötchenbestellen und dann ab in die „Falle“.

Sonntag, 20.09.15

Nach einem leckeren Frühstück machen wir uns auf, die Stadt zu erforschen: Rathaus, „klein Venedig“, „Schleif“, Kunohofturm, Kautenturm, Pfarrkirche St. Laurentius, Pferde/Buttermarkt, Wasserfall, Amüseum, Schlossberg und Kirche, Landratsamt, Burgruine, alter Markt, Kulturgießerei, Saarufer und, und, und..
Saarburg
Beim Vinicole von Markus gibt es zur Probe einen Saar-Riesling und auch Elbling.

Da die Emma schon am Parkplatz auf uns wartet setzen wir die Fahrt nach Orscholz zur Saarschleife fort. Hier ist gerade Erntedank und der Ort wird von einem nicht enden wollenden Zug von Wagen und Menschen durchzogen. Nach einiger Suche finden wir einen Parkplatz und schon bald auch den Zugang zur Saarschleife. Hinab bis zum Grund der Saar steigen wir allerdings nicht, sondern genießen die Aussicht von oben eine Weile.

Als wir zum Wagen zurückkehren, hat sich der Umzug aufgelöst, nur hier und da wird erzählt und im Kleinen weiter gefeiert.

Merzig soll es als nächstes sein mit einem CP in der Nähe des kleinen Tierparks.Schon ein bisschen in die Jahre gekommen, das Waschhaus so lala!. Noch ´n Spaziergang durch die kleine FZ und anschließend landen wir beim „Halfen“ bei Pizza und Zwiebelkuchen.

Montag, 21.09.15

Die Fahrräder runter und jetzt geht es an der Saar entlang nach Süden. Noch ist es kühl und wir freuen uns auf sonnige Abschnitte am Fluss. Nach 20 km erst mal geschafft, Saarlouis ist erreicht, vorbei an der alten Festungsanlage vom alten Vauban gelangen wir zum Markt mit neuer Kirche, altem Vorbau( St. Ludwig) und dem ehemaligen Exerzierplatz und Rathaus. Dann ins Kartoffelrestaurant....

Auf dem Radweg zurück legen wir noch einen Stopp im Kaufland Merzig ein und fahren zur Emma von wo aus es dann später noch mal zu Fuß ins Städtchen geht.

Dienstag; 22.09.15

Nach Frankreich hinein und auf direktem Weg nach Dijon, hier liegt der CP leider etwas außerhalb. Doch schon nach 20 Minuten haben wir auch hier das Stadtzentrum erreicht: Notre Dame und die Markthallen, das Palais de Duc...
Herzogspalast (Internet)
Gouter Formule, Crepe et cafe. Bald ist´s genug der Lauferei, wir bestaunen noch die zahlreichen Fachwerkhäuser, den Place de la republique und und den Place de la liberte. Dann geht es zurück zur Emma und noch ein Abendessen vorbereitet: heut! soupe du chef.

Mittwoch, 23.09.15

Heute mal wieder mehr Rad fahren als laufen und, so haben wir aus der Karte entnommen, dass man am Canal de Bourgogne gut einige Kilometer abspulen kann. Wir starten von Gissey-sur-Ouche und fahren teilweise zwischen Kanal und dem Flüsschen Ouche. Zwar ist es kühl, aber trocken und einige Male schaut auch die Sonne heraus. So geht es weiter bis nach Le Pont dÓuche und wir sind voller Vorfreude auf ein saftiges Steak. Aber, zu früh gefreut, denn nach 14.00 Uhr geht hier nichts mehr. Also zügig mit den Rädern zum Auto zurück, denn es wartet lecker Schinkenbaguette und Getränke auf uns.
Am Canal de Bourgogne
Für die Nacht suchen wir einen CP in Auxonne, einer ehemaligen Regiments-Stadt. Und? Richtig, da wo ein Regiment, gibt´s auch meistens eine Festung. Also schlendern wir durch den Ort, beobachten Jugendliche beim Skaten auf dem Markt und gehen später zurück zum CP, um dort noch im Restaurant einzukehren. Noch ein letzter Blick auf die Saone und: Schlaf gut.

Donnerstag, 24.09.15

Unser Weg führt uns weiter in Richtung Lyon/ Vienne, doch bis dahin sind es noch einige Kilometer und auf der Route findet sich ein kleines Städtchen, das sehr ansehnlich sein soll. Also auf nach Perouges, ein kleiner mittelalterlicher Ort, liebevoll zurecht gemacht. Im alten Ortskern sollen hier noch ca. 80 Personen fest leben. Natürlich auch hier Kunst und Kultur, aber sehr angenehm...

Perouges
Nach der Erkundung des Ortes fahren wir weiter zu unserem heutigen Nachtlager in Sault -Brenaz, direkt an der Rhone/Rotten(walliserdeutsch) gelegen. Der CP liegt auf einer Flussinsel und ist eigentlich mehr ein Kanu-Camp und entsprechend gibt es hier auch ein Übungsstrecke. Diese wurde künstlich angelegt und wird mal mit mehr oder weniger Wasser aus der Rhone gespeist. Also für alle Schwierigkeitsstufen einstellbar.

Sault Brenaz
Nachdem wir uns „platziert“ haben erfolgt noch ein Gang über die Ile de la Serre und dann über die Brücke ins Städtchen.

Freitag, 25.09.15

Die nächste Etappe führt uns nach Vienne, ebenfalls an der Rhone gelegen. Wir waren schon mal da vor einiger Zeit und hatten uns damals vorgenommen, die Stadt noch einmal intensiver zu ergehen. Die Emma stellen wir auf der Westseite der Rhone ab, denn im Zentrum von Vienne herrscht Verkehrschaos. Wir kommen an der Schule vorbei wo in der Pause reges Treiben herrscht überqueren die Rhone-Brücke und sind im Ostteil. Allerhand gibt’s hier noch aus römischer Zeit, wie Tempel und Theater(das Museum hatten wir vorher schon mal, sehr imposant!).
Vienne
Aber auch neuere Bauwerke sind stattlich so z.B. die gotische Kathedrale St. Maurice. Nach so viel Kultur jetzt noch ein wenig Ruhe und Entspannung und wir steuern unsere Emma zum 15 km weiter südlich gelegen CP in St. Clair du Rhone. Nachdem sich nun unsere Beine ausgelaufen hatten, beschließen wir noch eine Runde auf dem Fahrrad zu drehen. So fahren wir zunächst in den Ort, überqueren die Rhone und biegen dann nach Süden ab bis wir bei Luzin wieder zurückwechseln. Reicht für heute, jetzt noch ein selbst bereitetes Abendessen, ein bisschen vor der Emma sitzen und dann...Sleep well

Samstag, 26.09.15

Heute Morgen wollen wir noch ein wenig die Räder bemühen und
fahren mit der Emma auf die Westseite der Rhone, stoppen am Sperrwerk und schwingen uns auf unsere Drahtesel. Die Strecke beginnt sehr gut, asphaltierter Radweg, doch nach einer Weile wird deutlich, dass hier wohl am Bitumen gespart wurde. Durch die Wurzeln wurde alles hoch gedrückt und es entstand eine Buckelpiste. Zum Glück jedoch auch nur stellenweise. In Sablons wechseln wir die Rhoneseite, fahren etwas vom Ufer entfernt und bemerken schnell, dass wir bei einigen „dauer-campenden Damen“ mit ihren Mobilen gelandet sind. Wenig später wechseln wir über und fahren auf dem Damm der Rhoneinsel nach Norden., allerdings nicht, ohne in Serriers eine Kaffeepause eingelegt zu haben.

Die Räder wieder auf der Emma, führt uns unsere Reise in den kleinen Ort Malleval. Wir stellen den Wagen ab und erkunden zu Fuß den Ort. Die alten Häuser schmiegen sich an die Felsen und lassen kaum Platz für kleine Gärten. Schön...

Weiter...

Da wir in nördlicher Richtung fahren, gelangen wir nach einer schönen Pause an einem noch schöneren Stausee in die Ortschaft Nantua, die wiederum am gleichnamigen See liegt. So ziemlich am Ende des Ortes liegt der Stellplatz. Von hier hat man eine wundervolle Aussicht auf den See und den Ort.
Lac de Nantua
Am gegenüberliegenden Ufer, das hatten wir schon bei der Ankunft gesehen, findet ein Schützenfest statt. Als wir später zum Besuch des Festes aufbrechen stellen wir doch Unterschiede zu unseren Schützenfesten fest. Anders als bei uns, sehen wir nicht viele „Fressbuden“. Lange noch klingt die „Musik“ vom Ufer und irgendwann sind wir dann doch eingeschlafen.


Sonntag, 27.09.15

Weiter geht es gen Norden und wir legen einen ersten Stopp in Lons-le-Saunier ein und nach einem Rundgang durch die Stadt sitzen wir bereits wieder in der Emma und nehmen Kurs auf Besancon. Wunderschön ist die Innenstadt, doch erst ein mal nehmen wir die Zitadelle in Angriff. Wie wir am Eingang hören bleibt uns nur noch einen Stunde für die Erkundung und so geht es schon, mit Audioguide ausgestattet ins Innere. Viel erfährt man über die Entstehung und das Leben. Die Aussicht vom „Monument de la Liberation“ ist hervorragend.
Blick auf Besancon

Da wir im Ort nicht über Nacht bleiben wollen , machen wir uns auf Platzsuche. Leider gestaltet sich das nicht wie erhofft und so fahren wir am Doubs entlang und es fängt schon an dunkel zu werden, als wir in Clerval auf dem CP ankommen. Der „Wächter“ ist noch anwesend, er weist uns schnell ein Plätzchen zu und schon wird das Abendessen zubereitet. Aber, wir sind nicht die letzten, als nach einer guten halben Stunde noch ein weiterer Camper auf den Platz rollt.

Montag, 28.09.15

Heute kommen wir irgendwie nicht so schnell vom Platz, hier noch ein Plausch und da... aber dann geht es noch einWeilchen weiter am Doubs entlang bis wir nach Norden abbiegen und schließlich in Belfort einfahren. Auch hier thront die Zitadelle über der Stadt. Die Sonne strahlt vom Himmel aber der Wind weht frisch.. Der Löwe, der am Eingang zur Zitadelle wacht, ist Vogesen-Sandstein und wurde von Herrn Bartholdy entworfen, dem, der auch schon die N.Y. Freiheitsstatue geplant hatte.


Um die Zeit bis zum Öffnen der Geschäfte zu überbrücken, gibt es heute ein opulentes Mal im Restaurant. Danach ein wenig Einkauf und schon bald sind wir wieder auf Tour, denn wir wollen noch einen Abstecher ins angrenzende Elsass unternehmen.

Hier hatten wir uns die Gegend um Ville auserkoren. Leider kommt es dann doch anders, da wir vor verschlossenen Türen des CP stehen. Also suchen wir einen Platz in der Nähe und landen im Wald von Barr. Der CP liegt mitten im Wald, zwar sehr schön ruhig aber uns dann doch ein wenig zu weit weg vom Schuss. So bleiben wir nur eine Nacht und am nächsten Morgen gibt es mal wieder einen Teil dunkelster deutscher Geschichte. Wir fahren ins KZ Natzweiler.

Dienstag, 29.09.15

Was berichtet man über einen Besuch eines ehemaligen KZ....

Immer wieder darüber erstaunt, in welche so landschaftlich schöne Gegenden sie ihre Lager bauten und aufs neue unvorstellbar welche Grauen in dieser Umgebung geschahen.

Nach einem Spaziergang durch den Ort Schirmeck gönnen wir uns ein Mittagsmahl im „Dorfkrug“.

Wenig später schon wieder auf der Straße gen Norden. Wir machen noch einen kleinen Schlenker ins Saarland. Also Elsass, dann ein Wenig Lothringen und ab über die Grenze nach Deutschland. Aus dem Stellplatzführer hatten wir einen CP am Saarufer ausgemacht, der zugleich Kanu-Station ist. Er liegt in dem nahe bei Saarbrücken gelegenen Burbach. Ein schönes Plätzchen, vor allen Dingen beheizte und saubere Sanitärräume. Muss auch sein, denn die Wirtin ist auch sehr „Gerade“. Noch ein kleiner Spaziergang in den Ort, der sich im 70/80 iger Jahre Charme darstellt, aber, wir wollen hier ja auch nicht wohnen...

Mittwoch, 30.09.15

Früh aus den Federn, denn wir haben noch eine Weile zu radeln, bevor wir in der Völklinger Hütte eintreffen. Sie wurde 1986 still gelegt und ist seit 1994 zum Weltkulturerbe ernannt, eines der ersten Industrie-Denkmale, welche in die Unesco-Welterbestätten aufgenommen wurde. Fast fünf Stunden verbringen wir in diesem Freilichtmuseum(noch nie dagewesen, wir solange im Museum!!)
Hütte
Insgesamt sind 6 km zurückzulegen, es könnten aber auch mehr werden...Zusätzlich können noch Sonderausstellung bestaunt werden, aber die streifen wir nur am Rande.

Sehr eindrucksvoll wird die Geschichte der Hütte dargestellt und man mag nicht daran zurück denken wie die Umwelt zu jener Zeit auch in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Als wir am säten Nachmittag CP ankommen, starten schon die ersten Rudergruppen der Drachenboote und wir sehen ihnen eine ganze Weile zu. Später dann noch ein Abschlussbierchen im Vereinsheim...

Donnerstag, 01.10.15

Heute ist noch einiges an Strecke bis in die Heimat zu schaffen, aber wir starten mal gleich mit einem „Vergesser“. Als ich an der Tanke aus dem Auto steige, bemerke ich einen fehlenden Schuh. Nur gut, dass wir gleich getankt haben und so ist es nur ein Kilometer bis zum CP retour.

Schon bald ist der erste Stau auf der Bahn und bei Bad Homburg, also beschließen wir, bei Alsfeld die Autobahn zu verlassen und fahren so teilweise entlang der dt. Märchenstraße, treffen auf einen Bahnradweg im Rotkäppchenland, ein tolle Gegend.

Kurz nach 17.00 Uhr erreichen wir Melsungen. Dort steuern wir den Stellplatz an und suchen uns ein Plätzchen am Rande. Es sind noch ein Menge Leute am Park und wir widmen uns einem Spaziergang in den Fachwerkort und sind angenehm überrascht. Einige historische Momente, wie den Bartenwetzer bestaunen wir an „seiner“ Brücke.
Bartenwetzer am Rathaus Melsungen
Es wird eine ruhige Nacht, liegt doch schräg gegenüber die Polizeistation.

Freitag, 02.10.15

Der Morgen ist recht kühl und nach kurzem Frühstück sind wir dann auch schon wieder auf dem Highway, es steht Hamburg auf dem Plan. Aber das ist eine andere Geschichte...


Mal wieder nicht alles gesehen, noch so viel vor...




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