Emmas Reisen

Emmas Reisen

TR 2015

Urlaub 2012 - 2015Posted by Christiane Fri, March 10, 2017 11:07:08
Noch einmal ist die Türkei unser Ziel (unvorstellbar, wie die Welt 1 Jahr später hier aussieht…. und nicht nur hier)..



Freitag, 29.05.2015

Gegen 15.30 Uhr starten wir gemütlich in Richtung Süden – diesmal haben wir nur eine Klappe vergessen zu schließen.

Bei Nossen haben wir einen Stellplatz aus dem WOMO-Forum anvisiert, suchen aber vorher noch einen Bäcker und landen dann schließlich in Freiberg. Ob es den Platz überhaupt gibt?

Zuvor geht es aber in den Penny, denn unser Kühlschrank muss noch ein wenig gefüllt werden. Als wir dann beim CP am Waldbad einlaufen, haben wir die freie Platzwahl...

Samstag, 30.05.2015

(Chrissi hat Geburtstag, es gibt Kerze, Blumen, Geschenke, viel Liebe und lecker Frühstück!)

Das Waschhaus am CP ist ein Container, aber Tippitoppi, vor allen Dingen gut geheizt. Duschen macht so schon Spaß, denn die Temperatur in der Nacht war nicht gerade hoch. Danach die Emma aufklaren und anschließend führen wir noch ein Gespräch mit der Nachbarin, die den Sommer hier mit ihrem kleinen Hund verbringt.

Da der Penny nicht alles bot, versorgen wir uns im Kaufland Freiberg mit dem noch fehlenden Proviant und rollen auf kleinen Straßen zur tschechischen Grenze, Vignetten- Kauf und weiter geht es in Tschechien bis nach Terezin (Theresienstadt) an der Eger.

Hier findet gerade ein Historienspektakel statt und ab und zu hört man Böllerschüsse vom Festplatz. Wir gehen durch den Ort und sehen die historischen Gebäude, die alle geöffnet sind. Es ist ziemlich weitläufig und da wir heute Abend noch bis kurz vor Brno zum CP Hana (Veverská Bítýška) wollen, lassen wir das Konzentrationslager heute aus.

Da wir auf dem CP Hana schon mal übernachtet hatten und uns somit ein wenig auskennen, nehmen wir nach dem Anstöpseln Kurs auf das kleine Zentrum, gehen am Flüsschen Svratka entlang und essen im selben „Restauracija“, wie im letzten Jahr.

Sonntag, 31.05.2015

Wir sind früh wach, ein herzhaftes Frühstück und dann geht es auch schon zurück zur Autobahn. Nächster Halt soll Budapest sein, denn wir wollen uns mal einen Eindruck von der ungarischen Metropole verschaffen. Aus dem Womo-Führer haben wir, dass es mitten in der Stadt einen CP gibt, den Camping Haller, an der gleichnamigen Straße.
Als wir gegen 15.00 Uhr eintreffen, ist der Platz schon ziemlich voll, alle stehen recht dicht gedrängt und Platz für Tisch und Stühle vor dem Wagen ist nur wenigen vorbehalten, wir gehören leider nicht zu denen. Noch elektrifiziert und dann gibt es den ersten Gang in die Stadt, runter an der Hauptstraße laufen wir bis zum Donauufer. Heiß ist es geworden und nachdem wir uns das Nationaltheater und den Palast der Künste von außen angesehen haben, gibt es zunächst mal eine kleine Stärkung mit Cappuccino und etwas „Süßem“.

Weiter geht es über die Szabadsag Brücke zum Gellert-Schloß unterhalb des Gellert-Berges, zurück dann über die Erzsebet Brücke. Anschließend steigen wir in den „Keller“, fahren mit der Metro zurück und kaufen in der Nähe des CP noch ein. Zum Glück haben sich da auch die Außentemperaturen normalisiert. Also Abendessen zubereiten und bald danach gehen auch die Lichter aus, denn morgen will auch was erkundet werden.

Montag, 01.06.2015

Frisches Brot gibt es schräg gegenüber des CP-Eingangs und da wir heute nicht ganz so früh raus sind, herrscht schon geschäftiges Treiben auf dem Platz. Erneut in die Stadt. So nehmen wir die S-Bahn bis zur Kettenbrücke (Szecheny Lanchid)
und laufen weiter bis zum Funikular, dem Budavari Siklo, der zur Burg hinauf führt. Zeitlich super abgepasst, dass bei unserer Ankunft oben gerade die Wachablösung beginnt. Es sieht schon beinahe nach Ballett aus und auch der Trommler kennt sich aus. Die Aussicht auf die Donaustadt von hier oben ist fantastisch, Fischer-Bastei, Felsenkrankenhaus und St. Matthias Kirche. Aber der Trubel auf dem Berge ist groß, weshalb wir auch bald das Weite suchen und mit dem Bus geht es wieder nach unten.
Dann, Verwirrung, wir müssen uns zurecht finden. Doch nach Kaffee und Crepes fällt das Denken leichter und schon bald haben wir wieder einen Plan!?!?

Die S-Bahn bringt uns zum „Oktogon“, wir kommen an der Oper und der historischen Metrostation vorbei und landen am Heldenplatz. Nun ist erst mal genug und für eine längere Pause kehren wir zum CP zurück.

Um 18 Uhr starten wir nochmals mit der Tram 2, am Donauufer umsteigen, weiter Richtung Mitte. An der Markthalle aussteigen, doch die ist schon geschlossen. Trotzdem schön anzusehen. Beim anschließenden Gang durch die FGZ kommen wir an einer Kirche vorbei, in der ein amerikanischer Gospel-Chor gerade für den späteren Auftritt probt...
Schon bald finden wir im Cafe „Central“ eine nette Kneipe für das Abendessen und stärken uns für die Fahrt zum Parlamentsgebäude. Langsam geht die Straßenbeleuchtung an und auch das PG erstrahlt unter vielen Scheinwerfern.
Auf der Donau brechen die Hotelschiffe zur Weiterfahrt auf, wir machen uns langsam auf den Heimweg und passieren dabei noch das „Schuhdenkmal“, gelangen zur Kettenbrücke zurück, von wo aus die Tram uns in die Nähe des CP bringt.

Müde sinken wir ins Bett...

Dienstag, 02.06.2015

Wir starten schon um halb zehn, es soll weiter in Richtung Süden gehen. Schon bei der Ausfahrt aus der Stadt suchen wir nach einem Citroen-Händler oder vergleichbarem, da sich der Schaltknauf zerlegt hat, noch lässt er sich benutzen, aber, es nervt. Tatsächlich, wir finden einen, doch dieses Ersatzteil ist natürlich nicht vorrätig. Also fahren wir weiter auf die Autobahn. Kurz vor der Grenze zu Serbien fahren wir nach Szeged rein und starten einen letzten Versuch, das Teil zu bekommen. Und... tatsächlich ein Peugot-Händler hat das Stück und er baut es auch noch an. Nicht mehr weit bis zur Grenze nach Serbien...

Obwohl wir in der Nähe von Belgrad auf einem CP die Nacht verbringen wollen, machen wir einen kleinen Abstecher nach Feketics (liegt ganz nah an der Autobahn) und schauen uns dort einen CP beim Motel Pipacs nur mal eben so an. Nettes Plätzchen, wir kommen dort mit einem deutschen Ehepaar, auch mit dem Womo unterwegs, ins Gespräch. Sie sind auf Europatour und Rentner...

Nach guten hundert Kilometern fahren wir von der Bahn ab und dann ist es nicht mehr weit, bis wir am Camp Dunav ankommen. Der Platz ist nicht so stark frequentiert, was uns sehr gut gefällt. Wir bekommen ein schattiges Plätzchen, schließen uns an und machen eine Platzrunde, nehmen einen Blick auf die Donau und lernen dann Ingeborg A. kennen. Sie, über siebzig, ist mit einem älteren T 4 unterwegs, jetzt fährt sie mit ihren beiden Hunden in Begleitung die Donau ab. Sie hat seit vielen Jahren ein Haus in Südfrankreich und hatte den Wagen von ihren Kindern geschenkt bekommen. Eine tolle Frau...

Bei uns gibt es noch einen leckeren Tomatensalat zum Abendessen und die zwei Hunde, die uns seit der Platzrunde nicht mehr von der Seite weichen, sitzen im Gras neben uns und erwarten einen kleinen Happen. Bald darauf wird es dunkel, wir ziehen uns in die Emma zurück und halten Ereignisse der letzten Tage in unserem Reisetagebuch fest.

Mittwoch, 03.06.2015

Wir sind früh auf und die Sonne lacht schon vom Himmel, zum Glück stehen wir unter Bäumen...

Ingeborg will zum Donaudurchbruch und wir weiter nach Bulgarien rein. Den ersten Stopp legen wir in Okrug Pirot ein. Leider gibt es den Slivovic vom letzten Jahr nicht mehr. Aber nach einem kleinen Rundgang durch das Zentrum, gibt es noch leckeren Snack am Straßenimbiss.

Um nicht wieder am TIR-Parking am Stadtring von Sofia übernachten zu müssen, halten wir jetzt nach Womo-Führer am Camp Carski Drum ca. 10 km vor der Grenze zu Bulgarien. Der Platz liegt auf der rechten Seite und wir „machen die Rechnung mit der Wirtin“. Es ist eben ein Straßenplatz, vorn geht die Hauptstraße vorbei und in 200 m Entfernung hinter dem Gelände führt die Bahnlinie vorbei, aber, nerviger sind dann doch die Pfauen, die hier zu hauf auf dem Platz herum stolzieren.

Nicht lang nachdem wir uns eingerichtet haben, fährt ein Pkw auf den Platz und es steigen ein junger Mann und zwei jungen Damen aus. Na, die kenne wir doch, stimmt, die waren schon in Belgrad auf dem Platz gewesen. Jetzt grüßen sie freundlich und wir kommen ein wenig ins Gespräch und erfahren, dass er aus Tschechien und sie aus der Slowakei stammen und auf dem Weg nach Montenegro sind.

Donnerstag, 04.06.2015

Am Morgen sitzen wir vor der Emma und nehmen unser Frühstück ein, als einem der Pfauen einfällt, uns besonders lästig zu fallen. Erst als ich mit einer Decke bewaffnet auf den auf Krawall gebügelten Vogel losgehe, gibt er nach einigen Versuchen auf und verp... sich.

Noch gut 10 km bis zur bulgarischen Grenze, die Abfertigung verläuft unproblematisch. Allerdings muss man innerhalb einer 30 km Zone ein Vignette gekauft haben. Also weiter, denn bei der Tankstelle gibt es keine, ob die gerade ausgegangen sind? Dann eben der kleine Grenzshop, hier passt es.

Als wir durch Sofia fahren und an einem größeren Platz verkehrsbedingt anhalten müssen, steht auf einmal der Tscheche vom Vortag neben der Fahrertür und fragt auf Englisch, ob wir ein Problem haben und ob wir eine Übernachtungsmöglichkeit kennen würden. Beides verneinen wir und wünschen ihm und seinen jungen Damen aber viel Erfolg bei der Unterkunftssuche. Nebenbei bemerkt, Sofia ist schon eine interessante Stadt, vielleicht schauen wir auf dem Rückweg rein.

Obwohl das Land relativ klein ist, zieht sich die Strecke. Wir kommen an Plovdiv, vorbei, kann man auch mal hinschauen, leider verschlechtert sich das jetzt das Wetter. Heute fahren wir nicht mehr in die Türkei, wir haben aus dem WoMo-Forum den CP Sakar Hills in Biser ausfindig gemacht und den steuern wir nun an. Er liegt in guter Entfernung zur Hauptstraße in einem kleinen Städtchen.

Der Platz wird von einem Engländer geführt, der nebenher auch noch Wein produziert.
Als der Regen aufhört, drehen wir eine Runde durch den Ort. Ein junger Bengel kurvt mit seiner knatternden „Enduro“ durch den Ort!?!?!? Die anderen, die uns begegnen scheint es nicht zu stören.

Als wir am CP zurück sind, hat sich noch ein Pärchen neben uns gestellt; sie sind aus Freiburg und haben eine ganze Menge zu erzählen. „Leider“ müssen wir uns bald wegen der Zubereitung des Abendessens zurückziehen... dazu gibt es dann den leckeren Vin de Sakar Hills.

Freitag, 05.06.2015

Als wir am Morgen die Rechnung begleichen, kaufen wir noch drei Flaschen vom Merlot des Hauses (war lecker!).
Es ist jetzt nicht mehr weit bis zur türkischen Grenze, auch hier keine Probleme bei der Grenzabfertigung. So nähern wir uns Edirne nicht ohne vorher eine Vignette für die Straßenbenutzung besorgt zu haben. Als die Autobahn beginnt, halten wir rechts am Straßenrand, Christiane läuft auf die andere Seite und überklettert dazu die Mittelleitplanke. Nochmal wollen wir unser Glück nicht herausfordern, keine gültige „HSG“Plakette vorweisen zu können. Wir kommen auch weiterhin gut voran bis dann ca. 20 km vor Istanbul der Stau beginnt, also 2 Stunden plus bis zum Zentrum. Der Stellplatz, den wir aus dem Führer haben, liegt am Ende der Tunnel- Baustelle. Okay, einmal vorbei, umdrehen und: versuch´s noch einmal! Beim zweiten Mal gelingt es. Der Platz, nicht gerade schick, aber sehr zentral und direkt am Bosporus. Nun mal sehen wie lang unsere Emma ohne Fremdversorgung aushält.

Wir laufen noch zu den 3 großen Sehenswürdigkeiten, essen etwas und schlendern am Kennedy-Ufer entlang zurück zum Otopark. Als wir zurück sind, sitzen nur noch wenige Paare in ihren Wagen und sehen auf den Bosporus, denn wie wir später erfahren, ist dies hier ein Treffpunkt für L...Paare.

Ein paar Reisefahrzeuge sind noch dazu gekommen und wir kommen mit einem gleichaltrigen Pärchen ins Gespräch bevor wir uns in die Emma zurückziehen. Es wird eine ruhige Nacht.

Samstag, 06.06.2015

Heute hat Lisa Geburtstag, also gibt es erst einmal Grüße in die Heimat...

Das mit der Toilette klappt hervorragend und schon nach dem Frühstück starten wir zur Besichtigungstour. Zunächst mal suchen wir den Topkapi-Palast auf, haben gleich Glück, da wir im Automaten eine Eintrittskarte finden und somit nur eine Karte lösen müssen. Na, wenn das kein gutes Omen ist.

Beeindruckend und welche Ausmaße, na die haben auch zu leben gewusst... Wir statten uns mit Audioguides aus und lassen uns durch den Palast führen. Zum Glück sind wir früh, denn als wir heraus kommen, strömen die Massen erst hinein. Der Harems-Besuch kostet extra und es wird gerade renoviert, also verzichten wir.

Nächste Station ist der „Große Bazar“, 4500 Geschäfte, Schmuck, Teppiche, also F...und Feuerstein, alles angeboten in vielfacher Form.

Wir nehmen einen Cappu.. und Backlava in einem Cafe, dann wieder heraus. Die Menschenmassen nehmen kein Ende. Weiter in der Fußgängerzone (hier gibt es kein Entrinnen) Richtung Eminönü-Platz, noch mehr Menschen...

Zur Galata-Brücke hin gibt es eine Unterführung, die ebenfalls proppenvoll ist. Das schenken wir uns und gelangen zum Marmaray Sirkezi Bahnhof (auf einmal Ruhe), kommen durch das Gülhane Viertel und den daneben liegenden Park, hier rasten wir erstmal. Wir passieren die Hagia Sofia und stoßen auf die blaue Moschee bevor wir zum Otopark absteigen.

Als wir an der Emma stehen, fährt ein Motorroller mit Münchner Kennzeichen auf den Parkplatz und steuert direkt auf uns zu. Wir kommen ins Gespräch. Sie berichten, wo sie ihr Mobil stehen haben und dass sie damit im Iran und dem Oman waren...

Sie bieten uns an, unseren Wagen umzuparken, doch wir sind eigentlich zufrieden. Zu müde, um nochmal loszugehen, toasten wir das Fladenbrot, dass uns ein Kneipier geschenkt hatte, weil wir nach einem Bäcker gefragt hatten. Eine gute Entscheidung, denn beim Abendessen mit Wurst und Käse fängt es an zu regnen und es wird ungemütlich. Nur die Tee- und Muschelverkäufer auf dem Parkplatz halten stand und preisen ihre Ware an.

Sonntag, 07.06.2015

Unser Start erfolgt heute etwas später, wir nehmen einen anderen Zugang zur Altstadt und kommen an der Blauen Moschee heraus wo gerade die Besuchsoffensive beginnt; nix wie rein ins Getümmel. Aber, es geht schnell und schon bestaunen wir den riesigen Innenraum mit prächtigen Mosaiken.

Einzig und allein die vielen Menschen beeinflussen die Wirkung, man ist eben nicht allein mit dem Kunstwerk.

Weiter zur Hagia Sofia, der einst christlichen Kirche, jetzt „nur noch“ Museum. Recht schnell kommen wir ins Gebäude und obwohl auch hier zahlreiche Menschen unterwegs sind, lässt sich alles gut betrachten. Leider stört ein riesiges Baugerüst in der Mitte des Kuppelsaals die Atmosphäre, doch das soll schon seit Jahren hier stehen.

Genaueres über dieses Weltkulturerbe werden wir zuhause noch mal nachlesen.

Gegen 14.00 Uhr kommen wir zur Emma zurück und brechen die Zelte ab, wollen nur hoffen, dass mit der Parkkarte alles glatt läuft, aber es funktioniert einwandfrei.

Heute ist Parlamentswahl (AKP- Erdogan...), auf den Straßen ist wenig los und wir finden den Weg gut aus der Stadt heraus. Wir fahren ja wieder Richtung Westen, waschen unsere Emma in Catalca bei einem Carwash und kaufen anschließend noch einiges ein. Gegen 17 Uhr erreichen wir das Mocamp Selim Pasa. Es ist mittlerweile bewölkt und stürmisch und so lassen wir den Abend ruhig ausklingen

Montag, 08.06.2015

Heute: Ruhetag. Nachdem wir die vorhandene Waschmaschine in Gang gesetzt haben, „laufe ich im Kreis“. Drei Stunden soll die Maschine laufen! Ey, die soll nur waschen, nicht noch Kuchen backen oder sonst was! Als sie dann fertig ist, hänge ich die Wäsche auf und dann machen wir uns auf einen Spaziergang in den Ort Ovayenice. Dort angelangt und an einer Bar vorbeikommend, werden wir von Einheimischen zum Tee eingeladen - Hosgeldiniz/ Hosbulduk - und bedanken uns bei den Gastgebern.

Wir essen Köfte und Hähnchenschenkel, kaufen anschließend Brot und etwas zu trinken und machen uns auf den Rückweg.

Das Wetter ist nicht wirklich gut, die Temperaturen bei 13 Grad.

Dienstag, 09.06.2015

Der erste Stopp ist in Silivri, denn wir wollen uns eine Telefonkarte beschaffen, die uns 45 TL kostet. Es geht nach Südwest, immer am Marmara-Meer entlang bis wir nach Sarköy gelangen. Hier halten wir, vertreten uns die Beine, kaufen Pide und Eis, gehen auf die Mole und schauen den Jugendlichen bei ihren Sprüngen ins Wasser zu.

Und, es gibt hier sogar eine kleine Meerjungfrau.

Später dann, in Gelibolu, beobachten wir den Fährbetrieb und sehen ein Hochzeitspaar, dass sich im Park fotografieren lässt. Der CP, den es in Eceabat geben soll, ist ne Fehlanzeige, aber vielleicht haben wir den Begriff „in der Nähe von“ auch falsch gefasst. So fahren wir weiter in den Nationalpark und landen schließlich am Kum Hotel, dem ein CP angeschlossen ist. Es scheint so, dass man mehr Augenmerk auf den Hotelbetrieb legt, denn man steht und hat Strom...

Wir wollen noch ein bisschen den Strand erkunden und laufen die 100 m durch die Anlage bis wir das Wasser erreichen. Nur eine türkische Familie hat ihr Womo in der Nähe abgestellt, ansonsten herrscht Ruhe.

Mittwoch,10.06.2015

Da wir später mit der Fähre nach Canakkale übersetzen müssen, nutzen wir die Gelegenheit und fahren nach Eceabat, laden die Telefonkarte noch mal und schlendern durch den Ort. Es gibt an der Strandpromenade eine „gespielte Szene“, wie die Engländer (Mitglied der Entente) und die Türken im Ersten Weltkrieg in der „Dardanellen- Schlacht“ gegeneinander kämpften. Deshalb findet man auf der ganzen Halbinsel immer wieder Kriegsgräber, die den Gefallenen zu Ehren errichtet wurden.

Da sich ein kleiner Hunger bemerkbar macht, nehmen wir in einem kleinen Straßenrestaurant einen türkischen Nudelauflauf, dazu gibt es Tee.

Wir fahren weiter nach Kilitbahir, von wo aus die Fähre nach Canakkale übersetzt. Ohne große Verzögerung fahren wir direkt auf und werden nach wenigen Minuten auf der anderen Seite an das Ufer „geworfen“.

Die Anfahrt nach Troja ist recht unspektakulär, es führt auf den letzten Metern eine große ausgebaute Straße zum Eingang. Erst jetzt bemerken wir, dass es sich um Busparkplätze handelt.
So, den Eingang haben wir gesehen, jetzt ein Plätzchen für die Nacht. Wir drehen um und fahren ungefähr 500 m zu dem kleinen CP in Tevfikiye zurück. Groß ist der Platz wirklich nicht, aber mit etwas Rangieren platzieren wir die Emma gegenüber einem „Offroader“.Nun aber los, wir wollen heute die Zeit gleich nutzen, um das antike Troja zu erforschen. An der Kasse statten wir uns mit Audioguides aus und lassen uns durch die Anlage treiben. Zum Glück gibt es an einigen Stellen Schatten und es weht zudem ein kühlendes Lüftchen. Wir bemerken schnell, dass jetzt die Hauptbesuchszeit beginnt, denn uns passieren die unterschiedlichsten Reisegruppen aus allen Ländern. Wir setzen uns mal hier mal da und lassen die Geschichte wirken, fühlen uns teilweise zurückversetzt.

Am CP zurück, sehen wir vom Chef des „Offroaders“ (Engländer) nur das Hinterteil, er schraubt an seinem Wassersystem im Wagen, während seine Frau und die beiden Jungs hinter dem Fahrzeug im Schatten sitzen und sich dem Unterricht widmen. Aber davon später mehr..

Einen Gang durch den kleinen Ort krönen wir mit einem leckeren Abendessen im CP- eigenen Restaurant. Beim Essen kommen wir noch mit dem Chef ins Gespräch und er erzählt von seiner Bekanntschaft mit dem ehemaligen Ausgrabungsleiter Korfmann aus Tübingen.

Donnerstag,11.06.2015

Weiter geht es heute nach Bergama. Auf der Strecke nehmen wir den Apollon-Tempel bei Gülpinar mit, fahren leider am Alexandria Troas vorbei, halten dann aber wieder in Assos, nachdem wir einen Stopp in Babakale eingelegt hatten. Dort besuchten wir die mittelalterliche Festungsanlage, nehmen eine Abkürzung und landen prompt auf einer Schotterpiste!? (Also nicht wirklich eine Abkürzung.)

In Assos besteigen wir den Hügel der Akropolis (Athenetempel), die Aussicht grandios, doch zuvor gibt es in einem hübschen Gartenlokal Gözleme, dazu Maulbeeren.

Der steile Weg zum Tempel ist mit Verkaufsständen gepflastert, von wo wir später noch einen Liter Olivenöl mitnehmen. Oben an der Anlage treffen wir die Engländer, sie geben uns zu verstehen, dass auch sie noch nach Bergama wollen.

Als wir in die Stadt einlaufen, können wir feststellen, dass hier der Bär los ist. Aufgrund des bevorstehenden Ramadans (18.06) findet ein Stadtfest statt und die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Wir drehen nur mit der Emma eine kleine Stadtrunde und fahren zurück zum Ortseingang zu der Hotelanlage bei der auch ein CP angesiedelt ist.

Als wir uns „eingelebt“ haben, kommen die „Offroader“ plötzlich auf den Platz gefahren. Man begrüßt sich und erfährt im kurzen Gespräch etwas mehr übereinander.Sie sind seit Ostern unterwegs und wollen nach Persepolis im Iran, um dort einen Teil der Familie zu besuchen. Bis dahin gibt es fast jeden Tag Kultur und Unterricht durch „Mom“.

Freitag, 12.06.2015

Früh geht es hinauf zur Akropolis von Pergamon, die Seilbahn lassen wir aus und fahren mit der Emma auf den oberen Parkplatz. Hier sind 10 TL zu entrichten. Der Eintritt inklusive AG kostet dann 35 TL. Der AG führt uns gut durch die Anlage und erklärt die wesentlichen Bestandteile, auch hier oben weht ein angenehmes Windchen. Den ganzen Vormittag nutzen wir und ergehen uns kreuz und quer.

Nachdem wir genug Kultur haben, steigen wir in die Emma und fahren runter in die Stadt Bergama und sehen dabei, dass es noch eine antike Stätte gibt, das Asklepion. Wir fahren bis zum Parkplatz davor, können allerdings nicht viel von der Anlage erkennen und lassen es dabei bewenden und parken unten in der Stadt. Kaum sind wir ausgestiegen und einige Meter gegangen, bekommen wir auch schon frisches Schmalzgebäck angeboten.
Ist wohl so Usus, dass die, die haben, denen, die nichts haben, kostenlos geben. Als wir dann im Basar-Viertel sind, spielt dort eine Bläserband zum Teil moderne Rhythmen. Nach einer Weile setzen wir unsere Fahrt fort. Wir wollen noch bis hinter Izmir an die Küste. Auf super Straßen rollen wir dahin, bis uns bei Aliaga, ca. 70 km vor Izmir, ein Auto überholt und der Fahrer uns zum Anhalten auffordert. Er macht uns darauf aufmerksam, dass unser rechtes Hinterrad „schlackert“. Zum „Glück“ ist er „Mekaniker“ und ehe wir uns versehen ist unsere Emma aufgebockt und das Rad herunter. Nicht lang danach ist auch der Übeltäter ausfindig gemacht, das Radlager ist defekt. „No problem“ sagt seine Tochter Özge, die ein wenig Englisch spricht und schon ist der „Kollege“ mit dem defekten Teil in die nächste Stadt gefahren und nach ungefähr 2,5 Stunden ist der Spuk vorbei und wir um ein gewisses Sümmchen ärmer. Glück im Unglück!?!?

Gegen 20.30 Uhr erreichen wir dann den CP Mocamp Dereli, der einige Kilometer hinter Ephesus direkt am Meer gelegen ist. Der Standard ist...naja, aber die Kulisse ein Traum. Wir stehen mit Blick aufs Wasser, die Temperaturen sind angenehm und bei Abendessen und Bier verdauen wir die neuerliche Panne.

Samstag, 13.06.2015

Herrliche Aussichten und ein Wetter... Gsd. schattig, unser Plätzchen. Wir kommen mit den Nachbarn aus Braunschweig ins Reden, er ist Holländer, hatte einige Jahre in Marmaris Boote vermietet und ist jetzt in Rente...

Ein weiterer Nachbar, der uns gegenüber steht, ist ein Schweizer mit seinem Toyota-Bimobil, tolles Auto (auch toller Preis, wie wir erfahren), er ist Unternehmer. Wir sprechen lange, sehr angenehm, mit ihm über die verschiedensten Themen. Später erfahren wir auch von den familiären Problemen.

Weiter vorn, quasi in den Dünen, steht ein Berliner T2 in orange, alles super abgestimmt. Wir hören, dass sie von ihrem Vorhaben, in den Iran zu fahren abgekommen sind, da man an ihren schönen Oldtimer bereits „Hand“ angelegt hatte.

Ja, so kommen dann schließlich die unterschiedlichsten Geschichten auf einem Platz zusammen.

Gegen Mittag fährt ein großer „Offroader“ auf den Platz, ja, und wer könnt es anders sein, es sind unser englischen „Freunde“.

„Hello, nice to see you“, so stellen sich Tara, Matthew, Stone und Monty vor. „Beim dritten Mal kann man sich dann auch vorstellen“, gibt Matthew zu, und später vielleicht auch ein Bier trinken. Sie wollen essen und dann die antike Stätte besuchen.

Wir dagegen genehmigen uns Eis, faulenzen und baden im Meer, was allerdings hier nicht wirklich schön ist.

Für den Abend haben wir uns mit dem Schweizer verabredet und zusammen gehen wir in das Restaurant zum Essen. Ausgesucht wird an der Auslage, Dorade und Gulasch. Später bringt der Kellner sogar kostenlos Mückenspray???

Als wir zur Emma zurückkehren, sind unsere englischen Freunde beim Abendessen und Matthew lädt uns zum Drink ein. Wir plaudern noch ein ganze Weile und erfahren dies und das über die Familie.

Sonntag,14.06.2015

Schlecht geplant, auf´n Sonntag nach Ephesus.... Egal, da müssen wir jetzt durch. Wir kommen relativ früh am Eingang an, finden einen guten schattigen Parkplatz, denn heute ist es brüllend heiß.
Menschenleer
Wohl kaum, eher Fussgängerzone!

Wir begeben uns zum unteren Eingang. Die Reisegruppen werden normaler Weise oben abgesetzt und wandern dann nach unten wo der Bus sie wieder einsammelt.

Die Anlage, die vielen „Steine“, wundervoll anzusehen, manchmal ein wenig unwirklich. (Nein, keine Fata Morgana.) Man fragt sich eben nur, ob das alles so wahr ist und dann tut die Hitze ihr Übriges.

Abends landen wir zwischen Foca und Yenifoca auf einem türkischen „Piknik“-Platz, aber direkt am Wasser und wir haben die Wahl zwischen kein Strom und keine Dusche.
Doch Monsieur.... liefert uns Strom und später plaudern wir noch beim zufälligen Treffen im Restaurant, nicht schlecht die Köfte. Die Dusche wurde vom hier sauberen Meer ersetzt.

Montag, 15.06.2015

Wir fahren nach Foca und suchen eine Bank bei der wir TL in Euro tauschen können, laufen am Hafen entlang und haben Cappuccino, bevor es dann weiter geht.

Gegen 14.00 Uhr kommen wir auf dem CP Altin Camp in Burhaniye an. Wir stehen unter großen Bäumen, die ausreichend Schatten spenden. Unsere Nachbarn sind beide aus Deutschland, ein Jumper Pössl und ein T 3 aus OG. Ich kann mich mal wieder nicht zurücknehmen und komme mit beiden Paaren ins Gespräch, so über woher und wohin, etc..

Als Chris und ich dann später noch zum Strand gehen, spricht uns ein türkisches Ehepaar an, sie berichten von der schönen Moschee in Edirne (stimmt wirklich!) und vom Islam.

Dienstag, 16.06.2015

Eigentlich auf dem Heimweg und schon alles verstaut, drehen wir nach unserem Frühstück noch eine kleine „Auf Wiedersehen“ Runde und quatschen uns dabei so fest, dass wir kurzerhand beschließen, einfach noch einen Tag hier zu bleiben. Also alles wieder raus gestellt und munter in den Tag.

Nicht lang und wir treffen uns am Strand, baden und erzählen, baden und erzählen...Danke, Doc, war schön. Später verabreden sich drei Paare zum gemeinsamen Abendessen im Restaurant. Essen gut, Trinken gut, Stimmung gut....ein schöner Tag geht zu Ende.

Mittwoch, 17.06.2015

Nun geht es aber wirklich weiter, die beiden vom T 3 müssen am Freitag Abend in Igoumenitsa/GR sein, um auf die Fähre fahren zu können und das sind noch knapp tausend Kilometer. Der Doc und seine Frau fahren weiter in den Süden während wir langsam nach Hause trödeln. Unsere Fährte führt uns auf gleichen Wege wie bei der Herfahrt über die Dardanellen. In Eceabat legen wir noch mal ´ne Kaffeepause ein. Landen tun wir später auf dem Saros Camping, preislich überteuert, aber Duschen heiß und Toiletten i. O..

Durch „Zufall“ komme ich mit einem Paar ins Gespräch, die beiden stammen aus Rumänien und sind mit Wohnwagen unterwegs. Wie sich später herausstellt, ist er Arzt und sie ist im gleichen Krankenhaus in Bukarest beschäftigt. Beim Reden über die verschiedensten Themen fällt mir ein, dass sie mir schon am Camping in Ephesus aufgefallen waren. Wir essen und trinken, reden und reden... Gegen 20 Uhr ist Schluss, denn sie wollen am kommenden Morgen früh aufbrechen und es bis nach Bukarest schaffen.

In der Nacht zieht ein Gewitter auf, dass seine Regenmassen über uns ausschüttet und am nächsten Morgen sehen wir dann die Bescherung, denn der Platz ist einigermaßen aufgeweicht, ob wir da wohl rauskommen???

Donnerstag, 18.06.2015

Erst mal frühstücken, bevor wir uns an die „Ausfahrt“ machen. Um „ordentlich“ zu stehen, hatten wir uns gestern zwischen zwei Bäumen eingefädelt, die nach vorn und hinten nicht viel Platz zum Rangieren lassen. Jetzt erscheint es fatal, denn hier hilft nur Schwung... Also vor, so weit es geht, einschlagen und dann zügig zurück und mit einem „Spurt“ raus. Das Erste klappt, aber dann, halt, da war noch ein Baumstumpf. Im letzten Moment dran gedacht, nochmal vor, einschlagen, jetzt in einem Zug zurück. Gsd. nicht festgefahren, aber schwer klebt der Lehmboden an den Rädern und es dauert eine ganze Weile, bis wir den Dreck ´runtergefahren haben.

Neues Ziel, da wir davon gehört hatten, wird heute Edirne. Passt gut in die Weiterreise, denn von dort bis Sakar Hills in Bulgarien ist es nicht so weit. In Edirne besuchen wir die Selimiye Cami, ein Spätwerk des großen Baumeisters Sinan. Gebaut wurde sie zwischen 1569 und 1574. Sehr schön anzusehen, riesig und - Kaum Touristen! Es gibt auch einen Basar in der Nähe der Moschee, der bietet ein ebenso reichhaltiges Angebot und ist lange nicht so dicht wie in Istanbul. Also eigentlich könnte man hier längere Zeit in der Stadt verbringen, aber... is´eben nicht Istanbul.

An der Grenze geht es auf türkischer Seite recht flott, nur die Bulgaren wollen in jede Klappe sehen. In Svilengrad legen wir einen Stopp ein und gehen im „Billa“ einkaufen, u.a. ital. Espresso und „Wiener Würstchen“.

Danach geht es noch paar Kilometer weiter, bis wir in Biser auf den CP Sakar Hills gelangen.

Freitag, 19.06.2015

Morgens frühstücken wir wie gehabt und unterhalten uns noch mit den holländischen Nachbarn. Sie sind schon sehr viel ´rumgekommen, Südamerika usw., naja, könn´wir nicht mithalten. Müssen wir aber auch nich´. Trotzdem nett zu hören...

Es geht jetzt einmal diagonal durch Bulgarien und wir wollen eigentlich einen Zwischenhalt in Sofia einlegen. Doch bei dem Verkehrschaos, das hier herrscht, entschließen wir uns zur Weiterfahrt. Die Sehenswürdigkeiten laufen ja nicht weg und wir werden sicher nochmal in diese Gegend kommen. Wir stoppen unsere Fahrt in Dragoman, einem Ort ca. 10 km vor der serbischen Grenze. Hier gibt es ein Hotel/Restaurant „Zvelen Swiat“ mit einem kleinen Park-/Stellplatz.

Da es noch nicht so spät ist, drehen wir noch eine Runde durch den Ort. Wir sind dann doch einigermaßen erstaunt, wie groß der Ort ist, sehen aber auch den Unterschied zwischen Leuten mit Geld und den anderen...

Später essen wir noch zu Abend im Restaurant, sitzen am Pool; nach und nach kommen ein paar „bisiness men“ mit ihren „Damen“. Die Unterschiede in der Gesellschaft sind groß. Die Musik spielt bis weit nach Mitternacht, aber das hören wir dann schon gar nicht mehr.

Samstag, 20.06.2015

Weiter auf der Heimfahrt, nun durch Serbien, passieren wir Belgrad, biegen kurzfristig von der Bahn ab und landen im Zentrum. Allerhand los hier, doch da ein Parkplatz frei wird, in den die Emma passt, bleiben wir ein Weilchen. Wir gelangen zur Festungsanlage, von wo aus man einen guten Blick über den Zusammenfluss von Donau und Save hat, dann geht es zurück durch die langgestreckte FGZ bis zur Hram Svetog Save. Interessant und cool, äußern einige deutsche Jugendliche, die wir an der Kirche treffen, sie sind auf Europareise.
Als wir genug vom Trubel der Stadt haben, fahren wir zum CP Dunav camp, auf dem wir schon bei der Herfahrt übernachtet hatten. Einziger Unterschied, jetzt bekommen wir nur noch mit allergrößter Mühe ein Plätzchen, denn es sind zwei Reisegruppen auf dem Platz, eine davon ist eine türkische Truppe.

Wieder mal kommen wir mit einen Pärchen ins Gespräch, sie stammen aus Stuttgart und fahren an der Donau entlang, mal mit dem Fahrrad, mal mit ihrem VW-Bus. Interessantes berichten sie von ihrer Reise mit der Transsib, wo ihr Reiseveranstalter zwischendurch insolvent wurde. Aber dieses Problem wurde schnell gelöst. So erfährt man auch von den Problemen der anderen „Unterwegs-Seienden“.

Sonntag, 21.06.2015

Nun nach Westen, über die Grenze nach Kroatien, fahren wir durch Vukovar und
Ossijek, vorbei an Virovitica und Koprivnica, dann über die Grenze nach Ungarn, zum Kekto Camping, in der kleinen Ortschaft Gyekenyes. Netter Campingplatz, mit Bäumen bestanden und Zugang zum angrenzenden See.

Später stillen wir unseren Hunger im dazugehörigen Restaurant. Die Kellnerin Anett spricht deutsch und arbeitet die meiste Zeit im Ausland (Österreich oder Schweiz) als Reinigungskraft um ein vernünftiges Auskommen zu haben. Nette Person...

Wir teilen uns den Platz mit nur einen Paar, die mit Motorrad und Zelt unterwegs sind. Ein Gespräch kommt da allerdings nicht zustande.

Montag, 22.06.2015

Am nächsten Morgen geht es weiter in Richtung Heimat, doch einen ersten Halt machen wir in Nagykanisza, einer Kleinstadt unweit des Balaton.
Wir machen eine kurzen Rundgang durch die Stadt, erledigen was in einer Bank, bevor es weiter nach Österreich hineingeht. Das Wetter ist uns nicht mehr wohl gesonnen und so spulen wir die Kilometer ab, bis wir am Nachmittag in Golling an der Salzach die Autobahn verlassen und auf den CP im Ort fahren. Von der vom Regen aufgeweichten Wiese halten wir uns fern und stehen auf festem Kiesbett. Man weiß nie, was noch kommt und wir hatten in der Türkei schon eine „versumpfte“ Wiese, das muss nicht nochmal sein.

Da der Regen zwischendurch nachlässt, gehen wir mit Regenschirm bewaffnet noch in den Ort. Doch hier herrscht Ruhe.... bei dem Wetter, wer kann es da verdenken.

Dienstag, 23.06.2015

Erster Halt ist in Hallein, ein Spaziergang durch die „Erinnerungsstätte“ meiner Jugend, alles ist ganz anders. Der Ort hat sich herausgemacht, nur einige wenige Gebäude sind von der Modernität nicht erfasst. Weiter in das kleine Dorf Adnet/Waidach, wir stoppen an der Käserei, die eigentlich schon geschlossen hat, aber....man muss auch mal Glück haben und so können wir noch einen kleinen Einkauf tätigen. Auch beim Dorfbäcker bekommen wir noch etwas vom Hausbrot.

Später dann gibt es noch eine warme Wurstsemmel, bevor wir in Salzburg einlaufen. Mal wieder mit Glück finden wir einen Platz für unsere Emma und nach nur wenigen Minuten sind wir auch schon auf den Straßen der Festspielstadt. Mein letzter Besuch liegt auch hier knapp 50 Jahre zurück und dazu gibt es keine Erinnerung, doch ja, vielleicht die eine, die „Getreidegasse“, wo wer wohnte?

Das Wetter hat sich beruhigt, der Regen langsam aufgehört, sogar die Sonne kommt mal zum Vorschein. Wir nehmen noch Kaffee und Gebäck, kaufen ein paar der berühmten Kugeln, dann zurück zur Emma und finden dann in Taching am See/Deutschland einen CP für die Nacht. Hier starten wir zum „Bestieg“ des Ortes, finden jedoch kein geöffnetes Restaurant, kehren zum Wagen zurück und bereiten unser Essen eben selbst.

Mittwoch, 24.06.2015

Burghausen. Hat man auch schon mal gehört, die Jazzer wissen jetzt Bescheid. Jedes Jahr im März findet hier die „Jazzwoche“ statt und außerdem gibt es hier eine der längsten Burganlagen der Welt über der Stadt. Also an der Salzach entlang, die hier Grenzfluss ist und auf zur Erkundung der Altstadt; oben hinter dem Berge liegt das neue Burghausen...

Rundgang durch das alte Burghausen, vorbei am „Walk of Fame“ zum Stadtplatz mit Stadtsaal und dann rauf zur Burganlage. Von oben hat man eine herrliche Aussicht auf den Wöhrsee, die Altstadt und das Tal der Salzach.

Für die nächste und letzte Übernachtung dieser Reise fällt uns der schöne Platz an der Donau in Deggendorf ein, also nix wie hin. Das Wetter ist wieder besser geworden, die Sonne lacht, hmmmh, jetzt wo unser Urlaub zu Ende geht.

Damals konnten wir parallel am Ufer der Donau stehen, das ist jetzt nicht mehr erlaubt. Aber, wir blicken auf die Donau von unserem Platz aus , neben uns auf einer Rasenfläche ist ein Zelt aufgebaut. Junge Leute mit Fahrrädern und kleinem Kind, hätten wir uns füher nicht getraut...

Noch eine ausgedehnte „Wanderung“ in die Stadt und zurück, dazwischen ein Abschlussabendessen.

Donnerstag, 25.06.2015

Heimfahrt..




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