Emmas Reisen

Emmas Reisen

Bretagne September 2016

Urlaub 2016 -Posted by Christiane Mon, March 13, 2017 11:11:46
Balkan ruft 2016


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Schon seit längerem hatten wir vor, mal in die Bretagne zu fahren. Leider kamen wir bei diesem Urlaub nicht bis zur westlichsten Spitze Frankreichs, aber
"Heute ist nicht alle Tage,..."


Galerie
Hin und ...

Freitag, 02.09.2016

In Wetzlar/Lahn ist Brückenfest und der Stellplatz auf der Lahninsel besetzt. 3,5 außerhalb finden wir auf dem CP an der Dill noch ein Plätzchen, dass uns freundlicherweise 2 schwedische Pärchen überlassen, weil die lieber enger zusammenstellen wollen . Auch am Strom dürfen wir uns bei Ihnen anschließen. Eine der beiden Frauen ist gebürtige Berlinerin und in Schweden verheiratet. - Wir gehen später in das griechische Restaurant und essen dort ganz lecker Omelett, Zaziki, Lukullus-Platte plus 2 Bier und 1/2 l Wein für 35,-- €.



Samstag, 03.09.2016

Stadtbummel in Wetzlar´s historischer Altstadt. Hier gibt es ein "Klaa Frankreich", das kommt von Einwanderern aus der Wallonie im 16. Jh. - Goethe lebte hier (1772) und fand sein Vorbild für "Die Leiden des...", seine Angebetete Charlotte Buff ist hier geboren. - Am gotischen Südportal des Doms finden sich unter der Maria die Figur des Jesus und des Teufels. - In der FZG spielt ein junger Mann Akkordeon (in nicht mehr so gutem Zustand), eine Musikerin bleibt stehen und lobt sein Talent. Eine Frau verkauft selbst gemachte Macarons und andere "Snacks", die wir uns nicht entgehen lassen.. Am Stadtrand liegt das Leica-Werk, nicht zu übersehen.

Weiter geht es nach Daun; Touristen gibt es nur wenig, dafür ein Burghotel mit toller Aussicht. Kurzer Einkauf, dann zum Schalkenmehrener Maar. Hier ist es uns zu voll und so fahren wir zum Pulvermaar. Der CP liegt auf der Kuppe in einem Wäldchen. Hier ist es ruhig und die Aussicht bestens! Der Rundgang um das Pulvermaar dauert ca. 1 h. Dann kochen wir und genießen den Blick auf die Eifellandschaft.


Sonntag, 04.09.2016

Heute schauen wir uns das Vulkanhaus in Strohn an - sehr interessant und lehrreich . Am Ortsrand liegt die "Strohner Bombe", eine geologische Besonderheit und wirklich eindrucksvoll. Die "Lavabömbchen" im Café gibt es z.Z. leider nicht. Im Steinbruch ist Familienfest, hier können "Glückspilze" eine Rallyefahrt durch den Tagebau gewinnen und wir erleben eine Greifvogelschau.

Als wir in Manderscheid ankommen regnet es und so wird unser Spaziergang nur kurz. Beim Silberschmied kaufe ich noch eine Lava-Anhänger, bevor wir in der "Alten Molkerei" frische polnische Piroggen verspeisen. - Am späten Nachmittag landen wir auf dem Stellplatz in Trier, der recht gut besucht ist. Das Wetter ist wieder bestens, warm und trocken und so machen wir uns noch auf den Weg in die Stadt (ca. 4 km). (Wir waren vor ein paar Jahren schonmal kurz hier). Wir umrunden die Porta Nigra, gehen in den Dom (auch durch die "Heilige Pforte") und landen dann auf dem Marktplatz, wo wir uns an einem gut besuchten Weinstand ebenfalls einen Aperitif gönnen. Hier bietet im Sommer alle paar Tage ein anderer Winzer seine Weine zum Verkauf an. Der Rückweg führt uns noch durch die Kaiserthermen und als wir am Auto ankommen, sind wir ziemlich geschafft für heute.
Montag, 05.09.2016

Heute fahren wir durch ein schönes Tal in Luxemburg, bevor wir Arlon in Belgien erreichen. Hier umrunden wir den Burgberg und kaufen einige Pralinen. Die meisten Geschäfte sind allerdings Montags geschlossen, wie wir dies schon in den Niederlanden gesehen hatten. -
In Sedan platzieren wir uns auf dem CP direkt an der Meuse; nebenan werden gerade große Zelte aufgebaut, da am Wochenende ein großes Stadtfest und wahrscheinlich auch ein Viehmarkt stattfindet. In der Touristinformation besorgen wir uns einen Stadtplan und laufen dann zur ehemals größten Festungsanlage Europas (jetzt z. Teil als Hotel genutzt) am Rande des Zentrums – ein mächtiges Zeugnis der Geschichte.

Nach dem Abstieg nehmen wir Pastis und Weißwein (Bourgogne Aligot) am Place d'Armes, bevor wir noch ein paar Amuse gueules für das Abendessen besorgen. Das genießen wir dann vor unserer Emma mit Blick auf die Meuse...

Dienstag, 06.09.2016

Die Uelzener Nachbarn, mit den wir gestern schon geschwatzt hatten, kommen heute nochmal vorbei. Außerdem ein älteres Ehepaar von einem Hausboot (Heidi + ?), dass die Richtung nach Verdun auf dem Fluss nicht mehr bestimmen kann... Hoffentlich kommen sie am Ende wieder heil nach Hause!

Im Leclerc Supermarché finden wir endlich einen neuen Autoatlas von Michelin, France 2016, 1:200.000.

Wieder stehen wir vor dem Beinhaus (Ossuaire) von Douaumont und diesmal gehen wir auch hinein. Im Anschluss laufen wir dann durch das ehemalige und damals zerstörte Dorf Douaumont und besichtigen auch das nahegelegene Fort Douaumont. Alles inmitten von Schlachtfeldern des 1. WK. - Ohne Erinnerung keine Zukunft!

Am späten Nachmittag „stranden“ wir auf dem CP Les Breuils in Verdun, fahren noch eine Runde mit dem Fahrrad durch die Stadt, hübsche Promenade an der Maas, und kaufen noch Fleisch zum Grillen (die neue Pfanne will endlich eingeweiht werden).

Mittwoch, 07.09.2016

Heute fahren wir durch Reims und bewundern die großen Champagnerkellereien aus der Ferne. Unser erster Halt in Compiègne, bekannt durch die Unterzeichnung zweier Waffenstillstände zwischen Deutschland und Frankreich in einem Eisenbahnwagen (am 11.11.1918 und 22.06.1940). Das kleine Museum liegt mítten im Wald und nach einer kurzen Besichtigung laufen wir noch ein wenig durch denselben, bis wir an einer zerstörten Brücke über die Aisne umkehren müssen. Im Fluss scheinen zwei deutsche Damen zu baden, zumindest hören wir ihre
Stimmen...
Wir wollen weiter Richtung Bretagne und machen noch ein paar Kilometer. In Bresles gibt es einen kleinen CP, der vorwiegend von „Wanderarbeitern“ aller Couleur bewohnt wird. Heute gibt es frische Pizza, aber wir gehen nochmal in das kleine Städtchen, auf der Suche nach einem Bäcker. Der hat leider heute zu und so nehmen wir nur einen Aperitif (kleines Bier und Pastis für 5,70 €.. ganz schöne Preise für diesen kleinen Ort. Beim Schlachter gegenüber kaufen wir noch den berühmten Jambon de Paris (feiner Kochschinken) und Würstchen. Zum Abendessen gibt es Nudelpfanne mit Schinken und Pilzen.

Donnerstag, 8.09. 2016

Von Bresles geht es nach Gisors. Die Festung hier kann man leider nicht besichtigen. Auf dem Gelände hat eine Schülergruppe Sportunterricht (1000-m-Lauf). In der Stadt gibt es noch eine schöne Kirche und viele Friseure (seltsame Kombi), nach 2 Café noir kaufen wir noch Macarons und eine Spezialität der Stadt, Pralinen, die wie kleine Erdäpfel aussehen.

In der Nähe von Les Andelys sind Kreidefelsen am Seine-Ufer zu bewundern – schöne Landschaft!

Am Nachmittag erreichen wir Argentan, ein schmuckes Städtchen mit einem kleinen, sehr gepflegten CP Municipal (La Noé), der von Serge mit der Harke ständig auf Vordermann gebracht wird ;-).

Mit dem Rad fahren wir die schön angelegten Wege der Orne entlang und umrunden die Stadt dabei. Es gibt viele Grünflächen zum Entspannen und Spazieren und sogar eine kleine Weidefläche (La Pâture) am Ortsrand. Zur Stärkung genehmigen wir uns einen Café Gourmand (Milchkaffee mit einer Waffel und Sahne) auf der Place St. Germain (vor der gleichnamigen Kirche).


Freitag, 9.09. 2016

Der CP Municipal in Argentan ist wirklich schön, klein, etwas nostalgisch und super sauber (es gibt sogar Papierauflagen für die WC-Brillen). Serge, der Platzwart, hat alles im Griff, vor allem den Rechen, und das alles für 12,30 €.

Heute ist Markt auf der Place St. Germain, das lassen wir uns natürlich nicht entgehen. - Ein kleines Fest!

Über Caen – Schnellstraße – gelangen wir nach Tinténiac, am Canal d'Ille-et-Rance (Teil eines Schifffahrtsweges, der die Städte Rennes und Saint-Malo, in der französischen Region Bretagne, miteinander verbindet) gelegen und starten gleich zu einer Radtour am Kanal. (Besonders markant ist hier die von Hédé, wo elf Schleusen auf einer Gesamtlänge von rund zwei Kilometern unmittelbar aufeinander folgen.) Die Menschen sind hier sehr freundlich, ob alt oder jung, Fußgänger oder Radfahrer, alle grüßen „Bonjour“. In Montreuil, einem Dörfchen am Kanal, nehmen wir einen Aperitif, dann retour. Ein leckeres Abendessen mit gegrillten Würstchen und Fleisch haben wir uns heute verdient!

Samstag, 10.09. 2016

Heute radeln wir wieder am Kanal, jedoch in die andere Richtung. Um nach Comburg zu gelangen, müssen wir vom Kanal weg und ein Stück auf der Landstraße (nicht so schön). Dafür ist Comburg um so schöner – echt bretonisch. Der obligatorische Aperitif ist diesmal ein Pastis und „une boulée de Cidre“ (für 4,50 €). Im Feinkostladen kaufen wir Paté und andere Köstlichkeiten sowie „une Baguette pour le diner“.
Während der Rückfahrt (wieder auf der Straße bis Tinténiac) ist es ziemlich windig. An einer Schleuse mit WoMo-Stellplatz legen wir ein kurze Pause ein und beobachten das Treiben, an der nächsten, No. 32, wird gerade ein Boot geschleust, wieder gibt es was zum Schauen. Rechtzeitig bevor der Regen einsetzt erreichen wir unsere „Emma“

Eines der Symbole der Bretagne


Sonntag, 11.09.2016

Der Himmel ist trüb, aber es ist warm. In Dinan besteigen wir die Stadtmauer, umrunden den Uhrturm und schlendern durch die gut besuchte Altstadt aus dem 15./16. Jh. und eine moderne Markthalle. Vom Drehleierspieler kaufen wir eine CD für unsere Freunde, die allerdings mehr das magische Flair dieser Region, als die Musik mögen ;-) …
Her


Der nächste Stopp ist am Gezeitenkraftwerk (Usine marémotrice, erbaut 1966) bei St. Malo (Cote Emeraude) an der Mündung der Rance in La Manche (Ärmelkanal). Der Besuch der Ausstellung ist frei, allerdings nur in französisch und englisch.

Das Highlight der Woche ist die Altstadt von St. Malo (Ville close – Intra muros), die alte Korsarenstadt. Das wussten auch viele andere Leute... Die Stadtmauer ist viel größer als in Dinan und bietet eine schöne Aussicht auf den Atlantik, den Hafen und die Forts. Die Gassen wirken teilweise erdrückend, da sie sehr schmal und die Gebäude hoch sind (alles nach 1944 neu aufgebaut).

Abends genießen wir ein typisch französisches Abendessen im Restaurant nahe dem CP in St. Colomb, mit Meerblick, „Assiette de Mer“ und ein etwas weniger „exotisches“ Menü für Hartmut.

Delicieux!

Montag, 12.09.2016

Erster Stopp in Rothéneuf: Nachdem der Gemeindepfarrer, Abbé Fouré (1839–1910), im Alter von 30 Jahren einen Schlaganfall erlitten hatte, der ihn halbseitig lähmte, zog er sich auf die Klippen von Rothéneuf zurück, wo er dann 25 Jahre als Einsiedler lebte. Seine in den Fels gehauenen Skulpturen von Dämonen, Piraten und Fantasiewesen sind heute eine beliebte Touristenattraktion. Die Skulpturen sind viel kleiner als erwartet. Trotzdem schön, und nur 2,50 € Eintritt.



Weiterfahrt nach Cancale, hier gibt es eine schöne Promenade und die berühmten Austern. Wir nehmen lieber ein Eis, bretonisches Bier aus Buchweizen (hier wird alles aus Buchweizen gemacht ;-)), Cidre und eine Galette mit Buttermilch (hier hat mein französisch leider versagt, Buttermilch ist zwar nicht gerade meine Lieblingsspeise), aber mit etwas Zucker gar nicht so schlecht.

Wir sind gestärkt für die Wanderung zum Menhir du Champ Dolent (hinter Dôl-de-Bretagne).



Der Balkan ruft... 2016

Urlaub 2016 -Posted by Christiane Mon, March 13, 2017 11:07:39
Auf in die Bretagne 2016
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Neues zu erkunden macht riesigen Spass, doch gelegentlich auch auf alten Wegen unterwegs zu sein, hat seinen Reiz...

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Hin und...
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Dienstag, 10.05.2016

Eine neue Reise beginnt. Mal wieder steht der Balkan auf unserem Urlaubsplan..

Saalefähre Brachwitz
Wir starten am Nachmittag gegen 15.00 und gelangen über die B 6n nach Bernburg, biegen auf die A 14 nach Süden ab. Aus der Karte haben wir den Geiseltalsee, ein ehemaliger Tagebau, ausgemacht und steuern diesen für die erste Übernachtung an, denn da soll es einen netten kleinen CP geben. Am Stausee finden wir gegenüber der Marina von Mücheln einen schönen Stellplatz mit Blick auf den See für die erste Nacht. Wir richten uns her und unternehmen einen ausgedehnten Spaziergang am See entlang.

Neben uns stehen drei junge Männer mit VW-Bus und Wohnwagen (Holm& the hardliner)aus dem Weimarer Land. Mit ihren Instrumenten und ihrem Gesang „versüßen“ sie uns das Abendessen. Wirklich gut, denn auch am nächsten Morgen meldet sich ein Wohnwagen-Nachbar und bedankt sich für die abendliche Unterhaltung.

Mi, 11.05.2016

Am Morgen fahren wir über Mücheln, Braunsbedra, um den Großkaynaer See zur A 9, später dann biegen wir auf die A 93 ab, kommen an Hof vorbei und queren die „Brücke der Einheit“, bis wir am Nachmittag die Stadt Regensburg erreichen. Leider suchen wir vergeblich einen Parkplatz in der Innenstadt und so steuern wir ein Wohngebiet in der Nähe an. Von dort starten wir unsere Stadterkundung. Wir passieren die „Steinerne Brücke“ und gelangen ins Altstadtzentrum. Dom, Rathaus...Ein kleiner Einkauf im Hause Birken...
Dom Reensburch
Da jetzt langsam eine kleines Hüngerchen aufkommt, gibt es für Chrissi Millirahmstrudel (Strudelei) und danach ein Stopp an der historischen Wurstküche, denn auch mein Hunger will gestillt werden, bevor wir zur „Emma“ zurückkehren.

Einen Übernachtungsplatz finden wir in Herrnsaal, auf einem Bauernhof, direkt an der Donau, auch hier noch ein kleiner Spaziergang und bei der Rückkehr zum CP lernen wir einen Bremer Motorradfahrer kennen, der schon etliche Male allein mit dem Bike unterwegs ist, schon urig...


Do, 12.05.2016

Als wir nach dem Frühstück mit frischen Brötchen zahlen wollen, bekommen wir noch eine kurze Einführung in die miese Agrarpolitik der EU verabreicht, aber, wir können es nicht ändern, doch Einblicke sind immer gut...

Wenn wir schon in der Gegend sind, dann wollen wir uns den deutschen Donaudurchbruch bei Kehlheim ansehen und so gelangen wir zum Kloster Weltenburg. Hier der erste Stopp am Parkplatz, der von einem „ausgewanderten“ Hannoveraner bewacht wird. Der Weg führt an der Donau entlang bis zum Kloster, dort herrscht allerfeinste Biergartenatmosphäre... Schön zu sehen ist ein Donaudampfer, der mit seinen Gästen gerade die Doanuenge passiert.

Bei Kehlheim
Der nächste Halt ist dann erst wieder im österreichischem Rottenmann in der Steiermark. Hier dann ein Rundgang im historischen Stadtzentrum, naja, ein wenig in die Jahre gekommen ist es schon... und weiter geht’s. Leider ist das Wetter nicht mehr wirklich gut, teilweise regnet es Bindfäden, doch als wir in Deutschfeistritz ankommen und auf dem CP „Union Camp“ unterziehen, hört es allmählich auf. Wir gehen noch ins Vereinsheim wo einige ältere Mitglieder sich dem Kartenspiel widmen und trinken ein „Feierabendbier“.

Fr.13.05.2016

Wir starten spät, um halb elf fahren wir in den Ort und kaufen beim regional „berühmten“ Viertler- Bäcker ein, bevor es dann über Landstraßen- durchs südsteirische Weinland- nach Slowenien geht. Halt und Rundgang in der Stadt Maribor, lecker Eis, Brücke über die Drava(Drau) hin zur Altstadt,zurück am Drava-Ufer von wo aus in früheren Zeiten Holz bis nach Belgrad geflößt worden sein soll. Heute noch gibt es die Floß- Taufe, eine touristische Attraktion.
Maribor
Wir fahren weiter und gelangen schließlich nach Ptuj, zum CP an den Thermen. Nach dem Einrichten, nehmen wir unsere Fahrräder vom Träger und da die Sonnen vom Himmel lacht fahren wir die wenigen Kilometer in die Stadt. Wir überfahren die Fußgängerbrücke und kommen in den Altstadtbereich, schauen uns mal hier mal dort um und erfahren schlussendlich die „Grad“ Ptuj, von wo wir eine super Aussicht auf die Stadt und die Umgebung genießen. Auf dem Rückweg zum CP legen wir noch einen Stopp an der Straße ein, genehmigen uns eine Pizza und das FA-Bier.

Leider fängt es später wieder an zu regnen, als wir von unserem kleinen Drau-Spaziergang zurückkehren und einen Blick auf die beleuchtete „Grad“ genommen hatten. Aber, alles ist gut, Chrissi hört ihr Hörspiel von Bruno, dem Kommissar aus dem Perigord...


Sa. 14.05.2016

Heute von Ptuj in Richtung Zagreb. Auf dem Weg kommen wir am Märchenschloss Trakoscan vorbei, einem der meistbesuchten Schlösser in Kroatien. Ein kurzer Halt und ein Fußmarsch zum Schloss, bevor wie die Reise fortsetzen.

Auf Serpentinen befahren wir den Sljeme-Pass (1032m), oben befindet sich ein Skizentrum und ein Sendemast, ein kurzer Rundgang, ein Blick auf Zagreb und wir setzen unsere Fahrt fort. Bei der Abfahrt in Richtung Zagreb gibt der Wald ab und zu den Blick frei und wir können das eine um das andere Mal die Annäherung an die Stadt ausmachen. Als wir aus dem bewaldeten Gebiet in die Stadt fahren können wir sogleich den“sozialen“ Stellenwert des Viertels ablesen, wir befinden uns in der gehobenen Wohnklasse. Zum Teil Botschaften in Hanglage und tollem Ausblick...

Zagreb
Das Zentrum, wo wir einen Parkplatz in einer kleinen Nebenstraße finden, ist angenehm ruhig. Eine Straßenbahn führt durch den Kern und wir finden ein nettes Steh-Cafe wo es Kaffee und Kuchen(echt lecker!)gibt.

Beim weiteren Gang durch die Stadt gelangen wir zum Zentralplatz wo gerade eine Bühne für die Abendveranstaltung zu Gunsten des zerstörten Wasserturm von Vukovar aufgebaut wird.

Kapitolplatz, Laden- und Kneipenzeile in der Altstadt, dann kommt der große Regen mit teilweise Hagel und wir werden ziemlich nass, bis wir wieder beim Auto sind. Zum Glück gibt es in der Nähe einen guten Stellplatz, der schon ordentlich besucht ist. Camp Zagreb, sehr zu empfehlen, liegt am See Rakitje. Nun gut für heute, es regnet weiter und wir kochen uns unser Abendessen. Gute Nacht...

So, 15.05.2016

Von Zagreb starten wir im Regen und fahren zunächst bis Sisak, wo Kupa und Save zusammenfließen. Eine Ortsdurchfahrt, wollen eigentlich aussteigen, aber der Regen hält uns davon ab. An der Uferpromenade sitzen die Angler aufgereiht und warten auf den ersten Fang, beinahe fahren wir über die alte und sehenswerte Brücke und im letzten Moment erkennen wir, dass die nur für maximal 2 to. ausgelegt ist, also noch kurz einen Abbieger und weiter.
Sisak
Bald erreichen wir die Grenze zu Bosnien (BiH), diesseits Hrvatska Kostajnica, jenseits das „nur“ Kostajnica. Der Fluss Una trennt die beiden Städte und wir folgen jetzt dem Flusslauf bis nach Novi Grad. Dort biegen wir in Richtung Osten ab und folgen dann der Sana. Teilweise ist der Regen so heftig gewesen, dass Straßen überspült waren, doch langsam scheint es aufzuklaren. So fahren wir durch Bosnien und passieren Städte wie Prijedor, Sanski Most und Kljuc, bevor wir am späten Nachmittag nach Jaice gelangen. Hier finden wir einen CP am Plivsko Jezero. Nachdem wir eingeparkt haben, machen wir uns auf auf die „Beinevertretentour“ und gehen am unteren See auf einer kleinen Straße Richtung Stadtzentrum. Ein wenig in der Zeit verschätzt beschließen wir, umzudrehen, da der Weg von einigen „Heizern“ befahren wird und wir nicht wissen auf welcher Seite das beste Gehen ist...

Zurück bei der Emma, gibt’s noch was zu beißen und ein Schlummer-Trunk beendet den Regentag.

Mo, 16.05.2016

Als wir am Morgen aus dem Fenster schauen, steht ein Jeep neben uns. Ein Ösi wie am Kennzeichen zu erkennen ist. Wir kommen ins Gespräch und schon bald wird politisiert...

Jetzt aber los, unser Weg führt über Travnik, Kakanj und Visoko und am frühen Nachmittag erreichen wir Sarajevo, wir passieren das Olympiastadion und finden einen Parkplatz nahe der Bibliothek (4 KM für 2 Stunden = 2Euro) Die Stadt ist sehr angenehm, „klein“, die Altstadt und überschaubar. Lassen uns ein wenig treiben, kaufen Karten.
Bibliothek Sarajevo
Für die Übernachtung wählen wir den CP Rimski Most an der Bosna, klein und neben einer Sportanlage gelegen, in der die Kleinen gerade ihr Sportprogramm absolvieren. Ein Restaurant grenzt an den CP, wir genehmigen uns das Doppelgulasch, den Doppelsalat und die Doppelcola (10 Euro). Platz okay, zwar aufgeweicht vom Regen, nur Toiletten und Duschen sind...

Neben uns ein älteres Ehepaar aus Österreich, kaum zu glauben.... sie sehen nicht nach typischen Campern aus, aber so kann man sich irren.

Di, 17.05.2016

Was wir bisher nicht gesehen hatten, war der „Tunnel des Lebens“, er verband damals im Jugoslawienkrieg das belagerte Sarajevo mit der Außenwelt. In dem Tunnelmuseum lernen wir eine junge Frau aus Österreich kennen, die zur Hochzeit des Sohnes ihrer bosnischen Putzfrau eingeladen ist.
Tunnelmuseum
Angereist ist sie mit dem Omnibus. Nach der „Zeitverschiebung“zurück in der Gegenwart, führt uns unser Weg weiter nach Osten, zunächst nach Foca an der Drina. Wir bleiben aber auf der Westseite des Flusses und fahren in Richtung Süden. Inder Nähe des Denkmals bei Tjentiste Spomenik soll es einen schönen CP geben, doch als wir ankommen, war das vielleicht mal ein schöner CP gewesen. Zwar ist die Gegend wunderschön, aber auch sehr abgelegen... Da wir weiter nach Montenegro wollen, fahren wir zurück und queren dann die Drina, denn, wir wissen ja um das Rafting Camp, bei dem wir schon mal übernachtet hatten. Nach endlosen Kurven auf schmaler Straße gelangen wir zu „unserem“ Camp. Zurzeit werden alle Vorbereitungen für die beginnende Saison getätigt, denn, so sehen wir, ist hier nicht nur eine Rafting- Station, sondern gleich mehrere untergebracht. Auf unserem speziellen Areal sind gerade die „Gärtner“ am werkeln und mit Händen und Füssen erfragen wir, ob wir denn die Nacht hier verbringen können. Hatten wir erst die beide Hunde gleich als Freunde gewonnen, sind es jetzt die Arbeiter auf dem Anwesen. Die verlassen aber bald den Platz und wir sind mit den Vierbeinern allein, widmen uns der Zubereitung des Abendessens, sitzen vor der Emma und lassen den Tag ausklingen. Leider ist diesmal die Nacht nicht sternenklar....

Mi, 18.05.2016

Es begrüßt uns ein wundervoller Morgen, noch liegt Nebel über dem Tal, doch mit der aufsteigenden Sonne löst sich dieser schnell auf. Nicht mehr weit ist Weg bis zur Grenze nach Montenegro. Die Grenzformalitäten sind schnell erledigt und schon bald gelangen wir zum Pivsko Jezero und biegen dann nach Osten ab, um durch das Durmitor zu touren. In diesem Jahr sind wir recht früh dran, die wenigsten Häuser sind schon bewohnt und nur an einigen Anwesen wird der karge Acker gepflügt.
Im Durmitor
Nachdem wir uns durch den „Schnee“ gewühlt haben erreichen wir bald Zabljak. Hier kaufen wir einiges ein und machen Station am besten Fast-Food Imbiss im Ort. Alles hausgemacht, so gibt es gefüllten Hackburger+ Omelette mit Käse im Brötchen.(Super lecker!!!)

Da es noch „früh“ ist entscheiden wir uns, nach Gusinje weiter zu fahren(hatten wir sowieso vor).

Dort treffen wir gegen 17.30 Uhr ein. Als wir an den Ali Pasha Quellen ankommen, wirkt alles so vertraut, als wären wir erst gestern von dort aufgebrochen.

Als wir den Gastraum betreten, tritt uns die Wirtin(Hale) entgegen. Einen Moment sieht sie uns an und dann: Ihr wart doch schon mal hier... und schon ist alles wie damals.

Es wird ein langer Abend, denn die Geschehnisse aus der Zwischenzeit nehmen uns in Anspruch. Über Familie, Politik, speziell die serbische, Mobbing ,Korruption und Spionage...

Do, 19.05.2016

Kurz nach dem Frühstück gegen neun Uhr starten wir zusammen mit Hale in den Ort(Gusinje). Heute ist Markttag. Sie macht ein paar Besorgungen und wir schauen uns im Getümmel um. Da Hale um elf Uhr wieder zurück in ihrem Restaurant sein muss, beschließen wir hier zu bleiben und später zu Fuß zurück zu gehen. Ein Rundgang über den Markt, wo es neben F...und Feuerstein, auch alles das gibt was wahrscheinlich niemand benötigt.
Markt in Gusinje
An der Schule ist heute noch Schulentlassung und zur Feier des Tages werden durch die Schüler Tänze aufgeführt zur Musik aus der Konserve. Die kleineren haben kleine Geschenke mit dem Montenegro-“Spirit“ gebastelt und bieten diese nun zum Verkauf an.

Wir spazieren noch ein wenig in Richtung Ortseingang und wollen noch einen Espresso nehmen. Dort kehren am Hotel Rosi ein und lernen dabei Greni kennen. Er ist Cousin ,von Hale, Hotel und Ladenbesitzer und dazu gehört ihm auch noch ein Hotel für Wanderer in Vusanje, einem Ort in Richtung Prokletje.

Gegen 16.00 Uhr sind wir zurück bei Hale. Essen, Trinken und Reden.... Ein schöner Tag nähert sich dem Ende.

Fr, 20.05.2016

Abschied....

Eigentlich wollten wir über die gleich um die Ecke liegende Grenze nach Albanien gen Süden fahren, aber Hale hatte uns abgeraten, da die Strecke zwar von Süden schon gut ausgebaut sei, doch ist der nördliche Bereich noch Baustelle, naja, aber Chrissi sagt auch nein, und dann „Nein“.

Im Moraca Tal
Also von Gusinje wieder gen Norden bis nach Andrijevica und biegen nach Westen ab, überqueren den Tresnjevik- Pass und fahren bis Matesevo, wo wir uns nach Norden wenden um nach Kolasin zu gelangen. Ab da geht es dann im Tal der Moraca auf überfluteten Straßen bis nach Podgorica, der Landeshauptstadt.

Durch die Stadt und dann weiter nach Süden ans Meer. Wir überfahren den Damm am Skutarisee und biegen bald Richtung Nordwest ab, um zum Camping Maslina zu gelangen. Nachdem wir in der Einfahrt stehen, um uns anzumelden und einen Platz auszusuchen, kommen wir zur Emma zurück. Doch als ich starten will, NIX, kein Ton, kein Mucks, naaaa, was ist jetzt los?. Also aussteigen, Haube auf, kann eigentlich nur an der Batterie liegen. Mal dran gewackelt und schon springt sie wieder an, die Emma...

Stürmisch ist es und nachdem wir unseren Platz bezogen haben, gehen wir noch auf einen kleinen Ausflug ans Meer, dort stehen auf einem vorgelagerten Parkplatz einige Surfermobile. Bisschen Trostlos eben, das Wetter wie gesagt stürmisch, regenerisch und trübe.

Erst später kommt noch einmal die Sonne heraus und lässt uns für morgen hoffen.

Sa, 21.05.2016

Heute Morgen, Sonne satt und wir beschließen nach dem Frühstück nach Bar, bzw. Stari Bar zu fahren. Doch zunächst Bar. Nicht besonders attraktiv, aber es gibt hier neben der eindrucksvollen Hram Svetog Jovana Vladimira(Kirche) auch noch das Robna Kuca Isbor (Einkaufszentrum), einem Bau, der an ein Raumschiff erinnert.

Danach Stari Bar, eine ehemalige Römische Gründung und bis 1979 das „Bar“, doch dann kam das Erdbeben und die Stadt wurde aufgegeben und als Bar neu gebaut...Wir wandern in der Mittagshitze durch die Festungsanlage und sind beeindruckt.

Stari Bar
Weiter geht es über die Grenze nach Albanien und nicht lang bis wir Skodra erreichen. Wir parken unsere Emma an der Zufahrtsstraße zur Rosafa, der Festung über der Stadt(2. Festung). Die Kassiererin spricht deutsch und lebt eigentlich die meiste Zeit in Deutschland und macht gerade „Ferienvertretung“. Also rauf auf die Festung und die Aussicht genießen, danach ein Gang durch die Stadt. Wir sind erstaunt, denn beim letzten Besuch hatten wir nur die Kehrseite der Stadt wahrgenommen, jetzt kommt sie quirlig rüber. Wir schlendern durch die F-Zone, kommen an der Moschee und dem Theater vorbei, ja sogar Fahrradwege gibt es hier und, sie werden auch benutzt. Wir besuchen die Marubi- Ausstellung, bedeutende albanische Fotografen. Weiter zum Kämpfer-Denkmal am Rondell-Platz, Bürgerhäuser und die Kathedrale.
Blick von der Rozafa
Nachdem wir uns ausreichend ergangen haben, brechen wir auf, ein Platz für die Nacht soll her. So fahren wir in Richtung Norden und schon bald weist uns ein Schild auf das Lake Shkodra Resort hin. Wunderschön am See gelegen, ein super Platz mit allem Komfort, zum Glück nicht so viel los.
"Hawaii"
Nach einem kleinen Spaziergang am See, kehren wir in das Restaurant am Strand ein. Nebenan feiern Englisch sprechende Kinder einen Geburtstag!

So, 22.05.2016

Schon früh heizt uns die Sonne ein und wir starten nach Montenegro. Die Grenzangelegenheiten sind schnell erledigt und so rollen wir gen Podgorica, um uns dort ein wenig umzuschauen. Ein bisschen Stadtlauferei, bevor wir uns von dannen machen, genießen den kühlenden Fahrtwind. Auf in die Berge, aber, leider, nehmen wir irgendwo am Lovcen den falschen Abzweig und so kurven wir ca. 60km durch die „Steinwüste“ nach Norden auf enger Straße. Wenden ist kaum möglich und dann sind wir auch am Punkt of no Return.
"Einöde"
Zum Glück kommen uns auf der ganzen Strecke nur einige wenige Autos entgegen. Eigentlich sollte es nur ein kurzer Abstecher in die Berge werden und so cruisen wir jetzt wieder an die Küste zurück. Mittlerweile schon in Kroatien, steuern wir den uns bekannten CP Prapatno in den Nähe von Ston an, den wir gegen 18.00 Uhr erreichen. Wir richten uns ein, spazieren noch ans Wasser, doch mehr als Fußbad ist nicht drin. Da der kleine Hunger sich meldet, suchen wir das zum CP gehörige Restaurant auf und verwöhnen uns mit Muschelrisotto und einem Mixed Grillteller.

Mo, 23.05.2016

Hier bleiben wir für eine weitere Nacht und nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir zu einer kleinen Wanderung auf. Zunächst geht es zum Fähranleger in dem Glauben, dass ein Weg am Ufer weiterführt, doch weit gefehlt. Am Anleger ist Schluss, so genehmigen wir uns einen kleinen kühlen Drink und versuchen es in der anderen Richtung. Aber auch das ist nicht von Erfolg gekrönt, also zurück zum CP und dann auf die Fahrräder und über den Berg nach Ston. Am Ortseingang liegt eine Meerwassersaline und wir haben Blick auf die am Hang liegende Festungsmauer, an der restauriert wird. Der Ort an sich wie Dubrovnik in klein, enge Gassen. So kreuzen wir ein wenig durch den kleinen Ort, bevor wir uns in einem Straßenrestaurant niederlassen und den frischen Fisch genießen können. Eine kleine Weinprobe mit eingeschlossen, so dass wir am nächsten Morgen noch in einen kleinen Nachbarort fahren, um dort noch ein Kartönchen Wein einzuladen.
Zurück geht es dann nicht an der Straße entlang sondern über den immerhin ausgeschilderten Radweg, uff, bei der Wärme!!!. Es folgt Entspannung am Wasser aber da sich Wind auf.macht, kehren wir zur Emma zurück. Nun heißt es, Fahrräder verstauen und Markise einfahren. Nach dem Essen am Abend schließt sich eine kleine Klippenwanderung an, bevor wir in unsere Federn sinken. Gute Nacht.

Di,24.05.2016

Jjetzt immer an der Küste lang und den ersten Stopp legen wir in Omis ein. Einem schmucken Städtchen, durch das wir schon einmal gekommen waren. Wir nutzen nun die Gelegenheit zu einer kleinen Stadtbesichtigung und gehen bis zur Festungsanlage hinauf. Es folgen einige Gaumenfreuden direkt am kleinen Hafen bevor wir die Fahrt fortsetzen.

Das nächste Ziel, Split.. Die Stadt ist nun mal ein bisschen größer als Omis. Auf dem Weg zum Stellplatz verfransen wir uns zunächst wegen einer Großbaustelle, nur einmal falsch abgebogen und noch mal um den Pudding. Wir finden dann einen Parkplatz zwischen Fähranleger und Bahnstation und machen uns auf, die Stadt zu erkunden. Also hinein in das Vergnügen. Gut besucht ist die Altstadt, und nachdem wir einige der Würdigkeiten gesehen haben und Chrissi sich noch etwas für den Hals beschafft hat(Schal/Tuch, nicht aus China) besteigen wir unsere Emma und verlassen die Stadt, um ein Plätzchen für die Nacht zu finden.
Diokletian
Trogir bietet sich an, westlich des Flughafen von Split gelegen. Auch hier ein schönes kleines historisches Zentrum und der CP Rozac liegt zwar etwas entfernt vom eigentlichen Kern, aber die Lage, einfach toll. Wir stehen mit unserer Emma unter Pinien im Schatten in der ersten Reihe und blicken auf die Bucht. Neben uns ein junges Pärchen aus Berlin mit kleiner Tochter in einem Mietmobil. Wir kommen ins Reden...

Mi,25.05.2016

Der Abend war richtig angenehm mit den beiden, so dass wir beim Frühstück beschließen, noch einen weiteren Tag hier zu bleiben. Doch jetzt wollen wir noch ein wenig mehr von Trogir sehen. Unsere Nachbarn empfehlen uns den „kurzen“ Weg über den Hügel zu nehmen. Später dann beim“Abstieg“ genießen wir den Blick über Stadt und Küste. Als wir den Ort erreichen, sehen wir uns bald im Getümmel untergehen. Schlendernd kommen wir zur Festung Camerlengo und laufen die Straßen ab, erreichen den Markt, Alles wird feil geboten, zum größten Teil allerdings Tand und Trödel. Später dann auf dem Rückweg, nicht wieder über den Hügel, kehren wir an einem Restaurant an der Marina ein und genehmigen uns Fischsuppe. Der Weg an der Straße ist nicht wirklich gut, denn Fußwege gibt es nur selten, und das eine um´s andere Mal müssen wir uns sputen, um nicht unter die Räder zu kommen.
Trogir
Später dann wird mit der jungen Familie gegrillt und der Abend klingt gemütlich aus...

Do, 26.05.2016

Frühstück, Goodbye auf ein Wiedersehen... weiter auf der Reise. Es sollen die Krker Wasserfälle sein. Dazu muss es wieder ins Landesinnere gehen. Am ersten Halt stehen haufenweise Busse, die scharenweise ihre Reisegruppen ausspeien und so fahren wir weiter nach Norden zur Roski Slap in der Hoffnung, dass es da ruhiger zugehen möge. Wir haben Glück und finden den Zugang müssen über eine schmale Zufahrtsbrücke zum Parkplatz. Glück gehabt, gerade verlässt ein größeres Fahrzeug seinen Platz und wir stellen unsere Emma in der Nähe des Wassers ab. Also zu Fuß erst mal in Richtung des allgemeinen „Stromes“. Dort steht die Mühlen-Anlage aus alter Zeit zur Besichtigung, angenehm kühl ist es im Innern und es gibt sogar einen „Echtlauf“. Später dann nehmen wir auch noch die Flussaufwärtsseite in Augenschein. Ein schöner schattiger Weg führt uns bis zum Anleger, allerdings mit dem Boot wollen wir nicht fahren und so genießen wir die Natur und machen uns später auf den Rückweg zur Emma.
Roski Slap
In der Zeit ein wenig verkalkuliert, fahren wir über die Hochebene, landschaftlich sehr schön, bis kurz vor Donji Karin, am Novigradsko More entlang und überqueren später die Maslenicki Most. Von da ab sind wir wieder auf der Küstenstraße und kommen durch das Nationalparkgebiet von Paktenica. CP, leider Fehlanzeige und so fahren wir, und fahren und fahren. Einen Platz sehen wir zwischendurch, doch der entspricht weiß Gott nicht unsrem Empfinden. So geht es weiter bis kurz vor Senji. Gegen halb acht laufen wir auf dem Platz ein und bekommen ein Plätzchen direkt am Wasser mit toller Aussicht auf die „Schafsinsel“.
CP dierekt an der Adria
Wir wundern uns ein wenig über einen Traktor(John Deere) und halten es zunächst für das Rangier-Modell, bis wir dann sehen, dass es ein Deutscher, der mit Trecker und Wohnwagen auf Erinnerungsfahrt ist. Wir kommen mit ihm ins Gespräch und er erzählt von seiner Tour. Später lernen wir noch ein junges Paar aus Ulm kennen, die sich vor ein paar Tagen einen Wohnwagen zugelegt hatten und nun auf Kroatienreise sind.

Fr, 27.05.2016

Heute soll uns der Weg noch bis Österreich führen, ein letzter Blick auf die Adria und schon bald sind wir auf dem „Highway“ und machen einen ersten Stopp in Sevnica/Slowenien an der Save. Ein Rundgang durch den Ort, es gibt eine schöne „Grad“, doch ist es uns für den Aufstieg zu heiß und wir „cruisen“ weiter in Richtung Grenze. Am Nachmittag erreichen wir Leibnitz und nachdem wir uns eingerichtet haben, machen wir uns ins Städtchen auf und krönen das Ganze mit einem Abendessen in der „Alten Post“. Bei Backhendl und hausgemachten Bandnudeln lassen wir den Abend ausklingen und schlafen satt und zufrieden ein.

Sa, 28.05.2016


Bevor es weiter in die Heimat geht legen wir noch einen Zwischenstopp beim Weingut „Schneeberger“ in Heinschuh ein und kaufen von dem Wein, den wir am Vorabend getrunken hatten.


Wels

Ein weiterer Halt in Wels, dass wir bei einem Spaziergang erkunden, „leider“ sind viele Geschäfte schon geschlossen, doch ein Dönerladen muss herhalten...

Gegen neunzehn Uhr erreichen wir einen kleinen Ort bei Landshut, um Freunde zu besuchen. Ein schöner Ausklang für einen Urlaub...