Emmas Reisen

Emmas Reisen

Frankreich 2011

Urlaub 2005 - 2011Posted by Christiane Sat, September 02, 2017 09:31:29
Kommt noch

Bretagne September 2016

Urlaub 2016 -Posted by Christiane Mon, March 13, 2017 11:11:46
Balkan ruft 2016


.................................................................................................................................
Schon seit längerem hatten wir vor, mal in die Bretagne zu fahren. Leider kamen wir bei diesem Urlaub nicht bis zur westlichsten Spitze Frankreichs, aber
"Heute ist nicht alle Tage,..."


Galerie
Hin und ...

Freitag, 02.09.2016

In Wetzlar/Lahn ist Brückenfest und der Stellplatz auf der Lahninsel besetzt. 3,5 außerhalb finden wir auf dem CP an der Dill noch ein Plätzchen, dass uns freundlicherweise 2 schwedische Pärchen überlassen, weil die lieber enger zusammenstellen wollen . Auch am Strom dürfen wir uns bei Ihnen anschließen. Eine der beiden Frauen ist gebürtige Berlinerin und in Schweden verheiratet. - Wir gehen später in das griechische Restaurant und essen dort ganz lecker Omelett, Zaziki, Lukullus-Platte plus 2 Bier und 1/2 l Wein für 35,-- €.



Samstag, 03.09.2016

Stadtbummel in Wetzlar´s historischer Altstadt. Hier gibt es ein "Klaa Frankreich", das kommt von Einwanderern aus der Wallonie im 16. Jh. - Goethe lebte hier (1772) und fand sein Vorbild für "Die Leiden des...", seine Angebetete Charlotte Buff ist hier geboren. - Am gotischen Südportal des Doms finden sich unter der Maria die Figur des Jesus und des Teufels. - In der FZG spielt ein junger Mann Akkordeon (in nicht mehr so gutem Zustand), eine Musikerin bleibt stehen und lobt sein Talent. Eine Frau verkauft selbst gemachte Macarons und andere "Snacks", die wir uns nicht entgehen lassen.. Am Stadtrand liegt das Leica-Werk, nicht zu übersehen.

Weiter geht es nach Daun; Touristen gibt es nur wenig, dafür ein Burghotel mit toller Aussicht. Kurzer Einkauf, dann zum Schalkenmehrener Maar. Hier ist es uns zu voll und so fahren wir zum Pulvermaar. Der CP liegt auf der Kuppe in einem Wäldchen. Hier ist es ruhig und die Aussicht bestens! Der Rundgang um das Pulvermaar dauert ca. 1 h. Dann kochen wir und genießen den Blick auf die Eifellandschaft.


Sonntag, 04.09.2016

Heute schauen wir uns das Vulkanhaus in Strohn an - sehr interessant und lehrreich . Am Ortsrand liegt die "Strohner Bombe", eine geologische Besonderheit und wirklich eindrucksvoll. Die "Lavabömbchen" im Café gibt es z.Z. leider nicht. Im Steinbruch ist Familienfest, hier können "Glückspilze" eine Rallyefahrt durch den Tagebau gewinnen und wir erleben eine Greifvogelschau.

Als wir in Manderscheid ankommen regnet es und so wird unser Spaziergang nur kurz. Beim Silberschmied kaufe ich noch eine Lava-Anhänger, bevor wir in der "Alten Molkerei" frische polnische Piroggen verspeisen. - Am späten Nachmittag landen wir auf dem Stellplatz in Trier, der recht gut besucht ist. Das Wetter ist wieder bestens, warm und trocken und so machen wir uns noch auf den Weg in die Stadt (ca. 4 km). (Wir waren vor ein paar Jahren schonmal kurz hier). Wir umrunden die Porta Nigra, gehen in den Dom (auch durch die "Heilige Pforte") und landen dann auf dem Marktplatz, wo wir uns an einem gut besuchten Weinstand ebenfalls einen Aperitif gönnen. Hier bietet im Sommer alle paar Tage ein anderer Winzer seine Weine zum Verkauf an. Der Rückweg führt uns noch durch die Kaiserthermen und als wir am Auto ankommen, sind wir ziemlich geschafft für heute.
Montag, 05.09.2016

Heute fahren wir durch ein schönes Tal in Luxemburg, bevor wir Arlon in Belgien erreichen. Hier umrunden wir den Burgberg und kaufen einige Pralinen. Die meisten Geschäfte sind allerdings Montags geschlossen, wie wir dies schon in den Niederlanden gesehen hatten. -
In Sedan platzieren wir uns auf dem CP direkt an der Meuse; nebenan werden gerade große Zelte aufgebaut, da am Wochenende ein großes Stadtfest und wahrscheinlich auch ein Viehmarkt stattfindet. In der Touristinformation besorgen wir uns einen Stadtplan und laufen dann zur ehemals größten Festungsanlage Europas (jetzt z. Teil als Hotel genutzt) am Rande des Zentrums – ein mächtiges Zeugnis der Geschichte.

Nach dem Abstieg nehmen wir Pastis und Weißwein (Bourgogne Aligot) am Place d'Armes, bevor wir noch ein paar Amuse gueules für das Abendessen besorgen. Das genießen wir dann vor unserer Emma mit Blick auf die Meuse...

Dienstag, 06.09.2016

Die Uelzener Nachbarn, mit den wir gestern schon geschwatzt hatten, kommen heute nochmal vorbei. Außerdem ein älteres Ehepaar von einem Hausboot (Heidi + ?), dass die Richtung nach Verdun auf dem Fluss nicht mehr bestimmen kann... Hoffentlich kommen sie am Ende wieder heil nach Hause!

Im Leclerc Supermarché finden wir endlich einen neuen Autoatlas von Michelin, France 2016, 1:200.000.

Wieder stehen wir vor dem Beinhaus (Ossuaire) von Douaumont und diesmal gehen wir auch hinein. Im Anschluss laufen wir dann durch das ehemalige und damals zerstörte Dorf Douaumont und besichtigen auch das nahegelegene Fort Douaumont. Alles inmitten von Schlachtfeldern des 1. WK. - Ohne Erinnerung keine Zukunft!

Am späten Nachmittag „stranden“ wir auf dem CP Les Breuils in Verdun, fahren noch eine Runde mit dem Fahrrad durch die Stadt, hübsche Promenade an der Maas, und kaufen noch Fleisch zum Grillen (die neue Pfanne will endlich eingeweiht werden).

Mittwoch, 07.09.2016

Heute fahren wir durch Reims und bewundern die großen Champagnerkellereien aus der Ferne. Unser erster Halt in Compiègne, bekannt durch die Unterzeichnung zweier Waffenstillstände zwischen Deutschland und Frankreich in einem Eisenbahnwagen (am 11.11.1918 und 22.06.1940). Das kleine Museum liegt mítten im Wald und nach einer kurzen Besichtigung laufen wir noch ein wenig durch denselben, bis wir an einer zerstörten Brücke über die Aisne umkehren müssen. Im Fluss scheinen zwei deutsche Damen zu baden, zumindest hören wir ihre
Stimmen...
Wir wollen weiter Richtung Bretagne und machen noch ein paar Kilometer. In Bresles gibt es einen kleinen CP, der vorwiegend von „Wanderarbeitern“ aller Couleur bewohnt wird. Heute gibt es frische Pizza, aber wir gehen nochmal in das kleine Städtchen, auf der Suche nach einem Bäcker. Der hat leider heute zu und so nehmen wir nur einen Aperitif (kleines Bier und Pastis für 5,70 €.. ganz schöne Preise für diesen kleinen Ort. Beim Schlachter gegenüber kaufen wir noch den berühmten Jambon de Paris (feiner Kochschinken) und Würstchen. Zum Abendessen gibt es Nudelpfanne mit Schinken und Pilzen.

Donnerstag, 8.09. 2016

Von Bresles geht es nach Gisors. Die Festung hier kann man leider nicht besichtigen. Auf dem Gelände hat eine Schülergruppe Sportunterricht (1000-m-Lauf). In der Stadt gibt es noch eine schöne Kirche und viele Friseure (seltsame Kombi), nach 2 Café noir kaufen wir noch Macarons und eine Spezialität der Stadt, Pralinen, die wie kleine Erdäpfel aussehen.

In der Nähe von Les Andelys sind Kreidefelsen am Seine-Ufer zu bewundern – schöne Landschaft!

Am Nachmittag erreichen wir Argentan, ein schmuckes Städtchen mit einem kleinen, sehr gepflegten CP Municipal (La Noé), der von Serge mit der Harke ständig auf Vordermann gebracht wird ;-).

Mit dem Rad fahren wir die schön angelegten Wege der Orne entlang und umrunden die Stadt dabei. Es gibt viele Grünflächen zum Entspannen und Spazieren und sogar eine kleine Weidefläche (La Pâture) am Ortsrand. Zur Stärkung genehmigen wir uns einen Café Gourmand (Milchkaffee mit einer Waffel und Sahne) auf der Place St. Germain (vor der gleichnamigen Kirche).


Freitag, 9.09. 2016

Der CP Municipal in Argentan ist wirklich schön, klein, etwas nostalgisch und super sauber (es gibt sogar Papierauflagen für die WC-Brillen). Serge, der Platzwart, hat alles im Griff, vor allem den Rechen, und das alles für 12,30 €.

Heute ist Markt auf der Place St. Germain, das lassen wir uns natürlich nicht entgehen. - Ein kleines Fest!

Über Caen – Schnellstraße – gelangen wir nach Tinténiac, am Canal d'Ille-et-Rance (Teil eines Schifffahrtsweges, der die Städte Rennes und Saint-Malo, in der französischen Region Bretagne, miteinander verbindet) gelegen und starten gleich zu einer Radtour am Kanal. (Besonders markant ist hier die von Hédé, wo elf Schleusen auf einer Gesamtlänge von rund zwei Kilometern unmittelbar aufeinander folgen.) Die Menschen sind hier sehr freundlich, ob alt oder jung, Fußgänger oder Radfahrer, alle grüßen „Bonjour“. In Montreuil, einem Dörfchen am Kanal, nehmen wir einen Aperitif, dann retour. Ein leckeres Abendessen mit gegrillten Würstchen und Fleisch haben wir uns heute verdient!

Samstag, 10.09. 2016

Heute radeln wir wieder am Kanal, jedoch in die andere Richtung. Um nach Comburg zu gelangen, müssen wir vom Kanal weg und ein Stück auf der Landstraße (nicht so schön). Dafür ist Comburg um so schöner – echt bretonisch. Der obligatorische Aperitif ist diesmal ein Pastis und „une boulée de Cidre“ (für 4,50 €). Im Feinkostladen kaufen wir Paté und andere Köstlichkeiten sowie „une Baguette pour le diner“.
Während der Rückfahrt (wieder auf der Straße bis Tinténiac) ist es ziemlich windig. An einer Schleuse mit WoMo-Stellplatz legen wir ein kurze Pause ein und beobachten das Treiben, an der nächsten, No. 32, wird gerade ein Boot geschleust, wieder gibt es was zum Schauen. Rechtzeitig bevor der Regen einsetzt erreichen wir unsere „Emma“

Eines der Symbole der Bretagne


Sonntag, 11.09.2016

Der Himmel ist trüb, aber es ist warm. In Dinan besteigen wir die Stadtmauer, umrunden den Uhrturm und schlendern durch die gut besuchte Altstadt aus dem 15./16. Jh. und eine moderne Markthalle. Vom Drehleierspieler kaufen wir eine CD für unsere Freunde, die allerdings mehr das magische Flair dieser Region, als die Musik mögen ;-) …
Her


Der nächste Stopp ist am Gezeitenkraftwerk (Usine marémotrice, erbaut 1966) bei St. Malo (Cote Emeraude) an der Mündung der Rance in La Manche (Ärmelkanal). Der Besuch der Ausstellung ist frei, allerdings nur in französisch und englisch.

Das Highlight der Woche ist die Altstadt von St. Malo (Ville close – Intra muros), die alte Korsarenstadt. Das wussten auch viele andere Leute... Die Stadtmauer ist viel größer als in Dinan und bietet eine schöne Aussicht auf den Atlantik, den Hafen und die Forts. Die Gassen wirken teilweise erdrückend, da sie sehr schmal und die Gebäude hoch sind (alles nach 1944 neu aufgebaut).

Abends genießen wir ein typisch französisches Abendessen im Restaurant nahe dem CP in St. Colomb, mit Meerblick, „Assiette de Mer“ und ein etwas weniger „exotisches“ Menü für Hartmut.

Delicieux!

Montag, 12.09.2016

Erster Stopp in Rothéneuf: Nachdem der Gemeindepfarrer, Abbé Fouré (1839–1910), im Alter von 30 Jahren einen Schlaganfall erlitten hatte, der ihn halbseitig lähmte, zog er sich auf die Klippen von Rothéneuf zurück, wo er dann 25 Jahre als Einsiedler lebte. Seine in den Fels gehauenen Skulpturen von Dämonen, Piraten und Fantasiewesen sind heute eine beliebte Touristenattraktion. Die Skulpturen sind viel kleiner als erwartet. Trotzdem schön, und nur 2,50 € Eintritt.



Weiterfahrt nach Cancale, hier gibt es eine schöne Promenade und die berühmten Austern. Wir nehmen lieber ein Eis, bretonisches Bier aus Buchweizen (hier wird alles aus Buchweizen gemacht ;-)), Cidre und eine Galette mit Buttermilch (hier hat mein französisch leider versagt, Buttermilch ist zwar nicht gerade meine Lieblingsspeise), aber mit etwas Zucker gar nicht so schlecht.

Wir sind gestärkt für die Wanderung zum Menhir du Champ Dolent (hinter Dôl-de-Bretagne).



Der Balkan ruft... 2016

Urlaub 2016 -Posted by Christiane Mon, March 13, 2017 11:07:39
Auf in die Bretagne 2016
....................................................................................................................................

Neues zu erkunden macht riesigen Spass, doch gelegentlich auch auf alten Wegen unterwegs zu sein, hat seinen Reiz...

Galerie

Hin und...
Zurück

Dienstag, 10.05.2016

Eine neue Reise beginnt. Mal wieder steht der Balkan auf unserem Urlaubsplan..

Saalefähre Brachwitz
Wir starten am Nachmittag gegen 15.00 und gelangen über die B 6n nach Bernburg, biegen auf die A 14 nach Süden ab. Aus der Karte haben wir den Geiseltalsee, ein ehemaliger Tagebau, ausgemacht und steuern diesen für die erste Übernachtung an, denn da soll es einen netten kleinen CP geben. Am Stausee finden wir gegenüber der Marina von Mücheln einen schönen Stellplatz mit Blick auf den See für die erste Nacht. Wir richten uns her und unternehmen einen ausgedehnten Spaziergang am See entlang.

Neben uns stehen drei junge Männer mit VW-Bus und Wohnwagen (Holm& the hardliner)aus dem Weimarer Land. Mit ihren Instrumenten und ihrem Gesang „versüßen“ sie uns das Abendessen. Wirklich gut, denn auch am nächsten Morgen meldet sich ein Wohnwagen-Nachbar und bedankt sich für die abendliche Unterhaltung.

Mi, 11.05.2016

Am Morgen fahren wir über Mücheln, Braunsbedra, um den Großkaynaer See zur A 9, später dann biegen wir auf die A 93 ab, kommen an Hof vorbei und queren die „Brücke der Einheit“, bis wir am Nachmittag die Stadt Regensburg erreichen. Leider suchen wir vergeblich einen Parkplatz in der Innenstadt und so steuern wir ein Wohngebiet in der Nähe an. Von dort starten wir unsere Stadterkundung. Wir passieren die „Steinerne Brücke“ und gelangen ins Altstadtzentrum. Dom, Rathaus...Ein kleiner Einkauf im Hause Birken...
Dom Reensburch
Da jetzt langsam eine kleines Hüngerchen aufkommt, gibt es für Chrissi Millirahmstrudel (Strudelei) und danach ein Stopp an der historischen Wurstküche, denn auch mein Hunger will gestillt werden, bevor wir zur „Emma“ zurückkehren.

Einen Übernachtungsplatz finden wir in Herrnsaal, auf einem Bauernhof, direkt an der Donau, auch hier noch ein kleiner Spaziergang und bei der Rückkehr zum CP lernen wir einen Bremer Motorradfahrer kennen, der schon etliche Male allein mit dem Bike unterwegs ist, schon urig...


Do, 12.05.2016

Als wir nach dem Frühstück mit frischen Brötchen zahlen wollen, bekommen wir noch eine kurze Einführung in die miese Agrarpolitik der EU verabreicht, aber, wir können es nicht ändern, doch Einblicke sind immer gut...

Wenn wir schon in der Gegend sind, dann wollen wir uns den deutschen Donaudurchbruch bei Kehlheim ansehen und so gelangen wir zum Kloster Weltenburg. Hier der erste Stopp am Parkplatz, der von einem „ausgewanderten“ Hannoveraner bewacht wird. Der Weg führt an der Donau entlang bis zum Kloster, dort herrscht allerfeinste Biergartenatmosphäre... Schön zu sehen ist ein Donaudampfer, der mit seinen Gästen gerade die Doanuenge passiert.

Bei Kehlheim
Der nächste Halt ist dann erst wieder im österreichischem Rottenmann in der Steiermark. Hier dann ein Rundgang im historischen Stadtzentrum, naja, ein wenig in die Jahre gekommen ist es schon... und weiter geht’s. Leider ist das Wetter nicht mehr wirklich gut, teilweise regnet es Bindfäden, doch als wir in Deutschfeistritz ankommen und auf dem CP „Union Camp“ unterziehen, hört es allmählich auf. Wir gehen noch ins Vereinsheim wo einige ältere Mitglieder sich dem Kartenspiel widmen und trinken ein „Feierabendbier“.

Fr.13.05.2016

Wir starten spät, um halb elf fahren wir in den Ort und kaufen beim regional „berühmten“ Viertler- Bäcker ein, bevor es dann über Landstraßen- durchs südsteirische Weinland- nach Slowenien geht. Halt und Rundgang in der Stadt Maribor, lecker Eis, Brücke über die Drava(Drau) hin zur Altstadt,zurück am Drava-Ufer von wo aus in früheren Zeiten Holz bis nach Belgrad geflößt worden sein soll. Heute noch gibt es die Floß- Taufe, eine touristische Attraktion.
Maribor
Wir fahren weiter und gelangen schließlich nach Ptuj, zum CP an den Thermen. Nach dem Einrichten, nehmen wir unsere Fahrräder vom Träger und da die Sonnen vom Himmel lacht fahren wir die wenigen Kilometer in die Stadt. Wir überfahren die Fußgängerbrücke und kommen in den Altstadtbereich, schauen uns mal hier mal dort um und erfahren schlussendlich die „Grad“ Ptuj, von wo wir eine super Aussicht auf die Stadt und die Umgebung genießen. Auf dem Rückweg zum CP legen wir noch einen Stopp an der Straße ein, genehmigen uns eine Pizza und das FA-Bier.

Leider fängt es später wieder an zu regnen, als wir von unserem kleinen Drau-Spaziergang zurückkehren und einen Blick auf die beleuchtete „Grad“ genommen hatten. Aber, alles ist gut, Chrissi hört ihr Hörspiel von Bruno, dem Kommissar aus dem Perigord...


Sa. 14.05.2016

Heute von Ptuj in Richtung Zagreb. Auf dem Weg kommen wir am Märchenschloss Trakoscan vorbei, einem der meistbesuchten Schlösser in Kroatien. Ein kurzer Halt und ein Fußmarsch zum Schloss, bevor wie die Reise fortsetzen.

Auf Serpentinen befahren wir den Sljeme-Pass (1032m), oben befindet sich ein Skizentrum und ein Sendemast, ein kurzer Rundgang, ein Blick auf Zagreb und wir setzen unsere Fahrt fort. Bei der Abfahrt in Richtung Zagreb gibt der Wald ab und zu den Blick frei und wir können das eine um das andere Mal die Annäherung an die Stadt ausmachen. Als wir aus dem bewaldeten Gebiet in die Stadt fahren können wir sogleich den“sozialen“ Stellenwert des Viertels ablesen, wir befinden uns in der gehobenen Wohnklasse. Zum Teil Botschaften in Hanglage und tollem Ausblick...

Zagreb
Das Zentrum, wo wir einen Parkplatz in einer kleinen Nebenstraße finden, ist angenehm ruhig. Eine Straßenbahn führt durch den Kern und wir finden ein nettes Steh-Cafe wo es Kaffee und Kuchen(echt lecker!)gibt.

Beim weiteren Gang durch die Stadt gelangen wir zum Zentralplatz wo gerade eine Bühne für die Abendveranstaltung zu Gunsten des zerstörten Wasserturm von Vukovar aufgebaut wird.

Kapitolplatz, Laden- und Kneipenzeile in der Altstadt, dann kommt der große Regen mit teilweise Hagel und wir werden ziemlich nass, bis wir wieder beim Auto sind. Zum Glück gibt es in der Nähe einen guten Stellplatz, der schon ordentlich besucht ist. Camp Zagreb, sehr zu empfehlen, liegt am See Rakitje. Nun gut für heute, es regnet weiter und wir kochen uns unser Abendessen. Gute Nacht...

So, 15.05.2016

Von Zagreb starten wir im Regen und fahren zunächst bis Sisak, wo Kupa und Save zusammenfließen. Eine Ortsdurchfahrt, wollen eigentlich aussteigen, aber der Regen hält uns davon ab. An der Uferpromenade sitzen die Angler aufgereiht und warten auf den ersten Fang, beinahe fahren wir über die alte und sehenswerte Brücke und im letzten Moment erkennen wir, dass die nur für maximal 2 to. ausgelegt ist, also noch kurz einen Abbieger und weiter.
Sisak
Bald erreichen wir die Grenze zu Bosnien (BiH), diesseits Hrvatska Kostajnica, jenseits das „nur“ Kostajnica. Der Fluss Una trennt die beiden Städte und wir folgen jetzt dem Flusslauf bis nach Novi Grad. Dort biegen wir in Richtung Osten ab und folgen dann der Sana. Teilweise ist der Regen so heftig gewesen, dass Straßen überspült waren, doch langsam scheint es aufzuklaren. So fahren wir durch Bosnien und passieren Städte wie Prijedor, Sanski Most und Kljuc, bevor wir am späten Nachmittag nach Jaice gelangen. Hier finden wir einen CP am Plivsko Jezero. Nachdem wir eingeparkt haben, machen wir uns auf auf die „Beinevertretentour“ und gehen am unteren See auf einer kleinen Straße Richtung Stadtzentrum. Ein wenig in der Zeit verschätzt beschließen wir, umzudrehen, da der Weg von einigen „Heizern“ befahren wird und wir nicht wissen auf welcher Seite das beste Gehen ist...

Zurück bei der Emma, gibt’s noch was zu beißen und ein Schlummer-Trunk beendet den Regentag.

Mo, 16.05.2016

Als wir am Morgen aus dem Fenster schauen, steht ein Jeep neben uns. Ein Ösi wie am Kennzeichen zu erkennen ist. Wir kommen ins Gespräch und schon bald wird politisiert...

Jetzt aber los, unser Weg führt über Travnik, Kakanj und Visoko und am frühen Nachmittag erreichen wir Sarajevo, wir passieren das Olympiastadion und finden einen Parkplatz nahe der Bibliothek (4 KM für 2 Stunden = 2Euro) Die Stadt ist sehr angenehm, „klein“, die Altstadt und überschaubar. Lassen uns ein wenig treiben, kaufen Karten.
Bibliothek Sarajevo
Für die Übernachtung wählen wir den CP Rimski Most an der Bosna, klein und neben einer Sportanlage gelegen, in der die Kleinen gerade ihr Sportprogramm absolvieren. Ein Restaurant grenzt an den CP, wir genehmigen uns das Doppelgulasch, den Doppelsalat und die Doppelcola (10 Euro). Platz okay, zwar aufgeweicht vom Regen, nur Toiletten und Duschen sind...

Neben uns ein älteres Ehepaar aus Österreich, kaum zu glauben.... sie sehen nicht nach typischen Campern aus, aber so kann man sich irren.

Di, 17.05.2016

Was wir bisher nicht gesehen hatten, war der „Tunnel des Lebens“, er verband damals im Jugoslawienkrieg das belagerte Sarajevo mit der Außenwelt. In dem Tunnelmuseum lernen wir eine junge Frau aus Österreich kennen, die zur Hochzeit des Sohnes ihrer bosnischen Putzfrau eingeladen ist.
Tunnelmuseum
Angereist ist sie mit dem Omnibus. Nach der „Zeitverschiebung“zurück in der Gegenwart, führt uns unser Weg weiter nach Osten, zunächst nach Foca an der Drina. Wir bleiben aber auf der Westseite des Flusses und fahren in Richtung Süden. Inder Nähe des Denkmals bei Tjentiste Spomenik soll es einen schönen CP geben, doch als wir ankommen, war das vielleicht mal ein schöner CP gewesen. Zwar ist die Gegend wunderschön, aber auch sehr abgelegen... Da wir weiter nach Montenegro wollen, fahren wir zurück und queren dann die Drina, denn, wir wissen ja um das Rafting Camp, bei dem wir schon mal übernachtet hatten. Nach endlosen Kurven auf schmaler Straße gelangen wir zu „unserem“ Camp. Zurzeit werden alle Vorbereitungen für die beginnende Saison getätigt, denn, so sehen wir, ist hier nicht nur eine Rafting- Station, sondern gleich mehrere untergebracht. Auf unserem speziellen Areal sind gerade die „Gärtner“ am werkeln und mit Händen und Füssen erfragen wir, ob wir denn die Nacht hier verbringen können. Hatten wir erst die beide Hunde gleich als Freunde gewonnen, sind es jetzt die Arbeiter auf dem Anwesen. Die verlassen aber bald den Platz und wir sind mit den Vierbeinern allein, widmen uns der Zubereitung des Abendessens, sitzen vor der Emma und lassen den Tag ausklingen. Leider ist diesmal die Nacht nicht sternenklar....

Mi, 18.05.2016

Es begrüßt uns ein wundervoller Morgen, noch liegt Nebel über dem Tal, doch mit der aufsteigenden Sonne löst sich dieser schnell auf. Nicht mehr weit ist Weg bis zur Grenze nach Montenegro. Die Grenzformalitäten sind schnell erledigt und schon bald gelangen wir zum Pivsko Jezero und biegen dann nach Osten ab, um durch das Durmitor zu touren. In diesem Jahr sind wir recht früh dran, die wenigsten Häuser sind schon bewohnt und nur an einigen Anwesen wird der karge Acker gepflügt.
Im Durmitor
Nachdem wir uns durch den „Schnee“ gewühlt haben erreichen wir bald Zabljak. Hier kaufen wir einiges ein und machen Station am besten Fast-Food Imbiss im Ort. Alles hausgemacht, so gibt es gefüllten Hackburger+ Omelette mit Käse im Brötchen.(Super lecker!!!)

Da es noch „früh“ ist entscheiden wir uns, nach Gusinje weiter zu fahren(hatten wir sowieso vor).

Dort treffen wir gegen 17.30 Uhr ein. Als wir an den Ali Pasha Quellen ankommen, wirkt alles so vertraut, als wären wir erst gestern von dort aufgebrochen.

Als wir den Gastraum betreten, tritt uns die Wirtin(Hale) entgegen. Einen Moment sieht sie uns an und dann: Ihr wart doch schon mal hier... und schon ist alles wie damals.

Es wird ein langer Abend, denn die Geschehnisse aus der Zwischenzeit nehmen uns in Anspruch. Über Familie, Politik, speziell die serbische, Mobbing ,Korruption und Spionage...

Do, 19.05.2016

Kurz nach dem Frühstück gegen neun Uhr starten wir zusammen mit Hale in den Ort(Gusinje). Heute ist Markttag. Sie macht ein paar Besorgungen und wir schauen uns im Getümmel um. Da Hale um elf Uhr wieder zurück in ihrem Restaurant sein muss, beschließen wir hier zu bleiben und später zu Fuß zurück zu gehen. Ein Rundgang über den Markt, wo es neben F...und Feuerstein, auch alles das gibt was wahrscheinlich niemand benötigt.
Markt in Gusinje
An der Schule ist heute noch Schulentlassung und zur Feier des Tages werden durch die Schüler Tänze aufgeführt zur Musik aus der Konserve. Die kleineren haben kleine Geschenke mit dem Montenegro-“Spirit“ gebastelt und bieten diese nun zum Verkauf an.

Wir spazieren noch ein wenig in Richtung Ortseingang und wollen noch einen Espresso nehmen. Dort kehren am Hotel Rosi ein und lernen dabei Greni kennen. Er ist Cousin ,von Hale, Hotel und Ladenbesitzer und dazu gehört ihm auch noch ein Hotel für Wanderer in Vusanje, einem Ort in Richtung Prokletje.

Gegen 16.00 Uhr sind wir zurück bei Hale. Essen, Trinken und Reden.... Ein schöner Tag nähert sich dem Ende.

Fr, 20.05.2016

Abschied....

Eigentlich wollten wir über die gleich um die Ecke liegende Grenze nach Albanien gen Süden fahren, aber Hale hatte uns abgeraten, da die Strecke zwar von Süden schon gut ausgebaut sei, doch ist der nördliche Bereich noch Baustelle, naja, aber Chrissi sagt auch nein, und dann „Nein“.

Im Moraca Tal
Also von Gusinje wieder gen Norden bis nach Andrijevica und biegen nach Westen ab, überqueren den Tresnjevik- Pass und fahren bis Matesevo, wo wir uns nach Norden wenden um nach Kolasin zu gelangen. Ab da geht es dann im Tal der Moraca auf überfluteten Straßen bis nach Podgorica, der Landeshauptstadt.

Durch die Stadt und dann weiter nach Süden ans Meer. Wir überfahren den Damm am Skutarisee und biegen bald Richtung Nordwest ab, um zum Camping Maslina zu gelangen. Nachdem wir in der Einfahrt stehen, um uns anzumelden und einen Platz auszusuchen, kommen wir zur Emma zurück. Doch als ich starten will, NIX, kein Ton, kein Mucks, naaaa, was ist jetzt los?. Also aussteigen, Haube auf, kann eigentlich nur an der Batterie liegen. Mal dran gewackelt und schon springt sie wieder an, die Emma...

Stürmisch ist es und nachdem wir unseren Platz bezogen haben, gehen wir noch auf einen kleinen Ausflug ans Meer, dort stehen auf einem vorgelagerten Parkplatz einige Surfermobile. Bisschen Trostlos eben, das Wetter wie gesagt stürmisch, regenerisch und trübe.

Erst später kommt noch einmal die Sonne heraus und lässt uns für morgen hoffen.

Sa, 21.05.2016

Heute Morgen, Sonne satt und wir beschließen nach dem Frühstück nach Bar, bzw. Stari Bar zu fahren. Doch zunächst Bar. Nicht besonders attraktiv, aber es gibt hier neben der eindrucksvollen Hram Svetog Jovana Vladimira(Kirche) auch noch das Robna Kuca Isbor (Einkaufszentrum), einem Bau, der an ein Raumschiff erinnert.

Danach Stari Bar, eine ehemalige Römische Gründung und bis 1979 das „Bar“, doch dann kam das Erdbeben und die Stadt wurde aufgegeben und als Bar neu gebaut...Wir wandern in der Mittagshitze durch die Festungsanlage und sind beeindruckt.

Stari Bar
Weiter geht es über die Grenze nach Albanien und nicht lang bis wir Skodra erreichen. Wir parken unsere Emma an der Zufahrtsstraße zur Rosafa, der Festung über der Stadt(2. Festung). Die Kassiererin spricht deutsch und lebt eigentlich die meiste Zeit in Deutschland und macht gerade „Ferienvertretung“. Also rauf auf die Festung und die Aussicht genießen, danach ein Gang durch die Stadt. Wir sind erstaunt, denn beim letzten Besuch hatten wir nur die Kehrseite der Stadt wahrgenommen, jetzt kommt sie quirlig rüber. Wir schlendern durch die F-Zone, kommen an der Moschee und dem Theater vorbei, ja sogar Fahrradwege gibt es hier und, sie werden auch benutzt. Wir besuchen die Marubi- Ausstellung, bedeutende albanische Fotografen. Weiter zum Kämpfer-Denkmal am Rondell-Platz, Bürgerhäuser und die Kathedrale.
Blick von der Rozafa
Nachdem wir uns ausreichend ergangen haben, brechen wir auf, ein Platz für die Nacht soll her. So fahren wir in Richtung Norden und schon bald weist uns ein Schild auf das Lake Shkodra Resort hin. Wunderschön am See gelegen, ein super Platz mit allem Komfort, zum Glück nicht so viel los.
"Hawaii"
Nach einem kleinen Spaziergang am See, kehren wir in das Restaurant am Strand ein. Nebenan feiern Englisch sprechende Kinder einen Geburtstag!

So, 22.05.2016

Schon früh heizt uns die Sonne ein und wir starten nach Montenegro. Die Grenzangelegenheiten sind schnell erledigt und so rollen wir gen Podgorica, um uns dort ein wenig umzuschauen. Ein bisschen Stadtlauferei, bevor wir uns von dannen machen, genießen den kühlenden Fahrtwind. Auf in die Berge, aber, leider, nehmen wir irgendwo am Lovcen den falschen Abzweig und so kurven wir ca. 60km durch die „Steinwüste“ nach Norden auf enger Straße. Wenden ist kaum möglich und dann sind wir auch am Punkt of no Return.
"Einöde"
Zum Glück kommen uns auf der ganzen Strecke nur einige wenige Autos entgegen. Eigentlich sollte es nur ein kurzer Abstecher in die Berge werden und so cruisen wir jetzt wieder an die Küste zurück. Mittlerweile schon in Kroatien, steuern wir den uns bekannten CP Prapatno in den Nähe von Ston an, den wir gegen 18.00 Uhr erreichen. Wir richten uns ein, spazieren noch ans Wasser, doch mehr als Fußbad ist nicht drin. Da der kleine Hunger sich meldet, suchen wir das zum CP gehörige Restaurant auf und verwöhnen uns mit Muschelrisotto und einem Mixed Grillteller.

Mo, 23.05.2016

Hier bleiben wir für eine weitere Nacht und nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir zu einer kleinen Wanderung auf. Zunächst geht es zum Fähranleger in dem Glauben, dass ein Weg am Ufer weiterführt, doch weit gefehlt. Am Anleger ist Schluss, so genehmigen wir uns einen kleinen kühlen Drink und versuchen es in der anderen Richtung. Aber auch das ist nicht von Erfolg gekrönt, also zurück zum CP und dann auf die Fahrräder und über den Berg nach Ston. Am Ortseingang liegt eine Meerwassersaline und wir haben Blick auf die am Hang liegende Festungsmauer, an der restauriert wird. Der Ort an sich wie Dubrovnik in klein, enge Gassen. So kreuzen wir ein wenig durch den kleinen Ort, bevor wir uns in einem Straßenrestaurant niederlassen und den frischen Fisch genießen können. Eine kleine Weinprobe mit eingeschlossen, so dass wir am nächsten Morgen noch in einen kleinen Nachbarort fahren, um dort noch ein Kartönchen Wein einzuladen.
Zurück geht es dann nicht an der Straße entlang sondern über den immerhin ausgeschilderten Radweg, uff, bei der Wärme!!!. Es folgt Entspannung am Wasser aber da sich Wind auf.macht, kehren wir zur Emma zurück. Nun heißt es, Fahrräder verstauen und Markise einfahren. Nach dem Essen am Abend schließt sich eine kleine Klippenwanderung an, bevor wir in unsere Federn sinken. Gute Nacht.

Di,24.05.2016

Jjetzt immer an der Küste lang und den ersten Stopp legen wir in Omis ein. Einem schmucken Städtchen, durch das wir schon einmal gekommen waren. Wir nutzen nun die Gelegenheit zu einer kleinen Stadtbesichtigung und gehen bis zur Festungsanlage hinauf. Es folgen einige Gaumenfreuden direkt am kleinen Hafen bevor wir die Fahrt fortsetzen.

Das nächste Ziel, Split.. Die Stadt ist nun mal ein bisschen größer als Omis. Auf dem Weg zum Stellplatz verfransen wir uns zunächst wegen einer Großbaustelle, nur einmal falsch abgebogen und noch mal um den Pudding. Wir finden dann einen Parkplatz zwischen Fähranleger und Bahnstation und machen uns auf, die Stadt zu erkunden. Also hinein in das Vergnügen. Gut besucht ist die Altstadt, und nachdem wir einige der Würdigkeiten gesehen haben und Chrissi sich noch etwas für den Hals beschafft hat(Schal/Tuch, nicht aus China) besteigen wir unsere Emma und verlassen die Stadt, um ein Plätzchen für die Nacht zu finden.
Diokletian
Trogir bietet sich an, westlich des Flughafen von Split gelegen. Auch hier ein schönes kleines historisches Zentrum und der CP Rozac liegt zwar etwas entfernt vom eigentlichen Kern, aber die Lage, einfach toll. Wir stehen mit unserer Emma unter Pinien im Schatten in der ersten Reihe und blicken auf die Bucht. Neben uns ein junges Pärchen aus Berlin mit kleiner Tochter in einem Mietmobil. Wir kommen ins Reden...

Mi,25.05.2016

Der Abend war richtig angenehm mit den beiden, so dass wir beim Frühstück beschließen, noch einen weiteren Tag hier zu bleiben. Doch jetzt wollen wir noch ein wenig mehr von Trogir sehen. Unsere Nachbarn empfehlen uns den „kurzen“ Weg über den Hügel zu nehmen. Später dann beim“Abstieg“ genießen wir den Blick über Stadt und Küste. Als wir den Ort erreichen, sehen wir uns bald im Getümmel untergehen. Schlendernd kommen wir zur Festung Camerlengo und laufen die Straßen ab, erreichen den Markt, Alles wird feil geboten, zum größten Teil allerdings Tand und Trödel. Später dann auf dem Rückweg, nicht wieder über den Hügel, kehren wir an einem Restaurant an der Marina ein und genehmigen uns Fischsuppe. Der Weg an der Straße ist nicht wirklich gut, denn Fußwege gibt es nur selten, und das eine um´s andere Mal müssen wir uns sputen, um nicht unter die Räder zu kommen.
Trogir
Später dann wird mit der jungen Familie gegrillt und der Abend klingt gemütlich aus...

Do, 26.05.2016

Frühstück, Goodbye auf ein Wiedersehen... weiter auf der Reise. Es sollen die Krker Wasserfälle sein. Dazu muss es wieder ins Landesinnere gehen. Am ersten Halt stehen haufenweise Busse, die scharenweise ihre Reisegruppen ausspeien und so fahren wir weiter nach Norden zur Roski Slap in der Hoffnung, dass es da ruhiger zugehen möge. Wir haben Glück und finden den Zugang müssen über eine schmale Zufahrtsbrücke zum Parkplatz. Glück gehabt, gerade verlässt ein größeres Fahrzeug seinen Platz und wir stellen unsere Emma in der Nähe des Wassers ab. Also zu Fuß erst mal in Richtung des allgemeinen „Stromes“. Dort steht die Mühlen-Anlage aus alter Zeit zur Besichtigung, angenehm kühl ist es im Innern und es gibt sogar einen „Echtlauf“. Später dann nehmen wir auch noch die Flussaufwärtsseite in Augenschein. Ein schöner schattiger Weg führt uns bis zum Anleger, allerdings mit dem Boot wollen wir nicht fahren und so genießen wir die Natur und machen uns später auf den Rückweg zur Emma.
Roski Slap
In der Zeit ein wenig verkalkuliert, fahren wir über die Hochebene, landschaftlich sehr schön, bis kurz vor Donji Karin, am Novigradsko More entlang und überqueren später die Maslenicki Most. Von da ab sind wir wieder auf der Küstenstraße und kommen durch das Nationalparkgebiet von Paktenica. CP, leider Fehlanzeige und so fahren wir, und fahren und fahren. Einen Platz sehen wir zwischendurch, doch der entspricht weiß Gott nicht unsrem Empfinden. So geht es weiter bis kurz vor Senji. Gegen halb acht laufen wir auf dem Platz ein und bekommen ein Plätzchen direkt am Wasser mit toller Aussicht auf die „Schafsinsel“.
CP dierekt an der Adria
Wir wundern uns ein wenig über einen Traktor(John Deere) und halten es zunächst für das Rangier-Modell, bis wir dann sehen, dass es ein Deutscher, der mit Trecker und Wohnwagen auf Erinnerungsfahrt ist. Wir kommen mit ihm ins Gespräch und er erzählt von seiner Tour. Später lernen wir noch ein junges Paar aus Ulm kennen, die sich vor ein paar Tagen einen Wohnwagen zugelegt hatten und nun auf Kroatienreise sind.

Fr, 27.05.2016

Heute soll uns der Weg noch bis Österreich führen, ein letzter Blick auf die Adria und schon bald sind wir auf dem „Highway“ und machen einen ersten Stopp in Sevnica/Slowenien an der Save. Ein Rundgang durch den Ort, es gibt eine schöne „Grad“, doch ist es uns für den Aufstieg zu heiß und wir „cruisen“ weiter in Richtung Grenze. Am Nachmittag erreichen wir Leibnitz und nachdem wir uns eingerichtet haben, machen wir uns ins Städtchen auf und krönen das Ganze mit einem Abendessen in der „Alten Post“. Bei Backhendl und hausgemachten Bandnudeln lassen wir den Abend ausklingen und schlafen satt und zufrieden ein.

Sa, 28.05.2016


Bevor es weiter in die Heimat geht legen wir noch einen Zwischenstopp beim Weingut „Schneeberger“ in Heinschuh ein und kaufen von dem Wein, den wir am Vorabend getrunken hatten.


Wels

Ein weiterer Halt in Wels, dass wir bei einem Spaziergang erkunden, „leider“ sind viele Geschäfte schon geschlossen, doch ein Dönerladen muss herhalten...

Gegen neunzehn Uhr erreichen wir einen kleinen Ort bei Landshut, um Freunde zu besuchen. Ein schöner Ausklang für einen Urlaub...



Eifel, Saar und Frankreich Sep. 2015

Urlaub 2012 - 2015Posted by Christiane Sun, March 12, 2017 17:01:03
Türkei 2015

Belgien Frankreich 2014

Türkei/Georgien 2014

Frankreich 2013

Elsass 2013

PL-UA-MD 2013

Frankreich 2012

Georgien 2012

=======================================================
=======================================================


Eifel, Saar – Frankreich

Galerie
Route hin
Route retour

Freitag, 18.09.15

Wir starten um 15.30 Uhr, tanken noch in Rhüden am Autohof und gönnen uns noch einen Kaffee von Mac Don. Nun auf die Bahn und nach Möglichkeit die Emma nur noch laufen lassen. Leider gibt es diverse Staus und so schaffen wir die anvisierte Strecke nicht, landen stattdessen in Alsfeld, einem schmucken Städtchen gleich neben der Autobahn.

Den Stellplatz finden wir nicht gleich auf Anhieb aber nach kurzer Weile sehen wir ihn auf der anderen Seite der Schwalm liegen und, obwohl schon gut gefüllt, kriegen wir noch ein kleines Plätzchen sogar mit Strom.
Alsfeld
Nachdem wir „eingerichtet“ sind, geht es in den Ort, nur 500 m entfernt der Kern. Uns erwartet ein schmuckes Städtchen, mal offenes Fachwerk, mal mit Holzschindeln beschlagen. An der Walpurgis Kirche angelangt sehen wir den schönen Innenraum, außen lauschen wir dem Glockenspiel.

Hunger überfällt uns und wir steuern den Thai an, lecker und günstig.

Später dann noch eine Moschee im Ort und ein Schild am Weg weist daraufhin, dass die Stadt als Modellstadt für den Denkmalschutz gilt.

Samstag, 19.09.15

Leider kommt der Bäckerwagen nicht wie versprochen und Chris kauft beim Bäcker Rahn wunderbar knusprige Brötchen...

Nach opulentem Frühstück und einigen Kilometern auf der Bahn, erreichen wir gegen Mittag dann, die Stadt Mayen, das Tor zur Eifel. Der Stellplatz liegt gleich am Ortseingang. So stellen wir die Emma ab und schon beginnt die Erkundung des Ortes.
St. Veit- Kirche Mayen
Wir betreten durch eines der vielen Stadttore die Altstadt und überqueren hierbei das kleine Flüsschen Nette. Am Markt herrscht noch buntes Treiben und ein Saxophonist erfreut die Passanten mit seinem Spiel. Zur Genoveva-Burg aufsteigend sehen wir ein Schild, dem zu entnehmen ist, dass Mario Adorf ein Sohn der Stadt ist. Auch die St. Clemens-Kirche mit ihrem gedrehten Turm lassen wir uns nicht entgehen.
Gerade mal drei Stunden waren wir im Ort unterwegs und so verzichten wir auf die Übernachtung hier und es geht auf Serpentinen, Steigungen und Gefällestrecken durch die Eifel an Trier vorbei bis nach Saarburg zum CP am Leukbachtal. Noch ein kleiner Abendspaziergang, Brötchenbestellen und dann ab in die „Falle“.

Sonntag, 20.09.15

Nach einem leckeren Frühstück machen wir uns auf, die Stadt zu erforschen: Rathaus, „klein Venedig“, „Schleif“, Kunohofturm, Kautenturm, Pfarrkirche St. Laurentius, Pferde/Buttermarkt, Wasserfall, Amüseum, Schlossberg und Kirche, Landratsamt, Burgruine, alter Markt, Kulturgießerei, Saarufer und, und, und..
Saarburg
Beim Vinicole von Markus gibt es zur Probe einen Saar-Riesling und auch Elbling.

Da die Emma schon am Parkplatz auf uns wartet setzen wir die Fahrt nach Orscholz zur Saarschleife fort. Hier ist gerade Erntedank und der Ort wird von einem nicht enden wollenden Zug von Wagen und Menschen durchzogen. Nach einiger Suche finden wir einen Parkplatz und schon bald auch den Zugang zur Saarschleife. Hinab bis zum Grund der Saar steigen wir allerdings nicht, sondern genießen die Aussicht von oben eine Weile.

Als wir zum Wagen zurückkehren, hat sich der Umzug aufgelöst, nur hier und da wird erzählt und im Kleinen weiter gefeiert.

Merzig soll es als nächstes sein mit einem CP in der Nähe des kleinen Tierparks.Schon ein bisschen in die Jahre gekommen, das Waschhaus so lala!. Noch ´n Spaziergang durch die kleine FZ und anschließend landen wir beim „Halfen“ bei Pizza und Zwiebelkuchen.

Montag, 21.09.15

Die Fahrräder runter und jetzt geht es an der Saar entlang nach Süden. Noch ist es kühl und wir freuen uns auf sonnige Abschnitte am Fluss. Nach 20 km erst mal geschafft, Saarlouis ist erreicht, vorbei an der alten Festungsanlage vom alten Vauban gelangen wir zum Markt mit neuer Kirche, altem Vorbau( St. Ludwig) und dem ehemaligen Exerzierplatz und Rathaus. Dann ins Kartoffelrestaurant....

Auf dem Radweg zurück legen wir noch einen Stopp im Kaufland Merzig ein und fahren zur Emma von wo aus es dann später noch mal zu Fuß ins Städtchen geht.

Dienstag; 22.09.15

Nach Frankreich hinein und auf direktem Weg nach Dijon, hier liegt der CP leider etwas außerhalb. Doch schon nach 20 Minuten haben wir auch hier das Stadtzentrum erreicht: Notre Dame und die Markthallen, das Palais de Duc...
Herzogspalast (Internet)
Gouter Formule, Crepe et cafe. Bald ist´s genug der Lauferei, wir bestaunen noch die zahlreichen Fachwerkhäuser, den Place de la republique und und den Place de la liberte. Dann geht es zurück zur Emma und noch ein Abendessen vorbereitet: heut! soupe du chef.

Mittwoch, 23.09.15

Heute mal wieder mehr Rad fahren als laufen und, so haben wir aus der Karte entnommen, dass man am Canal de Bourgogne gut einige Kilometer abspulen kann. Wir starten von Gissey-sur-Ouche und fahren teilweise zwischen Kanal und dem Flüsschen Ouche. Zwar ist es kühl, aber trocken und einige Male schaut auch die Sonne heraus. So geht es weiter bis nach Le Pont dÓuche und wir sind voller Vorfreude auf ein saftiges Steak. Aber, zu früh gefreut, denn nach 14.00 Uhr geht hier nichts mehr. Also zügig mit den Rädern zum Auto zurück, denn es wartet lecker Schinkenbaguette und Getränke auf uns.
Am Canal de Bourgogne
Für die Nacht suchen wir einen CP in Auxonne, einer ehemaligen Regiments-Stadt. Und? Richtig, da wo ein Regiment, gibt´s auch meistens eine Festung. Also schlendern wir durch den Ort, beobachten Jugendliche beim Skaten auf dem Markt und gehen später zurück zum CP, um dort noch im Restaurant einzukehren. Noch ein letzter Blick auf die Saone und: Schlaf gut.

Donnerstag, 24.09.15

Unser Weg führt uns weiter in Richtung Lyon/ Vienne, doch bis dahin sind es noch einige Kilometer und auf der Route findet sich ein kleines Städtchen, das sehr ansehnlich sein soll. Also auf nach Perouges, ein kleiner mittelalterlicher Ort, liebevoll zurecht gemacht. Im alten Ortskern sollen hier noch ca. 80 Personen fest leben. Natürlich auch hier Kunst und Kultur, aber sehr angenehm...

Perouges
Nach der Erkundung des Ortes fahren wir weiter zu unserem heutigen Nachtlager in Sault -Brenaz, direkt an der Rhone/Rotten(walliserdeutsch) gelegen. Der CP liegt auf einer Flussinsel und ist eigentlich mehr ein Kanu-Camp und entsprechend gibt es hier auch ein Übungsstrecke. Diese wurde künstlich angelegt und wird mal mit mehr oder weniger Wasser aus der Rhone gespeist. Also für alle Schwierigkeitsstufen einstellbar.

Sault Brenaz
Nachdem wir uns „platziert“ haben erfolgt noch ein Gang über die Ile de la Serre und dann über die Brücke ins Städtchen.

Freitag, 25.09.15

Die nächste Etappe führt uns nach Vienne, ebenfalls an der Rhone gelegen. Wir waren schon mal da vor einiger Zeit und hatten uns damals vorgenommen, die Stadt noch einmal intensiver zu ergehen. Die Emma stellen wir auf der Westseite der Rhone ab, denn im Zentrum von Vienne herrscht Verkehrschaos. Wir kommen an der Schule vorbei wo in der Pause reges Treiben herrscht überqueren die Rhone-Brücke und sind im Ostteil. Allerhand gibt’s hier noch aus römischer Zeit, wie Tempel und Theater(das Museum hatten wir vorher schon mal, sehr imposant!).
Vienne
Aber auch neuere Bauwerke sind stattlich so z.B. die gotische Kathedrale St. Maurice. Nach so viel Kultur jetzt noch ein wenig Ruhe und Entspannung und wir steuern unsere Emma zum 15 km weiter südlich gelegen CP in St. Clair du Rhone. Nachdem sich nun unsere Beine ausgelaufen hatten, beschließen wir noch eine Runde auf dem Fahrrad zu drehen. So fahren wir zunächst in den Ort, überqueren die Rhone und biegen dann nach Süden ab bis wir bei Luzin wieder zurückwechseln. Reicht für heute, jetzt noch ein selbst bereitetes Abendessen, ein bisschen vor der Emma sitzen und dann...Sleep well

Samstag, 26.09.15

Heute Morgen wollen wir noch ein wenig die Räder bemühen und
fahren mit der Emma auf die Westseite der Rhone, stoppen am Sperrwerk und schwingen uns auf unsere Drahtesel. Die Strecke beginnt sehr gut, asphaltierter Radweg, doch nach einer Weile wird deutlich, dass hier wohl am Bitumen gespart wurde. Durch die Wurzeln wurde alles hoch gedrückt und es entstand eine Buckelpiste. Zum Glück jedoch auch nur stellenweise. In Sablons wechseln wir die Rhoneseite, fahren etwas vom Ufer entfernt und bemerken schnell, dass wir bei einigen „dauer-campenden Damen“ mit ihren Mobilen gelandet sind. Wenig später wechseln wir über und fahren auf dem Damm der Rhoneinsel nach Norden., allerdings nicht, ohne in Serriers eine Kaffeepause eingelegt zu haben.

Die Räder wieder auf der Emma, führt uns unsere Reise in den kleinen Ort Malleval. Wir stellen den Wagen ab und erkunden zu Fuß den Ort. Die alten Häuser schmiegen sich an die Felsen und lassen kaum Platz für kleine Gärten. Schön...

Weiter...

Da wir in nördlicher Richtung fahren, gelangen wir nach einer schönen Pause an einem noch schöneren Stausee in die Ortschaft Nantua, die wiederum am gleichnamigen See liegt. So ziemlich am Ende des Ortes liegt der Stellplatz. Von hier hat man eine wundervolle Aussicht auf den See und den Ort.
Lac de Nantua
Am gegenüberliegenden Ufer, das hatten wir schon bei der Ankunft gesehen, findet ein Schützenfest statt. Als wir später zum Besuch des Festes aufbrechen stellen wir doch Unterschiede zu unseren Schützenfesten fest. Anders als bei uns, sehen wir nicht viele „Fressbuden“. Lange noch klingt die „Musik“ vom Ufer und irgendwann sind wir dann doch eingeschlafen.


Sonntag, 27.09.15

Weiter geht es gen Norden und wir legen einen ersten Stopp in Lons-le-Saunier ein und nach einem Rundgang durch die Stadt sitzen wir bereits wieder in der Emma und nehmen Kurs auf Besancon. Wunderschön ist die Innenstadt, doch erst ein mal nehmen wir die Zitadelle in Angriff. Wie wir am Eingang hören bleibt uns nur noch einen Stunde für die Erkundung und so geht es schon, mit Audioguide ausgestattet ins Innere. Viel erfährt man über die Entstehung und das Leben. Die Aussicht vom „Monument de la Liberation“ ist hervorragend.
Blick auf Besancon

Da wir im Ort nicht über Nacht bleiben wollen , machen wir uns auf Platzsuche. Leider gestaltet sich das nicht wie erhofft und so fahren wir am Doubs entlang und es fängt schon an dunkel zu werden, als wir in Clerval auf dem CP ankommen. Der „Wächter“ ist noch anwesend, er weist uns schnell ein Plätzchen zu und schon wird das Abendessen zubereitet. Aber, wir sind nicht die letzten, als nach einer guten halben Stunde noch ein weiterer Camper auf den Platz rollt.

Montag, 28.09.15

Heute kommen wir irgendwie nicht so schnell vom Platz, hier noch ein Plausch und da... aber dann geht es noch einWeilchen weiter am Doubs entlang bis wir nach Norden abbiegen und schließlich in Belfort einfahren. Auch hier thront die Zitadelle über der Stadt. Die Sonne strahlt vom Himmel aber der Wind weht frisch.. Der Löwe, der am Eingang zur Zitadelle wacht, ist Vogesen-Sandstein und wurde von Herrn Bartholdy entworfen, dem, der auch schon die N.Y. Freiheitsstatue geplant hatte.


Um die Zeit bis zum Öffnen der Geschäfte zu überbrücken, gibt es heute ein opulentes Mal im Restaurant. Danach ein wenig Einkauf und schon bald sind wir wieder auf Tour, denn wir wollen noch einen Abstecher ins angrenzende Elsass unternehmen.

Hier hatten wir uns die Gegend um Ville auserkoren. Leider kommt es dann doch anders, da wir vor verschlossenen Türen des CP stehen. Also suchen wir einen Platz in der Nähe und landen im Wald von Barr. Der CP liegt mitten im Wald, zwar sehr schön ruhig aber uns dann doch ein wenig zu weit weg vom Schuss. So bleiben wir nur eine Nacht und am nächsten Morgen gibt es mal wieder einen Teil dunkelster deutscher Geschichte. Wir fahren ins KZ Natzweiler.

Dienstag, 29.09.15

Was berichtet man über einen Besuch eines ehemaligen KZ....

Immer wieder darüber erstaunt, in welche so landschaftlich schöne Gegenden sie ihre Lager bauten und aufs neue unvorstellbar welche Grauen in dieser Umgebung geschahen.

Nach einem Spaziergang durch den Ort Schirmeck gönnen wir uns ein Mittagsmahl im „Dorfkrug“.

Wenig später schon wieder auf der Straße gen Norden. Wir machen noch einen kleinen Schlenker ins Saarland. Also Elsass, dann ein Wenig Lothringen und ab über die Grenze nach Deutschland. Aus dem Stellplatzführer hatten wir einen CP am Saarufer ausgemacht, der zugleich Kanu-Station ist. Er liegt in dem nahe bei Saarbrücken gelegenen Burbach. Ein schönes Plätzchen, vor allen Dingen beheizte und saubere Sanitärräume. Muss auch sein, denn die Wirtin ist auch sehr „Gerade“. Noch ein kleiner Spaziergang in den Ort, der sich im 70/80 iger Jahre Charme darstellt, aber, wir wollen hier ja auch nicht wohnen...

Mittwoch, 30.09.15

Früh aus den Federn, denn wir haben noch eine Weile zu radeln, bevor wir in der Völklinger Hütte eintreffen. Sie wurde 1986 still gelegt und ist seit 1994 zum Weltkulturerbe ernannt, eines der ersten Industrie-Denkmale, welche in die Unesco-Welterbestätten aufgenommen wurde. Fast fünf Stunden verbringen wir in diesem Freilichtmuseum(noch nie dagewesen, wir solange im Museum!!)
Hütte
Insgesamt sind 6 km zurückzulegen, es könnten aber auch mehr werden...Zusätzlich können noch Sonderausstellung bestaunt werden, aber die streifen wir nur am Rande.

Sehr eindrucksvoll wird die Geschichte der Hütte dargestellt und man mag nicht daran zurück denken wie die Umwelt zu jener Zeit auch in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Als wir am säten Nachmittag CP ankommen, starten schon die ersten Rudergruppen der Drachenboote und wir sehen ihnen eine ganze Weile zu. Später dann noch ein Abschlussbierchen im Vereinsheim...

Donnerstag, 01.10.15

Heute ist noch einiges an Strecke bis in die Heimat zu schaffen, aber wir starten mal gleich mit einem „Vergesser“. Als ich an der Tanke aus dem Auto steige, bemerke ich einen fehlenden Schuh. Nur gut, dass wir gleich getankt haben und so ist es nur ein Kilometer bis zum CP retour.

Schon bald ist der erste Stau auf der Bahn und bei Bad Homburg, also beschließen wir, bei Alsfeld die Autobahn zu verlassen und fahren so teilweise entlang der dt. Märchenstraße, treffen auf einen Bahnradweg im Rotkäppchenland, ein tolle Gegend.

Kurz nach 17.00 Uhr erreichen wir Melsungen. Dort steuern wir den Stellplatz an und suchen uns ein Plätzchen am Rande. Es sind noch ein Menge Leute am Park und wir widmen uns einem Spaziergang in den Fachwerkort und sind angenehm überrascht. Einige historische Momente, wie den Bartenwetzer bestaunen wir an „seiner“ Brücke.
Bartenwetzer am Rathaus Melsungen
Es wird eine ruhige Nacht, liegt doch schräg gegenüber die Polizeistation.

Freitag, 02.10.15

Der Morgen ist recht kühl und nach kurzem Frühstück sind wir dann auch schon wieder auf dem Highway, es steht Hamburg auf dem Plan. Aber das ist eine andere Geschichte...


Mal wieder nicht alles gesehen, noch so viel vor...



TR 2015

Urlaub 2012 - 2015Posted by Christiane Fri, March 10, 2017 11:07:08
Noch einmal ist die Türkei unser Ziel (unvorstellbar, wie die Welt 1 Jahr später hier aussieht…. und nicht nur hier)..



Freitag, 29.05.2015

Gegen 15.30 Uhr starten wir gemütlich in Richtung Süden – diesmal haben wir nur eine Klappe vergessen zu schließen.

Bei Nossen haben wir einen Stellplatz aus dem WOMO-Forum anvisiert, suchen aber vorher noch einen Bäcker und landen dann schließlich in Freiberg. Ob es den Platz überhaupt gibt?

Zuvor geht es aber in den Penny, denn unser Kühlschrank muss noch ein wenig gefüllt werden. Als wir dann beim CP am Waldbad einlaufen, haben wir die freie Platzwahl...

Samstag, 30.05.2015

(Chrissi hat Geburtstag, es gibt Kerze, Blumen, Geschenke, viel Liebe und lecker Frühstück!)

Das Waschhaus am CP ist ein Container, aber Tippitoppi, vor allen Dingen gut geheizt. Duschen macht so schon Spaß, denn die Temperatur in der Nacht war nicht gerade hoch. Danach die Emma aufklaren und anschließend führen wir noch ein Gespräch mit der Nachbarin, die den Sommer hier mit ihrem kleinen Hund verbringt.

Da der Penny nicht alles bot, versorgen wir uns im Kaufland Freiberg mit dem noch fehlenden Proviant und rollen auf kleinen Straßen zur tschechischen Grenze, Vignetten- Kauf und weiter geht es in Tschechien bis nach Terezin (Theresienstadt) an der Eger.

Hier findet gerade ein Historienspektakel statt und ab und zu hört man Böllerschüsse vom Festplatz. Wir gehen durch den Ort und sehen die historischen Gebäude, die alle geöffnet sind. Es ist ziemlich weitläufig und da wir heute Abend noch bis kurz vor Brno zum CP Hana (Veverská Bítýška) wollen, lassen wir das Konzentrationslager heute aus.

Da wir auf dem CP Hana schon mal übernachtet hatten und uns somit ein wenig auskennen, nehmen wir nach dem Anstöpseln Kurs auf das kleine Zentrum, gehen am Flüsschen Svratka entlang und essen im selben „Restauracija“, wie im letzten Jahr.

Sonntag, 31.05.2015

Wir sind früh wach, ein herzhaftes Frühstück und dann geht es auch schon zurück zur Autobahn. Nächster Halt soll Budapest sein, denn wir wollen uns mal einen Eindruck von der ungarischen Metropole verschaffen. Aus dem Womo-Führer haben wir, dass es mitten in der Stadt einen CP gibt, den Camping Haller, an der gleichnamigen Straße.
Als wir gegen 15.00 Uhr eintreffen, ist der Platz schon ziemlich voll, alle stehen recht dicht gedrängt und Platz für Tisch und Stühle vor dem Wagen ist nur wenigen vorbehalten, wir gehören leider nicht zu denen. Noch elektrifiziert und dann gibt es den ersten Gang in die Stadt, runter an der Hauptstraße laufen wir bis zum Donauufer. Heiß ist es geworden und nachdem wir uns das Nationaltheater und den Palast der Künste von außen angesehen haben, gibt es zunächst mal eine kleine Stärkung mit Cappuccino und etwas „Süßem“.

Weiter geht es über die Szabadsag Brücke zum Gellert-Schloß unterhalb des Gellert-Berges, zurück dann über die Erzsebet Brücke. Anschließend steigen wir in den „Keller“, fahren mit der Metro zurück und kaufen in der Nähe des CP noch ein. Zum Glück haben sich da auch die Außentemperaturen normalisiert. Also Abendessen zubereiten und bald danach gehen auch die Lichter aus, denn morgen will auch was erkundet werden.

Montag, 01.06.2015

Frisches Brot gibt es schräg gegenüber des CP-Eingangs und da wir heute nicht ganz so früh raus sind, herrscht schon geschäftiges Treiben auf dem Platz. Erneut in die Stadt. So nehmen wir die S-Bahn bis zur Kettenbrücke (Szecheny Lanchid)
und laufen weiter bis zum Funikular, dem Budavari Siklo, der zur Burg hinauf führt. Zeitlich super abgepasst, dass bei unserer Ankunft oben gerade die Wachablösung beginnt. Es sieht schon beinahe nach Ballett aus und auch der Trommler kennt sich aus. Die Aussicht auf die Donaustadt von hier oben ist fantastisch, Fischer-Bastei, Felsenkrankenhaus und St. Matthias Kirche. Aber der Trubel auf dem Berge ist groß, weshalb wir auch bald das Weite suchen und mit dem Bus geht es wieder nach unten.
Dann, Verwirrung, wir müssen uns zurecht finden. Doch nach Kaffee und Crepes fällt das Denken leichter und schon bald haben wir wieder einen Plan!?!?

Die S-Bahn bringt uns zum „Oktogon“, wir kommen an der Oper und der historischen Metrostation vorbei und landen am Heldenplatz. Nun ist erst mal genug und für eine längere Pause kehren wir zum CP zurück.

Um 18 Uhr starten wir nochmals mit der Tram 2, am Donauufer umsteigen, weiter Richtung Mitte. An der Markthalle aussteigen, doch die ist schon geschlossen. Trotzdem schön anzusehen. Beim anschließenden Gang durch die FGZ kommen wir an einer Kirche vorbei, in der ein amerikanischer Gospel-Chor gerade für den späteren Auftritt probt...
Schon bald finden wir im Cafe „Central“ eine nette Kneipe für das Abendessen und stärken uns für die Fahrt zum Parlamentsgebäude. Langsam geht die Straßenbeleuchtung an und auch das PG erstrahlt unter vielen Scheinwerfern.
Auf der Donau brechen die Hotelschiffe zur Weiterfahrt auf, wir machen uns langsam auf den Heimweg und passieren dabei noch das „Schuhdenkmal“, gelangen zur Kettenbrücke zurück, von wo aus die Tram uns in die Nähe des CP bringt.

Müde sinken wir ins Bett...

Dienstag, 02.06.2015

Wir starten schon um halb zehn, es soll weiter in Richtung Süden gehen. Schon bei der Ausfahrt aus der Stadt suchen wir nach einem Citroen-Händler oder vergleichbarem, da sich der Schaltknauf zerlegt hat, noch lässt er sich benutzen, aber, es nervt. Tatsächlich, wir finden einen, doch dieses Ersatzteil ist natürlich nicht vorrätig. Also fahren wir weiter auf die Autobahn. Kurz vor der Grenze zu Serbien fahren wir nach Szeged rein und starten einen letzten Versuch, das Teil zu bekommen. Und... tatsächlich ein Peugot-Händler hat das Stück und er baut es auch noch an. Nicht mehr weit bis zur Grenze nach Serbien...

Obwohl wir in der Nähe von Belgrad auf einem CP die Nacht verbringen wollen, machen wir einen kleinen Abstecher nach Feketics (liegt ganz nah an der Autobahn) und schauen uns dort einen CP beim Motel Pipacs nur mal eben so an. Nettes Plätzchen, wir kommen dort mit einem deutschen Ehepaar, auch mit dem Womo unterwegs, ins Gespräch. Sie sind auf Europatour und Rentner...

Nach guten hundert Kilometern fahren wir von der Bahn ab und dann ist es nicht mehr weit, bis wir am Camp Dunav ankommen. Der Platz ist nicht so stark frequentiert, was uns sehr gut gefällt. Wir bekommen ein schattiges Plätzchen, schließen uns an und machen eine Platzrunde, nehmen einen Blick auf die Donau und lernen dann Ingeborg A. kennen. Sie, über siebzig, ist mit einem älteren T 4 unterwegs, jetzt fährt sie mit ihren beiden Hunden in Begleitung die Donau ab. Sie hat seit vielen Jahren ein Haus in Südfrankreich und hatte den Wagen von ihren Kindern geschenkt bekommen. Eine tolle Frau...

Bei uns gibt es noch einen leckeren Tomatensalat zum Abendessen und die zwei Hunde, die uns seit der Platzrunde nicht mehr von der Seite weichen, sitzen im Gras neben uns und erwarten einen kleinen Happen. Bald darauf wird es dunkel, wir ziehen uns in die Emma zurück und halten Ereignisse der letzten Tage in unserem Reisetagebuch fest.

Mittwoch, 03.06.2015

Wir sind früh auf und die Sonne lacht schon vom Himmel, zum Glück stehen wir unter Bäumen...

Ingeborg will zum Donaudurchbruch und wir weiter nach Bulgarien rein. Den ersten Stopp legen wir in Okrug Pirot ein. Leider gibt es den Slivovic vom letzten Jahr nicht mehr. Aber nach einem kleinen Rundgang durch das Zentrum, gibt es noch leckeren Snack am Straßenimbiss.

Um nicht wieder am TIR-Parking am Stadtring von Sofia übernachten zu müssen, halten wir jetzt nach Womo-Führer am Camp Carski Drum ca. 10 km vor der Grenze zu Bulgarien. Der Platz liegt auf der rechten Seite und wir „machen die Rechnung mit der Wirtin“. Es ist eben ein Straßenplatz, vorn geht die Hauptstraße vorbei und in 200 m Entfernung hinter dem Gelände führt die Bahnlinie vorbei, aber, nerviger sind dann doch die Pfauen, die hier zu hauf auf dem Platz herum stolzieren.

Nicht lang nachdem wir uns eingerichtet haben, fährt ein Pkw auf den Platz und es steigen ein junger Mann und zwei jungen Damen aus. Na, die kenne wir doch, stimmt, die waren schon in Belgrad auf dem Platz gewesen. Jetzt grüßen sie freundlich und wir kommen ein wenig ins Gespräch und erfahren, dass er aus Tschechien und sie aus der Slowakei stammen und auf dem Weg nach Montenegro sind.

Donnerstag, 04.06.2015

Am Morgen sitzen wir vor der Emma und nehmen unser Frühstück ein, als einem der Pfauen einfällt, uns besonders lästig zu fallen. Erst als ich mit einer Decke bewaffnet auf den auf Krawall gebügelten Vogel losgehe, gibt er nach einigen Versuchen auf und verp... sich.

Noch gut 10 km bis zur bulgarischen Grenze, die Abfertigung verläuft unproblematisch. Allerdings muss man innerhalb einer 30 km Zone ein Vignette gekauft haben. Also weiter, denn bei der Tankstelle gibt es keine, ob die gerade ausgegangen sind? Dann eben der kleine Grenzshop, hier passt es.

Als wir durch Sofia fahren und an einem größeren Platz verkehrsbedingt anhalten müssen, steht auf einmal der Tscheche vom Vortag neben der Fahrertür und fragt auf Englisch, ob wir ein Problem haben und ob wir eine Übernachtungsmöglichkeit kennen würden. Beides verneinen wir und wünschen ihm und seinen jungen Damen aber viel Erfolg bei der Unterkunftssuche. Nebenbei bemerkt, Sofia ist schon eine interessante Stadt, vielleicht schauen wir auf dem Rückweg rein.

Obwohl das Land relativ klein ist, zieht sich die Strecke. Wir kommen an Plovdiv, vorbei, kann man auch mal hinschauen, leider verschlechtert sich das jetzt das Wetter. Heute fahren wir nicht mehr in die Türkei, wir haben aus dem WoMo-Forum den CP Sakar Hills in Biser ausfindig gemacht und den steuern wir nun an. Er liegt in guter Entfernung zur Hauptstraße in einem kleinen Städtchen.

Der Platz wird von einem Engländer geführt, der nebenher auch noch Wein produziert.
Als der Regen aufhört, drehen wir eine Runde durch den Ort. Ein junger Bengel kurvt mit seiner knatternden „Enduro“ durch den Ort!?!?!? Die anderen, die uns begegnen scheint es nicht zu stören.

Als wir am CP zurück sind, hat sich noch ein Pärchen neben uns gestellt; sie sind aus Freiburg und haben eine ganze Menge zu erzählen. „Leider“ müssen wir uns bald wegen der Zubereitung des Abendessens zurückziehen... dazu gibt es dann den leckeren Vin de Sakar Hills.

Freitag, 05.06.2015

Als wir am Morgen die Rechnung begleichen, kaufen wir noch drei Flaschen vom Merlot des Hauses (war lecker!).
Es ist jetzt nicht mehr weit bis zur türkischen Grenze, auch hier keine Probleme bei der Grenzabfertigung. So nähern wir uns Edirne nicht ohne vorher eine Vignette für die Straßenbenutzung besorgt zu haben. Als die Autobahn beginnt, halten wir rechts am Straßenrand, Christiane läuft auf die andere Seite und überklettert dazu die Mittelleitplanke. Nochmal wollen wir unser Glück nicht herausfordern, keine gültige „HSG“Plakette vorweisen zu können. Wir kommen auch weiterhin gut voran bis dann ca. 20 km vor Istanbul der Stau beginnt, also 2 Stunden plus bis zum Zentrum. Der Stellplatz, den wir aus dem Führer haben, liegt am Ende der Tunnel- Baustelle. Okay, einmal vorbei, umdrehen und: versuch´s noch einmal! Beim zweiten Mal gelingt es. Der Platz, nicht gerade schick, aber sehr zentral und direkt am Bosporus. Nun mal sehen wie lang unsere Emma ohne Fremdversorgung aushält.

Wir laufen noch zu den 3 großen Sehenswürdigkeiten, essen etwas und schlendern am Kennedy-Ufer entlang zurück zum Otopark. Als wir zurück sind, sitzen nur noch wenige Paare in ihren Wagen und sehen auf den Bosporus, denn wie wir später erfahren, ist dies hier ein Treffpunkt für L...Paare.

Ein paar Reisefahrzeuge sind noch dazu gekommen und wir kommen mit einem gleichaltrigen Pärchen ins Gespräch bevor wir uns in die Emma zurückziehen. Es wird eine ruhige Nacht.

Samstag, 06.06.2015

Heute hat Lisa Geburtstag, also gibt es erst einmal Grüße in die Heimat...

Das mit der Toilette klappt hervorragend und schon nach dem Frühstück starten wir zur Besichtigungstour. Zunächst mal suchen wir den Topkapi-Palast auf, haben gleich Glück, da wir im Automaten eine Eintrittskarte finden und somit nur eine Karte lösen müssen. Na, wenn das kein gutes Omen ist.

Beeindruckend und welche Ausmaße, na die haben auch zu leben gewusst... Wir statten uns mit Audioguides aus und lassen uns durch den Palast führen. Zum Glück sind wir früh, denn als wir heraus kommen, strömen die Massen erst hinein. Der Harems-Besuch kostet extra und es wird gerade renoviert, also verzichten wir.

Nächste Station ist der „Große Bazar“, 4500 Geschäfte, Schmuck, Teppiche, also F...und Feuerstein, alles angeboten in vielfacher Form.

Wir nehmen einen Cappu.. und Backlava in einem Cafe, dann wieder heraus. Die Menschenmassen nehmen kein Ende. Weiter in der Fußgängerzone (hier gibt es kein Entrinnen) Richtung Eminönü-Platz, noch mehr Menschen...

Zur Galata-Brücke hin gibt es eine Unterführung, die ebenfalls proppenvoll ist. Das schenken wir uns und gelangen zum Marmaray Sirkezi Bahnhof (auf einmal Ruhe), kommen durch das Gülhane Viertel und den daneben liegenden Park, hier rasten wir erstmal. Wir passieren die Hagia Sofia und stoßen auf die blaue Moschee bevor wir zum Otopark absteigen.

Als wir an der Emma stehen, fährt ein Motorroller mit Münchner Kennzeichen auf den Parkplatz und steuert direkt auf uns zu. Wir kommen ins Gespräch. Sie berichten, wo sie ihr Mobil stehen haben und dass sie damit im Iran und dem Oman waren...

Sie bieten uns an, unseren Wagen umzuparken, doch wir sind eigentlich zufrieden. Zu müde, um nochmal loszugehen, toasten wir das Fladenbrot, dass uns ein Kneipier geschenkt hatte, weil wir nach einem Bäcker gefragt hatten. Eine gute Entscheidung, denn beim Abendessen mit Wurst und Käse fängt es an zu regnen und es wird ungemütlich. Nur die Tee- und Muschelverkäufer auf dem Parkplatz halten stand und preisen ihre Ware an.

Sonntag, 07.06.2015

Unser Start erfolgt heute etwas später, wir nehmen einen anderen Zugang zur Altstadt und kommen an der Blauen Moschee heraus wo gerade die Besuchsoffensive beginnt; nix wie rein ins Getümmel. Aber, es geht schnell und schon bestaunen wir den riesigen Innenraum mit prächtigen Mosaiken.

Einzig und allein die vielen Menschen beeinflussen die Wirkung, man ist eben nicht allein mit dem Kunstwerk.

Weiter zur Hagia Sofia, der einst christlichen Kirche, jetzt „nur noch“ Museum. Recht schnell kommen wir ins Gebäude und obwohl auch hier zahlreiche Menschen unterwegs sind, lässt sich alles gut betrachten. Leider stört ein riesiges Baugerüst in der Mitte des Kuppelsaals die Atmosphäre, doch das soll schon seit Jahren hier stehen.

Genaueres über dieses Weltkulturerbe werden wir zuhause noch mal nachlesen.

Gegen 14.00 Uhr kommen wir zur Emma zurück und brechen die Zelte ab, wollen nur hoffen, dass mit der Parkkarte alles glatt läuft, aber es funktioniert einwandfrei.

Heute ist Parlamentswahl (AKP- Erdogan...), auf den Straßen ist wenig los und wir finden den Weg gut aus der Stadt heraus. Wir fahren ja wieder Richtung Westen, waschen unsere Emma in Catalca bei einem Carwash und kaufen anschließend noch einiges ein. Gegen 17 Uhr erreichen wir das Mocamp Selim Pasa. Es ist mittlerweile bewölkt und stürmisch und so lassen wir den Abend ruhig ausklingen

Montag, 08.06.2015

Heute: Ruhetag. Nachdem wir die vorhandene Waschmaschine in Gang gesetzt haben, „laufe ich im Kreis“. Drei Stunden soll die Maschine laufen! Ey, die soll nur waschen, nicht noch Kuchen backen oder sonst was! Als sie dann fertig ist, hänge ich die Wäsche auf und dann machen wir uns auf einen Spaziergang in den Ort Ovayenice. Dort angelangt und an einer Bar vorbeikommend, werden wir von Einheimischen zum Tee eingeladen - Hosgeldiniz/ Hosbulduk - und bedanken uns bei den Gastgebern.

Wir essen Köfte und Hähnchenschenkel, kaufen anschließend Brot und etwas zu trinken und machen uns auf den Rückweg.

Das Wetter ist nicht wirklich gut, die Temperaturen bei 13 Grad.

Dienstag, 09.06.2015

Der erste Stopp ist in Silivri, denn wir wollen uns eine Telefonkarte beschaffen, die uns 45 TL kostet. Es geht nach Südwest, immer am Marmara-Meer entlang bis wir nach Sarköy gelangen. Hier halten wir, vertreten uns die Beine, kaufen Pide und Eis, gehen auf die Mole und schauen den Jugendlichen bei ihren Sprüngen ins Wasser zu.

Und, es gibt hier sogar eine kleine Meerjungfrau.

Später dann, in Gelibolu, beobachten wir den Fährbetrieb und sehen ein Hochzeitspaar, dass sich im Park fotografieren lässt. Der CP, den es in Eceabat geben soll, ist ne Fehlanzeige, aber vielleicht haben wir den Begriff „in der Nähe von“ auch falsch gefasst. So fahren wir weiter in den Nationalpark und landen schließlich am Kum Hotel, dem ein CP angeschlossen ist. Es scheint so, dass man mehr Augenmerk auf den Hotelbetrieb legt, denn man steht und hat Strom...

Wir wollen noch ein bisschen den Strand erkunden und laufen die 100 m durch die Anlage bis wir das Wasser erreichen. Nur eine türkische Familie hat ihr Womo in der Nähe abgestellt, ansonsten herrscht Ruhe.

Mittwoch,10.06.2015

Da wir später mit der Fähre nach Canakkale übersetzen müssen, nutzen wir die Gelegenheit und fahren nach Eceabat, laden die Telefonkarte noch mal und schlendern durch den Ort. Es gibt an der Strandpromenade eine „gespielte Szene“, wie die Engländer (Mitglied der Entente) und die Türken im Ersten Weltkrieg in der „Dardanellen- Schlacht“ gegeneinander kämpften. Deshalb findet man auf der ganzen Halbinsel immer wieder Kriegsgräber, die den Gefallenen zu Ehren errichtet wurden.

Da sich ein kleiner Hunger bemerkbar macht, nehmen wir in einem kleinen Straßenrestaurant einen türkischen Nudelauflauf, dazu gibt es Tee.

Wir fahren weiter nach Kilitbahir, von wo aus die Fähre nach Canakkale übersetzt. Ohne große Verzögerung fahren wir direkt auf und werden nach wenigen Minuten auf der anderen Seite an das Ufer „geworfen“.

Die Anfahrt nach Troja ist recht unspektakulär, es führt auf den letzten Metern eine große ausgebaute Straße zum Eingang. Erst jetzt bemerken wir, dass es sich um Busparkplätze handelt.
So, den Eingang haben wir gesehen, jetzt ein Plätzchen für die Nacht. Wir drehen um und fahren ungefähr 500 m zu dem kleinen CP in Tevfikiye zurück. Groß ist der Platz wirklich nicht, aber mit etwas Rangieren platzieren wir die Emma gegenüber einem „Offroader“.Nun aber los, wir wollen heute die Zeit gleich nutzen, um das antike Troja zu erforschen. An der Kasse statten wir uns mit Audioguides aus und lassen uns durch die Anlage treiben. Zum Glück gibt es an einigen Stellen Schatten und es weht zudem ein kühlendes Lüftchen. Wir bemerken schnell, dass jetzt die Hauptbesuchszeit beginnt, denn uns passieren die unterschiedlichsten Reisegruppen aus allen Ländern. Wir setzen uns mal hier mal da und lassen die Geschichte wirken, fühlen uns teilweise zurückversetzt.

Am CP zurück, sehen wir vom Chef des „Offroaders“ (Engländer) nur das Hinterteil, er schraubt an seinem Wassersystem im Wagen, während seine Frau und die beiden Jungs hinter dem Fahrzeug im Schatten sitzen und sich dem Unterricht widmen. Aber davon später mehr..

Einen Gang durch den kleinen Ort krönen wir mit einem leckeren Abendessen im CP- eigenen Restaurant. Beim Essen kommen wir noch mit dem Chef ins Gespräch und er erzählt von seiner Bekanntschaft mit dem ehemaligen Ausgrabungsleiter Korfmann aus Tübingen.

Donnerstag,11.06.2015

Weiter geht es heute nach Bergama. Auf der Strecke nehmen wir den Apollon-Tempel bei Gülpinar mit, fahren leider am Alexandria Troas vorbei, halten dann aber wieder in Assos, nachdem wir einen Stopp in Babakale eingelegt hatten. Dort besuchten wir die mittelalterliche Festungsanlage, nehmen eine Abkürzung und landen prompt auf einer Schotterpiste!? (Also nicht wirklich eine Abkürzung.)

In Assos besteigen wir den Hügel der Akropolis (Athenetempel), die Aussicht grandios, doch zuvor gibt es in einem hübschen Gartenlokal Gözleme, dazu Maulbeeren.

Der steile Weg zum Tempel ist mit Verkaufsständen gepflastert, von wo wir später noch einen Liter Olivenöl mitnehmen. Oben an der Anlage treffen wir die Engländer, sie geben uns zu verstehen, dass auch sie noch nach Bergama wollen.

Als wir in die Stadt einlaufen, können wir feststellen, dass hier der Bär los ist. Aufgrund des bevorstehenden Ramadans (18.06) findet ein Stadtfest statt und die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Wir drehen nur mit der Emma eine kleine Stadtrunde und fahren zurück zum Ortseingang zu der Hotelanlage bei der auch ein CP angesiedelt ist.

Als wir uns „eingelebt“ haben, kommen die „Offroader“ plötzlich auf den Platz gefahren. Man begrüßt sich und erfährt im kurzen Gespräch etwas mehr übereinander.Sie sind seit Ostern unterwegs und wollen nach Persepolis im Iran, um dort einen Teil der Familie zu besuchen. Bis dahin gibt es fast jeden Tag Kultur und Unterricht durch „Mom“.

Freitag, 12.06.2015

Früh geht es hinauf zur Akropolis von Pergamon, die Seilbahn lassen wir aus und fahren mit der Emma auf den oberen Parkplatz. Hier sind 10 TL zu entrichten. Der Eintritt inklusive AG kostet dann 35 TL. Der AG führt uns gut durch die Anlage und erklärt die wesentlichen Bestandteile, auch hier oben weht ein angenehmes Windchen. Den ganzen Vormittag nutzen wir und ergehen uns kreuz und quer.

Nachdem wir genug Kultur haben, steigen wir in die Emma und fahren runter in die Stadt Bergama und sehen dabei, dass es noch eine antike Stätte gibt, das Asklepion. Wir fahren bis zum Parkplatz davor, können allerdings nicht viel von der Anlage erkennen und lassen es dabei bewenden und parken unten in der Stadt. Kaum sind wir ausgestiegen und einige Meter gegangen, bekommen wir auch schon frisches Schmalzgebäck angeboten.
Ist wohl so Usus, dass die, die haben, denen, die nichts haben, kostenlos geben. Als wir dann im Basar-Viertel sind, spielt dort eine Bläserband zum Teil moderne Rhythmen. Nach einer Weile setzen wir unsere Fahrt fort. Wir wollen noch bis hinter Izmir an die Küste. Auf super Straßen rollen wir dahin, bis uns bei Aliaga, ca. 70 km vor Izmir, ein Auto überholt und der Fahrer uns zum Anhalten auffordert. Er macht uns darauf aufmerksam, dass unser rechtes Hinterrad „schlackert“. Zum „Glück“ ist er „Mekaniker“ und ehe wir uns versehen ist unsere Emma aufgebockt und das Rad herunter. Nicht lang danach ist auch der Übeltäter ausfindig gemacht, das Radlager ist defekt. „No problem“ sagt seine Tochter Özge, die ein wenig Englisch spricht und schon ist der „Kollege“ mit dem defekten Teil in die nächste Stadt gefahren und nach ungefähr 2,5 Stunden ist der Spuk vorbei und wir um ein gewisses Sümmchen ärmer. Glück im Unglück!?!?

Gegen 20.30 Uhr erreichen wir dann den CP Mocamp Dereli, der einige Kilometer hinter Ephesus direkt am Meer gelegen ist. Der Standard ist...naja, aber die Kulisse ein Traum. Wir stehen mit Blick aufs Wasser, die Temperaturen sind angenehm und bei Abendessen und Bier verdauen wir die neuerliche Panne.

Samstag, 13.06.2015

Herrliche Aussichten und ein Wetter... Gsd. schattig, unser Plätzchen. Wir kommen mit den Nachbarn aus Braunschweig ins Reden, er ist Holländer, hatte einige Jahre in Marmaris Boote vermietet und ist jetzt in Rente...

Ein weiterer Nachbar, der uns gegenüber steht, ist ein Schweizer mit seinem Toyota-Bimobil, tolles Auto (auch toller Preis, wie wir erfahren), er ist Unternehmer. Wir sprechen lange, sehr angenehm, mit ihm über die verschiedensten Themen. Später erfahren wir auch von den familiären Problemen.

Weiter vorn, quasi in den Dünen, steht ein Berliner T2 in orange, alles super abgestimmt. Wir hören, dass sie von ihrem Vorhaben, in den Iran zu fahren abgekommen sind, da man an ihren schönen Oldtimer bereits „Hand“ angelegt hatte.

Ja, so kommen dann schließlich die unterschiedlichsten Geschichten auf einem Platz zusammen.

Gegen Mittag fährt ein großer „Offroader“ auf den Platz, ja, und wer könnt es anders sein, es sind unser englischen „Freunde“.

„Hello, nice to see you“, so stellen sich Tara, Matthew, Stone und Monty vor. „Beim dritten Mal kann man sich dann auch vorstellen“, gibt Matthew zu, und später vielleicht auch ein Bier trinken. Sie wollen essen und dann die antike Stätte besuchen.

Wir dagegen genehmigen uns Eis, faulenzen und baden im Meer, was allerdings hier nicht wirklich schön ist.

Für den Abend haben wir uns mit dem Schweizer verabredet und zusammen gehen wir in das Restaurant zum Essen. Ausgesucht wird an der Auslage, Dorade und Gulasch. Später bringt der Kellner sogar kostenlos Mückenspray???

Als wir zur Emma zurückkehren, sind unsere englischen Freunde beim Abendessen und Matthew lädt uns zum Drink ein. Wir plaudern noch ein ganze Weile und erfahren dies und das über die Familie.

Sonntag,14.06.2015

Schlecht geplant, auf´n Sonntag nach Ephesus.... Egal, da müssen wir jetzt durch. Wir kommen relativ früh am Eingang an, finden einen guten schattigen Parkplatz, denn heute ist es brüllend heiß.
Menschenleer
Wohl kaum, eher Fussgängerzone!

Wir begeben uns zum unteren Eingang. Die Reisegruppen werden normaler Weise oben abgesetzt und wandern dann nach unten wo der Bus sie wieder einsammelt.

Die Anlage, die vielen „Steine“, wundervoll anzusehen, manchmal ein wenig unwirklich. (Nein, keine Fata Morgana.) Man fragt sich eben nur, ob das alles so wahr ist und dann tut die Hitze ihr Übriges.

Abends landen wir zwischen Foca und Yenifoca auf einem türkischen „Piknik“-Platz, aber direkt am Wasser und wir haben die Wahl zwischen kein Strom und keine Dusche.
Doch Monsieur.... liefert uns Strom und später plaudern wir noch beim zufälligen Treffen im Restaurant, nicht schlecht die Köfte. Die Dusche wurde vom hier sauberen Meer ersetzt.

Montag, 15.06.2015

Wir fahren nach Foca und suchen eine Bank bei der wir TL in Euro tauschen können, laufen am Hafen entlang und haben Cappuccino, bevor es dann weiter geht.

Gegen 14.00 Uhr kommen wir auf dem CP Altin Camp in Burhaniye an. Wir stehen unter großen Bäumen, die ausreichend Schatten spenden. Unsere Nachbarn sind beide aus Deutschland, ein Jumper Pössl und ein T 3 aus OG. Ich kann mich mal wieder nicht zurücknehmen und komme mit beiden Paaren ins Gespräch, so über woher und wohin, etc..

Als Chris und ich dann später noch zum Strand gehen, spricht uns ein türkisches Ehepaar an, sie berichten von der schönen Moschee in Edirne (stimmt wirklich!) und vom Islam.

Dienstag, 16.06.2015

Eigentlich auf dem Heimweg und schon alles verstaut, drehen wir nach unserem Frühstück noch eine kleine „Auf Wiedersehen“ Runde und quatschen uns dabei so fest, dass wir kurzerhand beschließen, einfach noch einen Tag hier zu bleiben. Also alles wieder raus gestellt und munter in den Tag.

Nicht lang und wir treffen uns am Strand, baden und erzählen, baden und erzählen...Danke, Doc, war schön. Später verabreden sich drei Paare zum gemeinsamen Abendessen im Restaurant. Essen gut, Trinken gut, Stimmung gut....ein schöner Tag geht zu Ende.

Mittwoch, 17.06.2015

Nun geht es aber wirklich weiter, die beiden vom T 3 müssen am Freitag Abend in Igoumenitsa/GR sein, um auf die Fähre fahren zu können und das sind noch knapp tausend Kilometer. Der Doc und seine Frau fahren weiter in den Süden während wir langsam nach Hause trödeln. Unsere Fährte führt uns auf gleichen Wege wie bei der Herfahrt über die Dardanellen. In Eceabat legen wir noch mal ´ne Kaffeepause ein. Landen tun wir später auf dem Saros Camping, preislich überteuert, aber Duschen heiß und Toiletten i. O..

Durch „Zufall“ komme ich mit einem Paar ins Gespräch, die beiden stammen aus Rumänien und sind mit Wohnwagen unterwegs. Wie sich später herausstellt, ist er Arzt und sie ist im gleichen Krankenhaus in Bukarest beschäftigt. Beim Reden über die verschiedensten Themen fällt mir ein, dass sie mir schon am Camping in Ephesus aufgefallen waren. Wir essen und trinken, reden und reden... Gegen 20 Uhr ist Schluss, denn sie wollen am kommenden Morgen früh aufbrechen und es bis nach Bukarest schaffen.

In der Nacht zieht ein Gewitter auf, dass seine Regenmassen über uns ausschüttet und am nächsten Morgen sehen wir dann die Bescherung, denn der Platz ist einigermaßen aufgeweicht, ob wir da wohl rauskommen???

Donnerstag, 18.06.2015

Erst mal frühstücken, bevor wir uns an die „Ausfahrt“ machen. Um „ordentlich“ zu stehen, hatten wir uns gestern zwischen zwei Bäumen eingefädelt, die nach vorn und hinten nicht viel Platz zum Rangieren lassen. Jetzt erscheint es fatal, denn hier hilft nur Schwung... Also vor, so weit es geht, einschlagen und dann zügig zurück und mit einem „Spurt“ raus. Das Erste klappt, aber dann, halt, da war noch ein Baumstumpf. Im letzten Moment dran gedacht, nochmal vor, einschlagen, jetzt in einem Zug zurück. Gsd. nicht festgefahren, aber schwer klebt der Lehmboden an den Rädern und es dauert eine ganze Weile, bis wir den Dreck ´runtergefahren haben.

Neues Ziel, da wir davon gehört hatten, wird heute Edirne. Passt gut in die Weiterreise, denn von dort bis Sakar Hills in Bulgarien ist es nicht so weit. In Edirne besuchen wir die Selimiye Cami, ein Spätwerk des großen Baumeisters Sinan. Gebaut wurde sie zwischen 1569 und 1574. Sehr schön anzusehen, riesig und - Kaum Touristen! Es gibt auch einen Basar in der Nähe der Moschee, der bietet ein ebenso reichhaltiges Angebot und ist lange nicht so dicht wie in Istanbul. Also eigentlich könnte man hier längere Zeit in der Stadt verbringen, aber... is´eben nicht Istanbul.

An der Grenze geht es auf türkischer Seite recht flott, nur die Bulgaren wollen in jede Klappe sehen. In Svilengrad legen wir einen Stopp ein und gehen im „Billa“ einkaufen, u.a. ital. Espresso und „Wiener Würstchen“.

Danach geht es noch paar Kilometer weiter, bis wir in Biser auf den CP Sakar Hills gelangen.

Freitag, 19.06.2015

Morgens frühstücken wir wie gehabt und unterhalten uns noch mit den holländischen Nachbarn. Sie sind schon sehr viel ´rumgekommen, Südamerika usw., naja, könn´wir nicht mithalten. Müssen wir aber auch nich´. Trotzdem nett zu hören...

Es geht jetzt einmal diagonal durch Bulgarien und wir wollen eigentlich einen Zwischenhalt in Sofia einlegen. Doch bei dem Verkehrschaos, das hier herrscht, entschließen wir uns zur Weiterfahrt. Die Sehenswürdigkeiten laufen ja nicht weg und wir werden sicher nochmal in diese Gegend kommen. Wir stoppen unsere Fahrt in Dragoman, einem Ort ca. 10 km vor der serbischen Grenze. Hier gibt es ein Hotel/Restaurant „Zvelen Swiat“ mit einem kleinen Park-/Stellplatz.

Da es noch nicht so spät ist, drehen wir noch eine Runde durch den Ort. Wir sind dann doch einigermaßen erstaunt, wie groß der Ort ist, sehen aber auch den Unterschied zwischen Leuten mit Geld und den anderen...

Später essen wir noch zu Abend im Restaurant, sitzen am Pool; nach und nach kommen ein paar „bisiness men“ mit ihren „Damen“. Die Unterschiede in der Gesellschaft sind groß. Die Musik spielt bis weit nach Mitternacht, aber das hören wir dann schon gar nicht mehr.

Samstag, 20.06.2015

Weiter auf der Heimfahrt, nun durch Serbien, passieren wir Belgrad, biegen kurzfristig von der Bahn ab und landen im Zentrum. Allerhand los hier, doch da ein Parkplatz frei wird, in den die Emma passt, bleiben wir ein Weilchen. Wir gelangen zur Festungsanlage, von wo aus man einen guten Blick über den Zusammenfluss von Donau und Save hat, dann geht es zurück durch die langgestreckte FGZ bis zur Hram Svetog Save. Interessant und cool, äußern einige deutsche Jugendliche, die wir an der Kirche treffen, sie sind auf Europareise.
Als wir genug vom Trubel der Stadt haben, fahren wir zum CP Dunav camp, auf dem wir schon bei der Herfahrt übernachtet hatten. Einziger Unterschied, jetzt bekommen wir nur noch mit allergrößter Mühe ein Plätzchen, denn es sind zwei Reisegruppen auf dem Platz, eine davon ist eine türkische Truppe.

Wieder mal kommen wir mit einen Pärchen ins Gespräch, sie stammen aus Stuttgart und fahren an der Donau entlang, mal mit dem Fahrrad, mal mit ihrem VW-Bus. Interessantes berichten sie von ihrer Reise mit der Transsib, wo ihr Reiseveranstalter zwischendurch insolvent wurde. Aber dieses Problem wurde schnell gelöst. So erfährt man auch von den Problemen der anderen „Unterwegs-Seienden“.

Sonntag, 21.06.2015

Nun nach Westen, über die Grenze nach Kroatien, fahren wir durch Vukovar und
Ossijek, vorbei an Virovitica und Koprivnica, dann über die Grenze nach Ungarn, zum Kekto Camping, in der kleinen Ortschaft Gyekenyes. Netter Campingplatz, mit Bäumen bestanden und Zugang zum angrenzenden See.

Später stillen wir unseren Hunger im dazugehörigen Restaurant. Die Kellnerin Anett spricht deutsch und arbeitet die meiste Zeit im Ausland (Österreich oder Schweiz) als Reinigungskraft um ein vernünftiges Auskommen zu haben. Nette Person...

Wir teilen uns den Platz mit nur einen Paar, die mit Motorrad und Zelt unterwegs sind. Ein Gespräch kommt da allerdings nicht zustande.

Montag, 22.06.2015

Am nächsten Morgen geht es weiter in Richtung Heimat, doch einen ersten Halt machen wir in Nagykanisza, einer Kleinstadt unweit des Balaton.
Wir machen eine kurzen Rundgang durch die Stadt, erledigen was in einer Bank, bevor es weiter nach Österreich hineingeht. Das Wetter ist uns nicht mehr wohl gesonnen und so spulen wir die Kilometer ab, bis wir am Nachmittag in Golling an der Salzach die Autobahn verlassen und auf den CP im Ort fahren. Von der vom Regen aufgeweichten Wiese halten wir uns fern und stehen auf festem Kiesbett. Man weiß nie, was noch kommt und wir hatten in der Türkei schon eine „versumpfte“ Wiese, das muss nicht nochmal sein.

Da der Regen zwischendurch nachlässt, gehen wir mit Regenschirm bewaffnet noch in den Ort. Doch hier herrscht Ruhe.... bei dem Wetter, wer kann es da verdenken.

Dienstag, 23.06.2015

Erster Halt ist in Hallein, ein Spaziergang durch die „Erinnerungsstätte“ meiner Jugend, alles ist ganz anders. Der Ort hat sich herausgemacht, nur einige wenige Gebäude sind von der Modernität nicht erfasst. Weiter in das kleine Dorf Adnet/Waidach, wir stoppen an der Käserei, die eigentlich schon geschlossen hat, aber....man muss auch mal Glück haben und so können wir noch einen kleinen Einkauf tätigen. Auch beim Dorfbäcker bekommen wir noch etwas vom Hausbrot.

Später dann gibt es noch eine warme Wurstsemmel, bevor wir in Salzburg einlaufen. Mal wieder mit Glück finden wir einen Platz für unsere Emma und nach nur wenigen Minuten sind wir auch schon auf den Straßen der Festspielstadt. Mein letzter Besuch liegt auch hier knapp 50 Jahre zurück und dazu gibt es keine Erinnerung, doch ja, vielleicht die eine, die „Getreidegasse“, wo wer wohnte?

Das Wetter hat sich beruhigt, der Regen langsam aufgehört, sogar die Sonne kommt mal zum Vorschein. Wir nehmen noch Kaffee und Gebäck, kaufen ein paar der berühmten Kugeln, dann zurück zur Emma und finden dann in Taching am See/Deutschland einen CP für die Nacht. Hier starten wir zum „Bestieg“ des Ortes, finden jedoch kein geöffnetes Restaurant, kehren zum Wagen zurück und bereiten unser Essen eben selbst.

Mittwoch, 24.06.2015

Burghausen. Hat man auch schon mal gehört, die Jazzer wissen jetzt Bescheid. Jedes Jahr im März findet hier die „Jazzwoche“ statt und außerdem gibt es hier eine der längsten Burganlagen der Welt über der Stadt. Also an der Salzach entlang, die hier Grenzfluss ist und auf zur Erkundung der Altstadt; oben hinter dem Berge liegt das neue Burghausen...

Rundgang durch das alte Burghausen, vorbei am „Walk of Fame“ zum Stadtplatz mit Stadtsaal und dann rauf zur Burganlage. Von oben hat man eine herrliche Aussicht auf den Wöhrsee, die Altstadt und das Tal der Salzach.

Für die nächste und letzte Übernachtung dieser Reise fällt uns der schöne Platz an der Donau in Deggendorf ein, also nix wie hin. Das Wetter ist wieder besser geworden, die Sonne lacht, hmmmh, jetzt wo unser Urlaub zu Ende geht.

Damals konnten wir parallel am Ufer der Donau stehen, das ist jetzt nicht mehr erlaubt. Aber, wir blicken auf die Donau von unserem Platz aus , neben uns auf einer Rasenfläche ist ein Zelt aufgebaut. Junge Leute mit Fahrrädern und kleinem Kind, hätten wir uns füher nicht getraut...

Noch eine ausgedehnte „Wanderung“ in die Stadt und zurück, dazwischen ein Abschlussabendessen.

Donnerstag, 25.06.2015

Heimfahrt..



Pl-UA 2011

Urlaub 2005 - 2011Posted by Christiane Fri, March 10, 2017 10:55:50

Galerie



Balkantour 2010

Urlaub 2005 - 2011Posted by Christiane Fri, March 10, 2017 10:54:25

Galerie



Südostsommer 2009

Urlaub 2005 - 2011Posted by Christiane Fri, March 10, 2017 10:51:54

Galerie




Next »